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Samstag, 11. August 2012

Katholischer Familienverband für eine nachhaltigere volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Der Katholische Familienverband begrüßt die Diskussion um die Neueruierung von Wohlstand und Lebensqualität in Österreich – das BIP sagt zu wenig aus. So sind zum Beispiel die Leistungen der Familien nicht mitgerechnet.

„Derzeit ist nur das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Maßstab für gesellschaftlichen Wohlstand und Lebensqualität. Da dieses nur bedingt aussagekräftig ist, sollten noch weitere Faktoren herangezogen werden. Es ist daher positiv, dass WIFO-Chef Karl Aiginger dazu eine Diskussion angestoßen hat“, betont Mag. Irene Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ). Die KFÖ-Vizepräsidentin verdeutlicht ihre Kritik an der Berechnung des BIP damit, dass Umweltschäden oder Verkehrsunfälle das Bruttoinlandsprodukt steigen lassen, „was wohl nicht nachhaltig ist“.

Es sollten sowohl weitere materielle als auch immaterielle Werte inkludiert werden, fordert der KFÖ. In Frankreich und Deutschland gibt es bereits von der Politik eingerichtete Kommissionen, welche sich mit der möglichen Berechnung eines alternativen BIPs beschäftigen. Eine derartige Kommission sei auch in Österreich wünschenswert.

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Sonntag, 8. Juli 2012

Über das BIP hinaus: Wie soll man Wohlstand und Lebensqualität messen?

Die erste Ausgabe des neuen Schweizer Statistik-Magazin ValeurS befasst sich damit, wie Wohlstand und Lebensqualität gemessen werden können. 

Die heiss diskutierten Fragen, wie wir Lebensqualität messen können und wie es mit dem Brutto-Inland-Produkt (BIP) weitergehen soll, werden in dieser Ausgabe aus Sicht verschiedener Autorinnen und Autoren ausgeleuchtet und in einen grösseren Zusammenhang gestellt. Die Beiträge stammen von Professor Aymo Brunetti, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Walter Radermacher, Generaldirektor von Eurostat, dem Statistikamt der EU, BFS-Direktor Jürg Marti und BFS-Fachleuten.

BIP-Problematik. Wird zum Beispiel in Borneo der tropische Regenwald abgeholzt, geht natürliches Kapital unwiederbringlich verloren. Dennoch steigt dort das Bruttoinlandprodukt (BIP). Dies ist eine Folge der gängigen BIP-Definition. Seit geraumer Zeit mehren sich daher die Zweifel, ob ein Messinstrument noch genügen kann, das namentlich über die Lebensqualität und den Zustand der Umwelt wenig bis nichts aussagt.

Soll man deswegen das BIP ablösen? Oder müsste es zumindest mit weiteren Messindikatoren ergänzt werden? Das BFS befasst sich seit längerem intensiv mit dieser Thematik, denn diese Überlegungen haben ganz unmittelbar Auswirkungen auf sein Wirken. Seit den neunziger Jahren verfügt das BFS bereits über grosse Erfahrung und Kompetenz bei der Messung auch non-monetärer
Werte und den entsprechenden Indikatoren für Lebensqualität und Wohlstand. Was darunter zu verstehen ist, erklären die BFS-Fachleute in dieser neuen Publikation.

Für die Schweizer Statistiker hat das BIP allerdings noch lange nicht abgedankt, es ist jedoch daran, zusätzliche Indikatoren zu entwickeln. Dabei arbeitet das BFS konkret an Messgrössen, welche die Bereiche Soziales, Ökonomie und Ökologie verbinden. Einen statistischen Alleingang der Schweiz finden sie verständlicherweise nicht zielführend und so unterstützen sie konsequenterweise alle Bestrebungen auf internationaler Ebene, die ein ergänztes BIP zum Ziel haben, in der Hoffnung, dereinst ein einfach zu bedienendes «Armaturenbrett» zu haben, das den für Politik und Gesellschaft angestrebten Nutzen auf verständliche Weise abbildet.

Mit dem Magazin ValeurS lanciert das Bundesamt für Statistik (BFS) der Schweiz eine neue Publikation, die sich jeweils umfassend mit einem Thema auseinandersetzt. ValeurS schliesst damit eine Lücke, indem es neben dem gewohnten statistischen Output des BFS die Bildung thematischer Schwerpunkte ermöglicht. Das Magazin erscheint halbjährlich und kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

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Sonntag, 17. Juni 2012

Statistik: Österreichische Branchendaten im EU-Vergleich

Das Kapitel Branchendaten des Wirtschaftsatlas Österreich im EU-Vergleich präsentiert ausgewählte Wirtschaftsdaten, welche einen Einblick in die Struktur der österreichischen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen und aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU-27) auf Abschnittsebene der NACE für die Bereiche Industrie (ÖNACE 2008: Abschnitte B-E bzw. ÖNACE 2003: Abschnitte C-E), Bauwesen (ÖNACE 2008: Abschnitt F bzw. ÖNACE 2003: Abschnitt F), Handel (ÖNACE 2008: Abschnitt G bzw. ÖNACE 2003: Abschnitt G) und Dienstleistungen (ÖNACE 2008: Abschnitte H-N, Abt. 95 bzw. ÖNACE 2003: Abschnitte H-K) erlauben.

Ab dem Jahr 1995,also dem Beitritt Österreichs zur EU, stehen die Hauptdaten im EU-Vergleich zur Verfügung, sodass die Entwicklung der einzelnen europäischen Länder pro Branche nachverfolgbar ist. Die europäischen Daten sind aus der Datenbank von Eurostat entnommen wurden und sind hier leider nicht für alle Merkmale bzw. Branchen und alle Länder immer alle Daten voll verfügbar sind.

Wirtschaftsatlas Österreich. Der Wirtschaftsatlas Österreich bietet die Möglichkeit, sich einfach, schnell und übersichtlich einen Überblick über die Struktur der österreichischen Gesamtwirtschaft zu verschaffen, sodass zahlreiche Fragen zum nationalen und europäischen Wirtschaftsgeschehen beantwortet werden können, insbesondere wenn man nach europäischen Vergleichen oder wirtschaftlichen Bundesländerprofilen sucht. User können ihren Interessen entsprechend eine Auswahl aus 13 Themenblöcken mit mehr als 270 Merkmalen treffen. Zusätzlich können alle im Wirtschaftsatlas verwendeten Daten interaktiv über die Datenbank SuperSTAR unentgeltlich abgerufen werden.

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Erläuterung: ÖNACE. ÖNACE ist die nationale österreichische Version von NACE. NACE ist das Akronym („Nomenclature générale des Activités économiques  dans les Communautés Européennes“) zur Bezeichnung der verschiedenen statistischen Systematiken der Wirtschaftszweige, die seit 1970 in der Europäischen Union entwickelt worden sind. Die NACE bildet den Rahmen für die Sammlung und Darstellung einer breiten Palette statistischer, nach Wirtschaftszweigen untergliederter Daten aus dem Bereich Wirtschaft (z.B. Produktion, Beschäftigung, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen) und aus anderen Bereichen.  Auf der Grundlage der NACE erstellte Statistiken sind europa- und im Allgemeinen auch weltweit vergleichbar. Innerhalb des europäischen statistischen Systems ist die Verwendung der NACE verbindlich.  Die weltweite Vergleichbarkeit von Statistiken, die anhand der NACE erstellt wurden, ist darauf zurückzuführen, dass die NACE Teil eines integrierten Systems statistischer Systematiken ist, die hauptsächlich unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen entwickelt wurden.

Mittwoch, 28. März 2012

Zukunftsmusik: Genossenschaft als Bürgerbeteiligungsmodell


Aus dem Projekt leuchtet in den Tagen des (wirtschafts)politischen Pessimismus etwas von der Sonne der Zukunft: 
Das "Lädele" ist gerettet. Andrea Oberhauser und ihr Team durften in den letzten Wochen eine Welle an Sympathie und Interesse für die Idee einer Bürgerbeteiligung zur Zukunftssicherung von "Rosas Lädele" im Dornbirner Oberdorf erfahren. Oberhauser, gelernte Verkäuferin aus Bizau, leitete das Traditionsgeschäft seit 2009 mit viel Liebe, musste jedoch vor Kurzem aus privaten Gründen die Türen schließen. "Derzeit liegen wir bei 157 unterschriebenen Anteilen zu je 100 Euro und über 125 Mitgliedern", weiß die Verkäuferin, die sich über die rege Anteilnahme freut. "Nachdem eine Genossenschaft nach oben offen ist, nehmen wir natürlich jeden gerne auf", sagt Unternehmensberater Jürgen Piffer.
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Dienstag, 28. Februar 2012

UNCTAD: Eine Herde von Finanzspekulanten treibt Lebensmittelpreise in die Höhe

Lebensmittel- und Mineralölpreise sind immer stärker unter den Einfluss der Finanzspekulation geraten. UNCTAD-Ökonomen zeigen, dass die Preisbewegungen stärker als früher mit Entwicklungen in anderen Finanzmarktsegmenten korrelieren, jedoch weniger Bezug zu realer Produktionsmenge (Angebot) und Bedarf (Nachfrage) haben.
"Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts steigen die Rohstoffpreise drastisch, nur vorübergehend unterbrochen durch die Finanzkrise. Zugleich haben die Preisschwankungen zugenommen. Zwar gebe es auch realwirtschaftliche Gründe für die Bewegungen an den Rohstoffmärkten, heißt es in einer Studie der Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD). Doch die gestiegene Nachfrage der Schwellenländer und Produktionsengpässe allein könnten die jüngsten Entwicklungen nicht erklären. Ein wichtiger Faktor sei der Einfluss von Finanzinvestoren, die mit Rohstoffderivaten handeln - ohne tatsächlich ein wirtschaftliches Interesse an Weizen, Mais oder Rohöl zu haben." (Hans-Böckler-Stiftung)
UNCTAD. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (kurz Welthandels- und Entwicklungskonferenz; engl.: United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD; franz.: Conférence des Nations unies sur le commerce et le développement, CNUCED) ist ein ständiges Organ der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Ihr Ziel ist die Förderung des Handels zwischen Ländern mit einem unterschiedlichen Entwicklungsstand (hauptsächlich Industrieländer und Entwicklungsländer).

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Price Formation In Financialized Commodity Markets: The Role Of Information, pdf., 
31.7.11/28.2.12/


Table of contents
Abbreviations V
Acknowledgements VI
Executive summary VII
1. Motivation of this study  1
2.  Price formation in commodity markets  3
2.1. Information and commodity price formation  3
2.2. The role of futures exchanges and OTC markets in commodity price formation  6
3. Recent evolution of prices and fundamentals 9
3.1. Crude oil 9
3.2. Selected food commodities 10
4. Financialization of commodity price formation 13
4.1. Financialization: definition, motivation, size and instruments 13
4.2. Categories of market participants 18
4.3. What is problematic about financialization? 20
4.4. Herd behaviour and the limits of arbitrage 20
4.5. The price effects of the financialization of commodity markets 24
4.6. Herding and its effects in different markets .29
4.7. Commodity prices and world business cycles 34
5. Field survey 37
5.1. Objectives  37
5.2. Choice of participants 37
5.3. Approach   38
5.4. Results   41
5.4.1. Physical traders  41
5.4.2. Financial players  45
5.4.3. Others   47
5.5. Summary 48
6. Policy considerations and recommendations   49
6.1. Improving transparency in physical commodity markets 50
6.2. Improving transparency in futures and OTC commodity markets  51
6.3. Tighter regulation of financial investors 52
6.4. Price stabilization schemes and other mechanisms 53
7.Conclusions 55
Annex 57
Notes 59
References  63
Glossary 67

Montag, 2. Januar 2012

Bruttosozialprodukt: Öko-Sozialprodukt im Europaparlament beschlossen!

Neben Brutto-Sozialprodukt wird jetzt auch Öko-Sozialprodukt erhoben. 

Stellungnahme von H.P. Martin zu neuer EU-Wohlstandsrechnung wurde  im EU-Parlament mit großer Mehrheit beschlossen.

Geier Sturzflug - Bruttosozialprodukt 1983

Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin verfasste dazu im Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments die Stellungnahme, die dort einstimmig angenommen worden war.

H.P. Martin dazu: „Das Brutto-Sozialprodukt (BSP) reicht als Wohlstandsindikator nicht aus. Autounfälle oder Katastrophen-Kosten schlagen sich in dieser herkömmlichen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als Wachstum nieder, erfolgreiche Energie-Einsparungen führen zu 'Minus'-Wachstum, also Richtung Rezession.
Diese Kritik stammt schon aus meiner Zeit als Mitbegründer des österreichischen Ökologie-Instituts und als Greenpeace-Aufsichtsrat in Deutschland.
Andere Messeinheiten als die BSP-Faktoren sind längst überfällig. Nunmehr wird auf EU-Ebene im Rahmen eines neuen 'Öko-Sozialprodukts' auch die Nutzung von Umweltfaktoren erfasst – etwa von Wasser und Luftemissionen."


7.6.11/18.7.11/2.1.12/

Donnerstag, 15. September 2011

Europas Wirtschaft droht das Nullwachstum


Eben erst hat Barack Obama sich Sorgen um Europas Wirtschaftspolitik gemacht, nun fürchtet sich selbst die in Economic-Governance-Fragen konservative Europäische Kommission vor dem von ihr weitgehend mitgestaltetem Stillstand.


Einst war es - in Zeiten prosperierender Volkswirtschaften - ein grünes Schlagwort gegen die tägliche Steigerung des Bruttosozialproduktes. Heute verheißt es Depression, sowohl in den Köpfen der sich um ihre Zukunft sorgenden Menschen als auch im engen volkswirtschaftlichen Gebrauch.

Das Wirtschaftswachstum in der EU schwächt sich nicht nur gefühlt sondern bereist statistisch nachweisbar ab. Nach einem kräftigen Wachstum im ersten Quartal 2011 ließ das BIP-Wachstum im zweiten Quartal nach. In der zweiten Jahreshälfte wird es voraussichtlich gedämpft bleiben und zum Jahresende dann nahezu zum Erliegen kommen. Durch das unerwartet kräftige Wachstum im ersten Quartal liegt die Jahreswachstumsprognose für den Euroraum und die EU insgesamt nach wie vor bei 1,6 % bzw. 1,7 %. Für die zweite Jahreshälfte wurden die Wachstumsprognosen allerdings erheblich zurückgeschraubt und gegenüber der Frühjahrsprognose der Kommission sowohl für den Euroraum als auch für die EU um ½ Prozentpunkt nach unten korrigiert. Darüber hinaus sind die Aussichten ungewiss und ist die Prognose mit Abwärtsrisiken behaftet.

Für das zweite Halbjahr 2011 wird für die EU nunmehr ein gedämpftes BIP-Wachstum erwartet, das gegen Jahresende praktisch zum Erliegen kommen soll. Die Nettoexporte, die im zweiten Quartal erneut der Hauptwachstumsmotor waren, werden der Prognose zufolge an Dynamik verlieren. Die Unternehmens- und Verbraucherumfragewerte haben sich seit dem Frühjahr drastisch verschlechtert, was auf eine Abschwächung der Inlandsnachfrage in der zweiten Jahreshälfte und möglicherweise über den Zeithorizont der Zwischenprognose hinaus hindeutet. Die derzeitigen Abschreibungen dürften die Schwäche der Inlandsnachfrage noch verstärken. Die Anspannung an den Finanzmärkten wird das Vertrauen schwächen und die Investitionskosten erhöhen.

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EU interim forecast: recovery stalls amid financial market crisis


Samstag, 23. Juli 2011

EU-Umfrage: Europäer pro Finanztransaktionssteuer (FTT)

Eine von Eurobarometer im Auftrag des Europäischen Parlaments zwischen dem 13. April und 2. Mai 2011 durchgeführte Meinungsumfrage zeigt eine eindeutige Unterstützung der Finanztransaktionssteuer (FTT) bei Bürgern aus den 27 EU- Mitgliedsstaaten. Demnach unterstützen 61 Prozent der (face-to-face befragten 26825) EU-Bürger die Einführung einer Finanztransaktionssteuer entweder global oder auch nur auf EU-Ebene.

81 Prozent davon sprechen sich sogar für die Einführung dieser Steuer aus, selbst dann wenn sie nur auf EU-Ebene erfolgen sollte. Die Mehrheit dieser Befürworter sehen diese Steuer als ein wirksames Mittel  um zukünftige Spekulationen  einzudämmen und neue Finanzkrisen zu unterbinden.
80 Prozent der Österreicher ebenfalls dafür!

TAX ON FINANCIAL TRANSACTION (TFT). Mit 80 Prozent Zustimmung zu einer Finanztransaktionssteuer liegen die Österreicher an erster Stelle der Befürworter dieser Spekulationssteuer in ganz Europa. Dahinter platzieren sich aber schon die Deutschen mit einer 70prozentigen Unterstützung! Und selbst in Großbritannien - mit Lodon eines der Hauptzentren des globalen Finanzwesens - sind rund zwei Drittel der Menschen für die Einführung einer "tax on financial transactions".

Europas Befürworter der "tax on financial transactions" wollen dies zu 41 Prozent als Schutz vor weiteren Finanzkrisen, zu 35 Prozent um die Verursacher der Finanzkrise an den Kosten zu beteiligen, zu 11 Prozent um die Budgetdefizite zu reduzieren und 10  Prozent begründen ihre Forderung mit Investitionen in den Umweltschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel.



Kaum Gegner. Nur 26 Prozent der in einem Face-to-face-Interview befragten Bürger der EU lehnen eine Finanztransaktionssteuer ganz oder teilweise ab. Gänzlich abgelehnt wird sie aber gerade mal von 11 Prozent.  13 Prozent wollen sich dazu noch nicht abschließend erklären.

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EUROPEANS AND THE CRISIS , PDF
European Parliament Eurobarometer (EB Parlemeter 75.2) Summary
Coverage:  EU 27 (26 825 European citizens)
Population:   Europeans aged 15 years or over
Methodology:   Face-to-face (CAPI) 
Fieldwork:   13 April - 02 May 2011, carried out by TNS opinion 
[Letzte Aktualisierung 23.7.11]