Posts mit dem Label Politikfeld 25: Regionalpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Politikfeld 25: Regionalpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 31. März 2013

EU-Projekt: Böden in Städten nachhaltig managen

In Österreich werden täglich ca. 10 ha Boden für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht.

In insgesamt sieben EU-Mitgliedstaaten wurde seit Oktober 2008 an Strategien und Instrumenten für nachhaltiges Boden- und Flächenmanagement in der Stadtplanung gearbeitet. Beim nationalen Abschluss-Workshop in Linz wurden die Ergebnisse aus dem Projekt URBAN SMS (Urban Soil Management Strategy) vorgestellt. Einig waren sich die elf Projektpartner, dass die Zusammenarbeit zwischen den EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung und unterschiedlichen InteressensvertreterInnen notwendig ist, um nachhaltiges Bodenmanagement in der Stadtentwicklung umzusetzen. Durch die internationale Partnerschaft im Projekt konnten gemeinsam überzeugende Arbeitshilfen erarbeitet werden, die bereits in unterschiedlichen Pilotregionen praktisch angewendet wurden.

Urbanes Flächenmanagement. In Österreich werden täglich ca. 10 ha Boden für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht, EU-weit wird der tägliche Flächenverbrauch dafür auf mind. 275 ha geschätzt. Zumeist werden landwirtschaftliche Böden in Bauland umgewandelt, vor allem hochwertige Böden rund um Siedlungen. Insbesondere für die verstädterten Gebiete Europas ist nachhaltiges Boden- und Flächenmanagement eine große Herausforderung. Dies war auch eindeutiger Tenor der Stakeholder-Workshops im Rahmen von URBAN SMS in Laibach, Wien, Mailand, Breslau, Prag und Bratislava. ExpertInnen aus den Bereichen Umweltschutz, Raumplanung, Stadtentwicklung sowie Umweltschutzorganisationen und Forschungseinrichtungen trafen zusammen, um urbanes Bodenmanagement zu diskutieren.

Bodenverlust. Die Verknappung offener Flächen im Zuge der Urbanisierung führt zum Verlust der Artenvielfalt urbaner Ökosysteme und hat großen Einfluss auf viele Aspekte der Stadtumwelt, wie Luftqualität, städtisches Mikroklima, Hochwässer und Landschaftsbild. Gleichermaßen wurde erkannt: Eine Weiterführung des aktuellen Flächenmanagements in Großstädten auf Basis derzeit gültiger Bestimmungen bedeutet eine zunehmende Verschlechterung bzw. führt zu einem Verlust der verschiedenen Funktionen des Bodens. In den Stakeholder-Workshops wurde erste Überzeugungsarbeit in Sachen Ressourcenschutz bei den unterschiedlichen AkteurInnen geleistet.

Als wichtiges Ergebnis von URBAN SMS stehen für unterschiedliche Bedingungen in Mitteleuropa übertragbare Strategien für die Bewirtschaftung urbaner Bodenressourcen bereit. Für die Umsetzung der Strategien in der Planungspraxis wurden sieben Instrumente zu Bewertung und Management von Böden entwickelt.

Die Praxistauglichkeit der Arbeitshilfen zur Verbesserung des Bodenschutzes wurde in Pilotanwendungen in den unterschiedlichen Partnerstädten getestet: Um die Ressource Boden in der Stadtplanung zu berücksichtigen, wurden u. a. Leitfäden für die Integration in die Umweltverträglichkeitsprüfung oder in die Strategische Umweltprüfung ausgearbeitet. Und es liegen Empfehlungen vor, wie Brachflächen wiedergenutzt und welche Kompensationsmaßnahmen getroffen werden können. Die Funktionalität der Böden kann zukünftig relativ einfach mittels EDV-Anwendung bewertet werden. Als wichtige Planungsgrundlage erleichtert dies StadtplanerInnen, die Bodenqualität zu berücksichtigen.  Für die unterschiedlichen AkteurInnen stehen als Ergebnis des Projekts Informationsmaterialien über Bodenfunktionen und nachhaltige Bodennutzung zur Verfügung.

Nachhaltiges Bodenmanagement in der Stadtplanung stand im Mittelpunkt des internationalen Projektes „Urban Soil Management Strategy“ (URBAN SMS). Dieses Projekt wurde im Rahmen des „CENTRAL EUROPE-Programmes“ vom ERDF/EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) kofinanziert. Laufzeit des Projekts: Oktober 2008 – März 2012. Projektpartner im Projekt URBAN SMS waren: Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart, Regierungspräsidium Stuttgart (DE); Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, Umweltbundesamt (A); Stadt Mailand, Universität Turin (IT); Stadt Celje, Agrarwissenschaftliches Institut Slowenien (SL); Institut für Bodenwissenschaften und Pflanzenkunde, Puławy (PL); Tschechische Universität für Biowissenschaften, Prag (CZ); Institut für Bodenkunde und Umweltschutz, Bratislava (SK).

MORE ...

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wie kommen Europas Großstädter mit der Bahn in Österreichs Alpen?

Eine Studie untersucht die Erreichbarkeit 13 alpiner Regionen in Österreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus bedeutenden Großstädten Europas. Der Schwerpunkt liegt auf der Anreise per Bahn. Analysiert wurde neben der Fahrtdauer, der Umsteigehäufigkeit und dem Bahnservice auch der öffentliche Verkehr in den Tourismuszielen. Die Reisekosten wurden stichprobenartig nach unterschiedlichen Verkehrsmitteln erhoben und miteinander verglichen.

MORE ...
[Naturfreunde Vorarlberg] Erreichbarkeit alpiner Tourismusorte mit dem öffentlichen Verkehr19.4.12 [Letzte Aktualisierung  31.10.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Samstag, 27. Oktober 2012

Grenzgänger rund um den Bodensee: Infos 2012 für Arbeiten in A, CH, D, FL

Die PDF-Broschüre "Infos für Grenzgänger 2012" bietet kompetente Informationen über die Themen Arbeit, Soziales und Steuern in den Ländern Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

Was sind Grenzgänger? Grenzgänger sind Personen, die in einem Staat wohnen, in einem anderen Staat arbeiten und regelmäßig an ihren Wohnort zurückkehren. Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb zu einer vorübergehenden Tätigkeit ins Ausland geschickt werden, gelten nicht als Grenzgänger, sondern werden als Entsendete bezeichnet.

Interessierte finden in der Online-Ausgabe der "Infos" schnell und einfach alle wichtigen Informationen.

    • Von der Arbeitssuche zum Arbeitsvertrag
    • Soziale Sicherheit – grenzüberschreitend
    • Vermeidung von Doppelbesteuerung
    • Status als Grenzgänger und Aufenthalter

Rasche Übersicht. Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung. Die PDF-Datei hat dank der Suchfunktion den Vorteil, das gesamte Dokument nach Informationen gezielt zu durchsuchen. Das Inhaltsverzeichnis hier soll den Interessierten auch ohne Download die Prüfung ermöglichen, ob die gewünschten Infos auch zu finden sind.

EURES. EURES (European Employment Services) ist ein Programm der europäischen Kommission und dient dem Informationsaustausch in Fragen der grenzüberschreitenden Beschäftigung und der Arbeitskräftemobilität. Partner sind die öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände aus den EU-Mitgliedsstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Die EURES Grenzpartnerschaft Bodensee ist eine von zurzeit insgesamt 22 Grenzpartnerschaften in Europa. 
Sie besteht seit Anfang 2003 und hat sich die Schaffung eines offenen und barrierefreien Arbeitmarktes im Bodenseeraum zum Ziel gesetzt. Beteiligt sind Arbeitsverwaltungen und Verbände aus Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.

6.7.11 [Letzte Aktualisierung  26.10.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

INHALT
Vorwort 1
Einleitung 4

I. Von der Arbeitssuche zum Arbeitszeugnis
1. Arbeitssuche
1.1 Grundsätzliches 8
1.2 Arbeitssuche in Österreich 11
1.3 Arbeitssuche in Liechtenstein 12
1.4 Arbeitssuche in der Schweiz 12
1.5 Arbeitssuche in Deutschland 14
2. Arbeitsbewilligung
2.1 Grundsätzliches 16
2.2 Arbeiten in Österreich 17
2.3 Arbeiten in Liechtenstein 18
2.4 Arbeiten in der Schweiz 19
2.5 Arbeiten in Deutschland 24
3. Anerkennung von Berufsabschlüssen
3.1 Grundsätzliches 26
3.2 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Österreich 30
3.3 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Liechtenstein 32
3.4 Anerkennung von Berufsabschlüssen in der Schweiz 33
3.5 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Deutschland 34
4. Arbeitsrecht
4.1 Grundsätzliches 35
4.2 Arbeitsrecht in Österreich 37
4.3 Arbeitsrecht in Liechtenstein 45
4.4 Arbeitsrecht in der Schweiz 52
4.5 Arbeitsrecht in Deutschland 59

II. Grenzüberschreitende soziale Sicherheit
1. Krankenversicherung
1.1 Grundsätzliches 68
1.2 Krankenversicherung in Österreich 71
1.3 Krankenversicherung in Liechtenstein 75
1.4 Krankenversicherung in der Schweiz 79
1.5 Krankenversicherung in Deutschland 88
2. Unfallversicherung
2.1 Grundsätzliches 93
2.2 Unfallversicherung in Österreich 95
2.3 Unfallversicherung in Liechtenstein 97
2.4 Unfallversicherung in der Schweiz 100
2.5 Unfallversicherung in Deutschland 103
3. Vorsorge für Alter, Invalidität und Tod
3.1 Grundsätzliches 106
3.2 Pensionsversicherung in Österreich 111
3.3 Vorsorge in Liechtenstein 118
3.4 Vorsorge in der Schweiz 125
3.5 Rentenversicherung in Deutschland 133
4. Arbeitslosenversicherung
4.1 Grundsätzliches 138
4.2 Arbeitslosenversicherung in Österreich 140
4.3 Arbeitslosenversicherung in Liechtenstein 143
4.4 Arbeitslosenversicherung in der Schweiz 144
4.5 Arbeitslosenversicherung in Deutschland 146
5. Familienleistungen
5.1 Grundsätzliches 148
5.2 Familienleistungen in Österreich 150
5.2.1 Familienbeihilfe 150
5.2.2 Kinderbetreuungsgeld 151
5.3 Familienleistungen in Liechtenstein 154
5.4 Familienleistungen in der Schweiz 155
5.4.1 Familienzulagen 155
5.4.2 Bedarfsleistungen an betreuende Eltern 156
5.5 Familienleistungen in Deutschland 157
5.5.1 Kindergeld 157
5.5.2 Elterngeld 159

III. Vermeidung von Doppelbesteuerung
1. Besteuerung der Arbeitseinkommen
1.1 Grundsätzliches 162
1.2 Arbeiten in Österreich … 166
1.2.1 … und Wohnen in der Schweiz 166
1.2.2 … und Wohnen in Deutschland 166
1.2.3 Steuerpflichtig in Österreich 168
1.3 Arbeiten in Liechtenstein … 170
1.3.1 … und Wohnen in Österreich 170
1.3.2 … und Wohnen in der Schweiz 171
1.3.3 … und Wohnen in Deutschland 172
1.3.4 Steuerpflichtig in Liechtenstein 173
1.4 Arbeiten in der Schweiz … 174
1.4.1 … und Wohnen in Österreich 174
1.4.2 … und Wohnen in Deutschland 175
1.4.3 Steuerpflichtig in der Schweiz 176
1.5 Arbeiten in Deutschland … 178
1.5.1 … und Wohnen in Österreich 178
1.5.2 … und Wohnen in der Schweiz 180
1.5.3 Steuerpflichtig in Deutschland 181
2. Besteuerung der Renten,
Pensionen und einmaligen Kapitalauszahlungen
2.1 Grundsätzliches 184
2.2 Wohnsitz in Österreich 185
2.3 Wohnsitz in der Schweiz 187
2.4 Wohnsitz in Deutschland 189
Abkürzungsverzeichnis 192

Sonntag, 7. Oktober 2012

Vorstoß für eine europäische Agenda für den sozialen Wohnungsbau

Die sozialdemokratische Fraktion im Ausschuss der Regionen hat ein Broschüre zu einer geforderten Agenda für den sozialen Wohnbau vorgelegt. Sie verweist darin darauf, dass Artikel 34 der Charta der Grundrechte lautet: 
„Um die soziale Ausgrenzung und die Armut zu bekämpfen, anerkennt und achtet die Union das Recht auf eine soziale Unterstützung und eine Unterstützung für die Wohnung, die allen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, ein menschenwürdiges Dasein sicherstellen sollen, nach Maßgabe des Gemeinschaftsrechts und der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten.“
Diese Broschüre soll nach Ansicht der AutorInnen dafür sensibilisieren, wie wichtig der soziale Wohnungsbau für Bürgerinnen und Bürger ist, und zeigen, was für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft getan werden soll.

Aus der Broschüre: Empfehlung 5 der Internationale Mieterallianz (IUT):
  • Bau  einer  ausreichenden  Zahl  erschwinglicher  Mietwohnungen  in  allen  Gebieten  und Erhöhung des Angebots insbesondere in boomenden Regionen und Universitätsstädten
  • In Zeiten der Kredit-, Schulden- und Euro-Krise verlagert sich die Wohnungsnachfrage von teurem zu erschwinglichem Wohnraum und von eigentümergenutzen zu gemieteten Wohnungen. Die meisten Regierungen handeln jedoch entgegengesetzt: Sie spornen die Anbieter von Sozialwohnungen dazu an, ihren Wohnungsbestand zu verkaufen, und fördern eine Politik der Eigentümernutzung, was eine Ausbreitung der Finanzkrise bewirken und noch mehr Probleme auf den Wohnungsmärkten verursachen wird. 
  • Der Markt kann sich nicht selbst regulieren und hat keine soziale oder integrative Dimension, weshalb Investitionen in erschwinglichen Wohnraum als  öffentliche  Verantwortung, öffentliches  Gut  und  öffentliche  Dienstleistung erachtet werden sollten. Da das Wohnen in Miete für die städtischen Armen eine wichtige Option ist, wird die Begrenzung des Mietwohnraums zur vermehrten Entstehung von Armenvierteln sowie dazu führen, dass Wohnungen unangemessen bzw. überbelegt sind. Deshalb muss die Erhöhung des Angebots an erschwinglichen Wohnungen eine unabdingbare Voraussetzung sein, insbesondere in boomenden Regionen und Universitätsstädten, in denen die Konzentration junger Menschen besonders hoch ist.
MORE
PDF: Eine europäische Agenda für den sozialen Wohnungsbau
10.10.12  [Letzte Aktualisierung  10.10.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das INHALTSVERZEICHNIS:
  • VORWORT 4
  • EINLEITUNG  10
  • Menschenwürdiges Wohnen für alle: eine politische Priorität für die SPE-Fraktion im 
  • Ausschuss der Regionen 10
  • TEIL I  13
  • Die Erarbeitung einer Europäischen Agenda zum sozialen Wohnungsbau ..13
  • Erschwingliches Wohnen für alle zur Förderung der wirtschaftlichen Stabilität 16
  • Bessere Regierungsführung zur Förderung des erschwinglichen Wohnens für alle 24
  • Erschwingliches Wohnen für alle zur Förderung der sozialen Integration 30
  • Intelligentes Wachstum zur Förderung des erschwinglichen Wohnens für alle 44
  • Energieeffizientes Wohnen für alle zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit 50
  • Bestimmungen zum sozialen Wohnungsbau in der EU: Erfahrungen vor Ort 59
  • Belgien 60
  • Deutschland 66
  • Frankreich 75
  • Italien 84
  • Luxemburg 90
  • Malta 94
  • Österreich 99
  • Polen 103
  • Spanien 109
  • Tschechische Republik 114
  • Vereinigtes Königreich 120
  • TEIL III  127
  • Europa Habitabilis: Wohnungsbau durch die Linse von Loïc Delvaulx 127
  • Brüssel 130
  • Budapest 139
  • Dünkirchen  155
  • Lissabon 166
  • Malmö  178
  • DANKSAGUNG  187

Samstag, 29. September 2012

WeltRisikoBericht 2012

Der aktuelle WeltRisikoBericht führt uns plastisch vor Augen, dass Umweltzerstörungen im globalen Maßstab zunehmend auch zu einer direkten Gefahr für die Menschen werden. Denn wo Hänge entwaldet sind, wo schützende Riffe, Mangroven und Feuchtgebiete degeneriert oder sogar komplett verschwunden sind, treffen Naturgewalten mit ungleich größerer Wucht auf die bewohnten Gebiete.

Zerstörte Umwelt trägt wesentlich zur Erhöhung des Katastrophenrisikos bei. Das zeigt der WeltRisikoBericht 2012, den das "Bündnis Entwicklung Hilft" vorgestellt hat. Die Bilanz für die Dekade 2002 bis 2011 ist alarmierend: 4.130 Katastrophen, mehr als eine Million Tote und ein wirtschaftlicher Schaden von mindestens 1,195 Billionen US-Dollar.

Der Bericht enthält den WeltRisikoIndex, den das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS), Bonn in Kooperation mit dem Bündnis erarbeitet hat. Der Index berechnet für 173 Länder weltweit das Risiko, Opfer einer Katastrophe als Folge eines Naturereignisses zu werden. Mit einem Wert von 36,31 Prozent ist demnach das Risiko für eine Katastrophe im pazifischen Inselstaat Vanuatu am größten. Malta und Katar haben mit einem Prozentsatz von 0,61 bzw. 0,10 Prozent das geringste Risiko weltweit.

Europa. Von den europäischen Ländern sind neben den Niederlanden auch Griechenland, Serbien und Albanien aufgrund ihrer Erdbeben- und Dürregefährdung in der höchsten Gefährdungsklasse verzeichnet. In dem 173 Staaten umfassenden Index steht Österreich auf dem wenig gefährdeten Platz 135, besser gar Deutschland mit dem 146. Platz und die Schweiz mit dem 157. Risikoplatz.
Bündnis Entwicklung Hilft. Das "Bündnis Entwicklung Hilft" wird bei Katastrophen und in Krisengebieten aktiv, um vor Ort akute und langfristige Hilfe zu leisten. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss der fünf Hilfswerke Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe.

MORE ...
WeltRisikoBericht 2012

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis
1. Katastrophenrisiko, Umweltzerstörung und globale Nachhaltigkeitspolitik   . Seite 5
Peter Mucke
2. WeltRisikoIndex 2012: Konzept, Aktualisierung und Ergebnisse  Seite 11
Torsten Welle, Jörn Birkmann, Jakob Rhyner, Maximilian Witting, Jan Wolfertz
2.1 Konzept und Aufbau des WeltRisikoIndex  Seite 12
2.2 Aktualisierung und Modifikation der Indikatoren  Seite 16
2.3 Risikobewertung 2012 auf globaler EbeneSeite 18
3. Schwerpunktthema: Umweltzerstörung und Katastrophen Seite 27
3.1  Risikofaktor Umweltzerstörung Seite 28
   Torsten Welle, Michael W . Beck, Peter Mucke
3.2  Küstenlebensräume und Risikominderung  Seite 32
   Michael W . Beck, Christine C . Shepard
3.3  Agrotreibstoffe, Landraub und Erdrutsche Seite 42
   Katja Maurer
3.4 Umweltzerstörung, Armut und Katastrophenrisiko
auf der internationalen Agenda      Seite 48
   Jens Martens
4. Reduzierung des Katastrophenrisikos – Baustein globaler Nachhaltigkeitspolitik   Seite 57
Peter Mucke, Jens Martens, Katrin Radtke
Anhang     Seite 63

Samstag, 30. Juni 2012

Unterwegs in Europa: Reisen in Europa

Reisende können viel entdecken, und die Europäische Union hat vieles vereinfacht.

"Unterwegs in Europa" ist die offizielle Website der Europäischen Union für Menschen, die in den 27 EU-Mitgliedstaaten unterwegs sind. Touristen und Geschäftsleute finden hier praktische Ratschläge und nützliche Tipps zu einer Vielzahl von Themen. Sie erfahren, welche Papiere Sie brauchen, was Sie im Krankheitsfall beachten müssen und ob Sie Ihr Handy benutzen können.

MORE ...[Naturfreunde Vorarlberg] Unterwegs in Europa
[Letzte Aktualisierung 30.6.12]

Samstag, 16. Juni 2012

Reisen in Europa

„Unterwegs in Europa“ ist die offizielle Website der Europäischen Union für Menschen, die in den 27 EU-Ländern auf Reisen unterwegs sind. 

Touristen und Geschäftsleute finden hier praktische Ratschläge und nützliche Tipps zu einer Vielzahl von Themen. Sie erfahren, welche Papiere Sie brauchen und was im Krankheitsfall oder bei der Benutzung Ihres Handys zu beachten ist.

  • Welche  Papiere brauchen Sie
  • Geld
  • Einkaufen
  • Anreise
  • Gesundheit
  • Kommunikation
  • Kulturelle Veranstaltungen
  • Reisezeit
  • Haustiere
  • Im Notfall
  • Umweltschutz
MORE ...

Sonntag, 11. September 2011

Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010

Keine europäische Volkswirtschaft kann es sich leisten, auf Aktivitäten in den europäischen Nachbarländern zu verzichten. Auch wenn die europäische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten viele Schranken zwischen den Nachbarn beseitigt hat, regionale Unterschiede bestehen weiterhin. Wer sie ignoriert, hat nicht nur wirtschaftlich schnell das Nachsehen sondern unterschlägt die Vielfalt des Gebildes Europa.

Jahrbuch der Regionen 2010. Das Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010 bietet ein detailliertes Bild einer großen Zahl von Statistikbereichen in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in den Kandidatenländern und den EFTA-Ländern.

Wenn man sich näher über die sozialen und ökonomischen Entwicklungen in Europas Regionen informieren möchte, so ist dies eine unschätzbare Datenquelle. Die Texte sind von Statistikfachleuten verfasst und mit Karten, Abbildungen und Tabellen zu jedem Thema unterlegt.

Es gibt eine ganze Reihe von regionalen Indikatoren für 15 Themen (Bevölkerung, europäische Städte, Arbeitsmarkt, Bruttoinlandsprodukt, Haushaltskonten, strukturelle Unternehmensstatistik, Informationsgesellschaft, Wissenschaft, Technologie und Innovation, Bildung, Verkehr, Tourismus, Gesundheit, Landwirtschaft, Küstenregionen) und nicht zuletzt für eine Typologie der städtischen und ländlichen Räume, die in Form einer Studie vorliegt.

Die Veröffentlichung steht in deutscher, englischer und französischer Sprache zur Verfügung. Altere Ausgaben sind seit dem Jahr 1995 online greifbar. Auf der Eurostat Website zum Jahrbuch der Regionen hat man zudem die Möglichkeit des Downloads einzelner Kapitel als PDF oder MS Excel-Datei.

MORE ...
  1. Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010
  2. Eurostat Website zum neuen Jahrbuch der Regionen
  3. Nomenclature des unités territoriales statistiques (NUTS) der amtlichen Statistik der Europäischen Union für Österreich
Inhalt - Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010 
Einleitung  11
Regional- und Städtestatistik  12
Rückblick  12
Wesentliches und Neues in der Ausgabe 2010  12
Die Klassifikation NUTS  13
Erfassungsbereich  14
Weitere regionale Informationen  14
1 Bevölkerung  17
Die regionale Struktur der Bevölkerungsentwicklung  18
Bevölkerungsdichte  18
Bevölkerungsveränderung  18
Regionale Bevölkerungsvorausschätzungen  27
Schlussfolgerung  32
Anmerkungen zur Methodik  33
2 Europäische Städte  35
Einführung  36
Die Themen  36
Der Zeitrahmen  36
Die räumliche Dimension  36
Verstädterung  36
Jetzige und künftige Generationen – die demografische Herausforderung  37
Schlussfolgerung  43
3 Arbeitsmarkt  49
Einführung  50
Regionale Sektorspezialisierung  50
Kurzer Überblick über das Jahr 2008  50
Regionale Sektorspezialisierung  57
Ein hohes Bildungsniveau in den regionalen Arbeitsmärkten  60
Schlussfolgerung  63
Die Verdienststrukturerhebung  63
Bruttostundenverdienste  65
Bruttojahresverdienste  65
Jahresprämien in Prozent des Jahresverdienstes  65
Schlussfolgerung  68
Anmerkungen zur Methodik  69
Arbeitskräfteerhebung  69
Verdienststrukturerhebung  69
Definitionen  70
Arbeitskräfteerhebung  70
Verdienststrukturerhebung  71
4 Regionales Brutt oinlandsprodukt  73
Was ist das regionale Bruttoinlandsprodukt?  74
Das regionale BIP im Jahr 2007  74
Große regionale Streuung auch innerhalb der Länder  77
Dynamischer Aufholprozess an der Peripherie  77
Heterogene Entwicklung auch innerhalb der Länder  80
Konvergenz macht Fortschritte  81
Zusammenfassung  84
Anmerkungen zur Methodik  86
Kaufkraftparitäten und internationale Volumenvergleiche  86
Streuung des regionalen BIP je Einwohner  87
5 Haushaltsk onten  89
Einführung: Wohlstandsmessung  90
Einkommen der privaten Haushalte  90
Ergebnisse für das Jahr 2007  91
Primäreinkommen  91
Verfügbares Einkommen  91
Dynamik an der Peripherie der Union  95
Schlussfolgerung  97
Anmerkungen zur Methodik  99
6 Struktur elle Unternehmensstatistik  101
Einführung  102
Regionale Spezialisierung und Wirtschaftskonzentration 102
Spezialisierung auf unternehmensbezogene Dienstleistungen  109
Beschäftigungswachstum im Bereich unternehmensbezogene Dienstleistungen  114
Merkmale der 30 Regionen, die am stärksten auf unternehmensbezogene Dienstleistungen spezialisiert sind  114
Schlussfolgerung 114
Anmerkungen zur Methodik  117
7 Informati onsgesellschaft  119
Einführung  120
Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien  121
Regelmäßige Nutzung des Internets  123
Online-Einkauf: der elektronische Handel (E-Commerce) als Kundenmagnet  127
Internet-Nichtnutzer  128
Wichtigste Feststellungen  131
Anmerkungen zur Methodik  133
8 Wissenschaft , Techn ologie und Innovati on  135
Einführung  136
Forschung und Entwicklung  136
Humanressourcen in Wissenschaft und Technik  138
Patente  143
Schlussfolgerung 144
Anmerkungen zur Methodik  147
9 Bildung  149
Einführung  150
Studierende im Tertiärbereich  150
Studierende im Alter von 17 Jahren im Bildungsbereich  151
Teilnahme von 4-Jährigen an Bildungsmaßnahmen  151
Schüler in der Grundschule oder in Sekundarstufe I  153
Personen mit Hochschulabschluss  158
Lebenslanges Lernen  158
Schlussfolgerung 158
Anmerkungen zur Methodik  161
10 Verkehr  163
Einführung  164
Verkehrsinfrastruktur  164
Sicherheit im Straßenverkehr  169
Luftverkehr  171
Seeverkehr  175
Schlussfolgerung 180
Anmerkungen zur Methodik  181
11 Tourismus  183
Einführung  184
Die 20 führenden Tourismusregionen der EU-27  184
Regionen mit über 8 Mio. Übernachtungen  185
Bei inländischen Touristen beliebte Regionen  185
Tourismusintensität  186
Tourismusdichte  189
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer  189
Tourismustrends  189
Touristischer Einreiseverkehr  189
Schlussfolgerung 193
Anmerkungen zur Methodik  197
12 Gesundheit  199
Einführung  200
Todesursachen  200
Atemwegserkrankungen  200
Chronische Erkrankungen der unteren Atemwege  201
Krankenhausentlassungen  201
Pflegekräfte und Hebammen  207
Schlussfolgerung 207
Anmerkungen zur Methodik  209
13 Landwirtschaft  211
Einführung  212
Beitrag der Landwirtschaft zur Bruttowertschöpfung  212
Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft  212
Bedeutung der pflanzlichen Erzeugung  214
Landwirtschaftliche Produktivität  214
Energiekosten in der Landwirtschaft  217
Schlussfolgerung 217
Anmerkungen zur Methodik  221
14 Küstenregionen  223
Einführung  224
Die Europäer finden Küstengebiete attraktiv  224
Altern und Ruhestand an der Küste  224
Abwanderung und Zuwanderung der erwerbstätigen Bevölkerung  226
Erwerbslosigkeit in den Küstenregionen  226
Dienstleistungen: in den Küstenregionen fest verankert 229
Hohes Bruttoinlandsprodukt in den Hauptstadtregionen  229
Dichte touristische Kapazitäten in den Regionen des Südens  229
Die Nutzer des Seeverkehrs  234
Schlussfolgerung 234
Anmerkungen zur Methodik  236
15 Eine revidierte Stadt -Land-Typologie  239
Einführung  240
Warum eine neue Typologie?  240
Die OECD-Methodik  240
Ermittlung der lokalen Verwaltungseinheiten auf der LAU-Ebene 2  240
Klassifizierung der regionalen Ebene  240
Die neue Typologie  242
Definition auf der Grundlage eines Bevölkerungsrasters  242
Definition auf der regionalen Ebene  244
Andere regionale Ebenen  249
Schlussfolgerung 249
Anhang 1: NUTS (Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik)  255
Europäische Union: NUTS-2-Regionen  255
Kandidatenländer: Statistische Regionen auf Ebene 2  258
EFTA-Länder: Statistische Regionen auf Ebene 2  259
Anhang 2: Städte, die an der Datenerhebung des Urban Audit teilnehmen (1)  260
Europäische Union: Urban-Audit-Städte  260
Kandidatenländer: Urban-Audit-Städte  263
EFTA-Länder: Urban-Audit-Städte  264
22.6.11/11.9.11//