Gesellschaftliche Kosten unzureichender Integration

Integrationsausgaben rechnen sich.

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung wurden die gesellschaftlichen Kosten ermittelt, welche entstehen, wenn Personen mit Migrationshintergrund unzureichend integriert sind. Zentrale Messgrösse ist deren Beteiligung am Arbeitsmarkt, welche vom Integrationsgrad in den Bereichen Bildung, Sprache und soziale Integration abhängt. Die Berechnungen wurden für Deutschland im Jahr 2005 durchgeführt.

Die berechneten Kosten der unzureichenden Integration fallen bei unterschiedlichen Finanzträgern an. Als Finanzträger wurden in der Konzeptstudie  die Kommunen, die Länder, der Bund, die Sozialversicherungen sowie die Wirtschaft/Gesellschaft ermittelt.

Die berechneten Kosten der unzureichenden Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern beziehen sich auf die ersten vier dieser fünf gesellschaftlichen Ebenen, da sich die Kostenbestandteile der Fiskalbilanz alle auf öffentliche Haushalte beziehen. Die Wirtschaft profitiert von
verstärkter Integration der Personen mit Migrationshintergrund über Produktivitätsgewinne (höhere
Produktivität der beschäftigten Arbeitskräfte, zusätzliche Arbeitsplätze), die Gesellschaft als Ganzes durch einen erhöhten sozialen Frieden.

Bund: (42,5 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 3,6 Mrd. Euro
Land: (42,5 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 3,6 Mrd. Euro
Kommunen: (15 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 1,3 Mrd. Euro
Sozialversicherungen: (Beiträge und Renten): Mittelwert 7,8 Mrd. Euro

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Inhalt 
Zusammenfassung 
1 Ausgangslage und Fragestellung
2 Modell zur Berechnung der Kosten unzureichender Integration 
3 Zuwanderergruppen in Deutschland 
4 Integration in den Bereichen Bildung, Sprache und Soziales 
5 Auswirkungen unzureichender Integration auf Arbeitsmarkt und Fiskus 
6 Hochrechnung und Schlussfolgerungen 
7 Literaturverzeichnis 
8 Anhang

Nicht nur Deutschland braucht Zuwanderer – auch aus Nicht-EU-Staaten

Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Wanderungszahlen für 2012 publiziert. Wie nach den bereits veröffentlichten Zahlen für die ersten drei Quartale zu erwarten war, verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr die höchsten Zuwanderungszahlen des neuen Jahrtausends, genauer gesagt seit 1995. 

Dies gilt sowohl für die Zahl der Zuzüge, die mit knapp 1,1 Millionen 13 Prozent über dem Vorjahresniveau lag, als auch für den Wanderungsüberschuss, der mit 369.000 Personen sogar um knapp ein Drittel höher ausfiel als 2011. Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels ist dies für Deutschland eine erfreuliche Entwicklung, die auch verdeutlicht, dass die Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU immer besser funktioniert.

Darauf, dass Deutschland in Zukunft immer mehr auf qualifizierte Zuwanderer angewiesen sein wird, hat das Berlin-Institut in seiner Studie »Nach Punkten vorn – Was Deutschland von der Zuwanderungs- und Integrationspolitik Kanadas lernen kann« hingewiesen. Denn ohne Wanderungsüberschüsse würde selbst bei steigenden Erwerbsquoten, also wenn mehr Frauen und mehr Ältere beschäftigt wären, die Zahl an Erwerbspersonen bis 2050 von derzeit knapp 42 Millionen auf 29 Millionen Menschen zurückgehen. Eine Nettozuwanderung von jährlich 200.000 Menschen könnte diesen Rückgang etwa um die Hälfte abfedern.

Das Berlin-Institut weist insbesondere darauf hin, dass Deutschland sich nicht langfristig darauf verlassen kann, all seine Zuwanderer aus EU-Ländern rekrutieren zu können. Zwar steigt derzeit vor allem die Zuwanderung aus der EU und macht inzwischen knapp zwei Drittel der Gesamtzuwanderung aus. Doch bleibt unklar, wie viele der Neuzuwanderer mit der Absicht gekommen sind, permanent zu bleiben. Zudem sind Wanderungsströme innerhalb der EU äußerst volatil und können sich mit sich verändernder Konjunktur schnell umkehren. All dies deutet darauf hin, dass Deutschland auch der Zuwanderung von Personen aus Nicht-EU-Ländern vermehrte Aufmerksamkeit schenken sollte. Dies ist unter anderem mit der sogenannten Blue-Card-Richtlinie bereits geschehen. Trotzdem lohnt sich auch weiterhin ein Blick über den nationalen Tellerrand. Kanada verzeichnet große Erfolge beim Anwerben Hochqualifizierter anhand eines Punktesystems, das Zuwanderer vorwiegend nach deren Fähigkeiten und Kenntnissen auswählt, etwa dem Bildungsstand oder den Sprachfähigkeiten.

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INHALT
VORWORT: ZWEI LÄNDER – ZWEI GRUNDVERSCHIEDENE
VORSTELLUNGEN VON ZUWANDERUNG  4
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE   6
1. WER MACHT EIGENTLICH KÜNFTIG DIE ARBEIT?  8
2. KANADA – EIN KLASSISCHES EINWANDERUNGSLAND   15
3. DEUTSCHLAND – EINWANDERUNGSLAND WIDER WILLEN  20
4. DIE ZUWANDERER BEVÖLKERUNG IN DEUTSCHLAND UND KANADA  27
5. DAS KANADISCHE SYSTEM IN DER PRAXIS 34
5.1 DIE AUSWAHL DER ZUWANDERER  35
5.2 DIE INTEGRATION DER NEUANKÖMMLINGE  47
5.3 DIE INTEGRATION DER ZWEITEN GENERATION  58
6. WAS TUN?  66
QUELLEN  70

Städte als Lebensraum für Kinder

Fast jedes zweite Kind wächst heute in einer Stadt auf.

Mit seinem „Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2012“ ruft UNICEF Regierungen, Stadtverwaltungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft dazu auf, die Grundbedürfnisse und Rechte der Kinder in den Städten sicher zu stellen.

Ausschluss der Kinder aus armen Familien stoppen: Die Rechte der ärmsten Kinder auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung müssen in den Städten sichergestellt werden. Der Schutz vor Naturkatastrophen, Gewalt und Kriminalität muss dringend verbessert werden.

Sicheren Aufenthalt ermöglichen: Besondere Aufmerksamkeit muss darauf gelegt werden, den Familien einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen, um die Entwicklung eines Stadtteils langfristig voranbringen zu können.

Den Armen Gehör verschaffen: Die armen Bevölkerungsgruppen – und insbesondere Kinder und Jugendliche – müssen bei den Planungen zur Entwicklung von Stadtteilen und Gemeinden von den Stadtverwaltungen und Regierungen gehört und beteiligt werden.

Dokumentation und Information zur Lage in den armen Stadtvierteln: Bis heute fehlen in den meisten Metropolen umfassende Informationen über die Lage der ärmsten Bevölkerungsgruppen. Diese sind notwendig, damit ihre Interessen von der Politik nicht länger übersehen werden können.

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Atomkraftwerke in Europa

Das österreichische Umweltbundesamt bietet allen Interessierten Zugang zu Informationen über Atomkraftwerke in ganz Europa. Die WebGIS-Applikation liefert insbesondere Angaben zu Anlagen und Verfahren sowie relevanten Dokumenten für jeden einzelnen AKW-Standort.

Ob Armenien oder Weißrussland, Belgien oder die Ukraine – BenutzerInnen erfahren, wie viele AKW-Anlagen in den einzelnen Ländern Europas derzeit in Betrieb sind, sich in Bau befinden oder bereits stillgelegt worden sind. Dabei kann zwischen verschiedenen Darstellungsformen – vom Satellitenbild, über Landkarte bis hin zur Geländeansicht gewählt werden. Interessiert sich der /die BenutzerIn für einen konkreten Standort, liefert ein einziger Mausklick alle wichtigen Informationen über die Anzahl der am Standort befindlichen Reaktoren inklusive der spezifischen Reaktordaten. Angaben zu aktuellen Verfahren finden sich ebenso wie Links zur Google-Bildersuche und zum entsprechenden Wikipediaartikel. Darüber hinaus führen Links zu Websites über Betreiber, Aufsichtsbehörden, Strahlenfrühwarnsystemen und Nuklearinformationsabkommen.

Auch die Entfernung zum jeweils nächstgelegen AKW kann nach Eingabe von Postleitzahl oder Ort abgefragt werden. Dies kann für jeden beliebigen Ort in Europa durchgeführt werden.
Anlagen und Verfahren

Darüber hinaus gibt die Webseite detaillierte Auskunft über die einzelnen Anlagen (Reaktortyp, technischen Daten zur Brutto- und Nettoleistung, Baugeschichte,  Eigentümer,  Betreiber und Aufsichtsbehörde). Mit dem Link zum Power Reactor Information System (PRIS), einer Datenbank der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA) können BenutzerInnen die Erzeugungsdaten der betreffenden Anlage abrufen. Die AKW-Karte verweist auch auf alle bislang durchgeführten UVP- und SUP- Verfahren mit kerntechnischem Bezug sowie zu den aktuellen EU-Stresstestberichten und den 2011 Länderberichten zur Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über Nukleare Sicherheit. Auch alle aktuellen bilateralen Nuklearinformationsabkommen Österreichs mit anderen Staaten können abgerufen werden.

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ILO: Globale Jugendarbeitslosigkeit steigt trotz wirtschaftlicher Erholung weiter

Die negativen Auswirkungen der Jugendbeschäftigungskrise dürften noch jahrzehntelang zu spüren sein. Arbeitslosigkeit in jungen Jahren führt oft dazu, dass auch im späteren Berufsleben die Aussichten auf Beschäftigung und gute Löhne geringer sind, warnt die ILO in ihren neuen Bericht „Globale Jugendbeschäftigungstrends 2013“. 

Die ILO fordert in ihrem Bericht die Regierungen der Mitgliedsstaaten zu umgehenden und gezielten Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendbeschäftigungskrise auf. Ebenso nötig seien gemeinsame Anstrengungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmerorganisationen. Dabei gebe es keine pauschalen Lösungsansätze, sondern nur einen globalen Rahmen, der an nationale und lokale Umstände angepasst werden muss. Der Bericht nennt eine Reihe von möglichen Ansätzen:
  • Die Förderung von beschäftigungsintensivem Wachstum, von menschenwürdigen Arbeitsplätzen durch eine entsprechende Wirtschafts-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik, von Unternehmensgründungen durch junge Menschen sowie von Arbeitnehmerrechten – ohne dabei die haushaltspolitische Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren;
  • Umfassende Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche in den Industrieländern, wie zum Beispiel gezielte Ausbildungs- und Schulungsprogramme, das Ermöglichen von Arbeitserfahrung und Anreize für Unternehmen, solche Jugendliche einzustellen
  • Integrierte Strategien und Programme für Beschäftigung und Existenzsicherung in den Entwicklungsländern, wie etwa Alphabisierungsprogramme, die Vermittlung beruflicher und unternehmerischer Fähigkeiten und Unterstützung bei der Geschäftsgründung.
Riskantes NEETs-Wachstum. Die Jugendarbeitslosenquote nimmt weltweit weiterhin zu und dürfte im Jahr 2018 einen Stand von 12,8 Prozent erreicht haben. So lautet die Prognose der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem neuen Bericht „Globale Jugendbeschäftigungstrends“. Damit dürften die während der Erholung von der Finanzkrise zunächst erzielten Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit wieder zunichte gemacht werden.

Hinter dieser Zahl verbirgt sich ein noch düstereres Bild: Zu anhaltender Arbeitslosigkeit kommen in den Industrieländern immer mehr befristete und Leiharbeitsverhältnisse hinzu und eine immer größere Zahl Jugendlicher, die die Suche nach Arbeit aufgegeben haben. In den Entwicklungsländern finden viele Jugendliche nur im informellen Sektor Arbeit, ohne Sicherheit und mit einem Einkommen, das zum Leben kaum ausreicht.

Die ILO, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, schätzt, dass in diesem Jahr 73,4 Millionen junge Menschen auf der Welt ohne Arbeit sind. Das sind 3,5 Millionen mehr als 2007, vor Ausbruch der Finanzkrise. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,6 Prozent – annähernd das gleiche Niveau wie zum Höhepunkt der globalen Krise im Jahr 2009.

Die höchsten Arbeitslosenquoten unter Jugendlichen verzeichnet mit 28,3 Prozent der Nahe Osten. Dieser Wert dürfte bis 2018 sogar noch auf 30 Prozent ansteigen. Es folgt Nordafrika mit 23,7 Prozent. In beiden Regionen sind junge Frauen am schlimmsten betroffen. Im Nahen Osten sind 42,6 Prozent von ihnen arbeitslos, in Nordafrika sind es 37 Prozent. Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit weisen Ostasien mit 9,5 Prozent und Südasien mit 9,3 Prozent auf.
Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit weisen Ostasien mit 9,5 Prozent und Südasien mit 9,3 Prozent auf.
In den Industrieländern erreichte die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen 2012 im Schnitt 18,1 Prozent. Frühestens 2016 dürfte dieser Wert unter 17 Prozent fallen. In Griechenland und Spanien ist jeweils mehr als die Hälfte der wirtschaftlich aktiven Jugendlichen arbeitslos. Viele junge Menschen haben die Suche nach einem Job bereits aufgegeben. Würden sie in die Berechnung mit einbezogen, wären 2012 in den Industrieländern statt den offiziell gemeldeten 10,7 Millionen tatsächlich 13 Millionen Jugendliche arbeitslos gewesen.

Jeder sechste Jugendliche in den Industrieländern zählt mittlerweile zu den so genannten NEETs (not in education, employment or training), ist also weder in Ausbildung noch in Arbeit oder Schulungen. Ihr Risiko beruflicher und sozialer Ausgrenzung ist besonders hoch.Ein weiteres Problem stellt das Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und Nachfrage dar, das sich noch zu verschlimmern droht, wenn nicht für entsprechende Umschulungen gesorgt wird. Betroffen sind vor allem junge Frauen und Jugendliche beiderlei Geschlechts, die bereits eine Phase der Arbeitslosigkeit hinter sich haben.
„Je länger die Jugendbeschäftigungskrise anhält, desto schlimmer sind ihre Folgen“,
warnte Salazar-Xirinachs.
„Die ökonomischen und sozialen Kosten, einschließlich Armut und verlangsamtes Wirtschaftswachstum, werden dann weitaus höher ausfallen, als schnelles und entschiedenes Handeln zum jetzigen Zeitpunkt kosten würde.“
Internationale Arbeitsorganisation. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf. Sie ist zuständig für die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialstandards. Die weltweit geltenden Mindeststandards sollen die Rechte bei der Arbeit und damit menschenwürdige Arbeit für alle Menschen auf der Welt sicherstellen.

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Global Employment Trends for Youth 2013: A generation at risk, pdf. 
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Contents
Acknowledgements ix
1. Introduction  1
1.1 Overview1
1.2 Organization ofthe report  2
1.3 Main findings 3
1.3.1 Globaltrends(Chapter 2) 3
1.3.2 Trendsin advanced economies(Chapter 2) 4
1.3.3 Trendsin developing regions(Chapter 2) 4
1.3.4 The skillsmismatch challenge (Chapter 3) 5
1.3.5 School‐to‐work transition surveys(Chapters 4 and 5) 6
1.3.6 Policiesto promote decent work for youth (Chapter 6)  6
2. Global youth employment crisis worsening 9
2.1 Youth labourmarketsin advanced economies 14
2.1.1 Quality of youth employment. 17
2.2 Youth labourmarketsin developing regions 18
2.2.1 South Asia .18
2.2.2 East Asia 19
2.2.3 South‐East Asia and the Pacific 19
2.2.4 Central and South‐Eastern Europe (non‐EU) and CIS 22
2.2.5 Latin America and the Caribbean  .24
2.2.6 Middle East 25
2.2.7 North Africa   26
2.2.8 Sub‐Saharan Africa 27
3. Youth unemployment, employment and skills mismatch in advanced economies   29
3.1 Skillsmismatch between laboursupply and demand 32
3.1.1 Skillsmismatch and unemployment.33
3.2 Skillsmismatch by occupation .35
3.2.1 Incidence and consequences ofmismatch  35
3.2.2 Measurement 36
3.2.3 Overeducation and undereducation in a sample of countries38
3.3 Explaining employment and skillsmismatch 44
3.3.1 The impact ofmacro factors on skillsmismatch   45
3.3.2 The impact of gender, age, immigrant background and disability onmismatch  48iv
3.3.3 The impact offamily characteristics on skillsmismatch 48
3.3.4 The impact oflabourmarket experience on skillsmismatch 48
4. Youth labour markets in developing economies: Preliminary evidence from the ILO school‐to‐work transition surveys  49
4.1 Introduction  49
4.2 Measuring and analysing youth labourmarketsin developing economies50
4.2.1 The dichotomy of youth labourmarketsin developed and developing economies51
4.2.2 Alternative framework for portraying youth labourmarketsin developing economies.53
4.3 Measuring job quality  57
4.3.1 Quality of employmentindicators and the dominance oflow‐quality employmentin developing economies 57
4.3.2. Skillsmismatch 60
4.3.3 Unravelling job satisfaction in developing economies .62
5. Labour market transitions of youth in developing economies   65
5.1 Introduction .65
5.2 Defining labourmarkettransitions  66
5.3 Stages oftransition in developing economies .68
5.3.1 A cross‐country comparison .68
5.3.2 A detailed transition analysisfor Liberia  70
5.4 Labourmarketflows and durations oftransition74
5.4.1 Labourmarketflows 74
5.4.2 Duration oflabourmarkettransitions  77
6 Policies for youth employment 81
6.1 A globalframework to tackle the youth employment crisis81
6.1.1 Stimulate demand and create jobsfor youth through pro‐employmentmacroeconomic policies 81
6.1.2 Investin education and training to enhance employability and facilitate the school‐towork transition  83
6.1.3 Improve labourmarketintegration of young people through targeted labourmarket policies 88
6.1.4 Provide career optionsto young people by supporting entrepreneurship and selfemployment 92
6.1.5 Ensure that young people receive equaltreatment and are afforded rights at work  93
6.2 Conclusions 94

Bibliography    97v

Boxes
Box 1. Youth employment: A G20 priority    7
Box 2. Voluntary and involuntary part‐time youth employment in Indonesia   22
Box 3. Measuring skills mismatch   31
Box 4. Work4Youth: An ILO project in partnership with The MasterCard Foundation   50
Box 5. Work4Youth tools and methodological framework   65
Box 6. How the LDES complements SWTS results and strengthens interpretation   73
Box 7. Future research and products of the Work4Youth project  79
Box 8. Approaches to boost aggregate demand and promote youth employment  82
Box 9. The Peruvian action plan for youth employment  83
Box 10. A skilled workforce for strong, sustainable and balanced growth   84
Box 11. The role of employment services in facilitating youth labour market transitions 85
Box 12. Gaining work experience through the dual apprenticeship in selected European countries  86
Box 13. ILO tools for anticipating skills needs   87
Box 14. Youth transitions to formal employment through labour market reforms: The
case of Argentina   88
Box 15. Youth guarantees: A response to the youth employment crisis?   89
Box 16. Youth employment programmes: Lessons from evaluation  90
Box 17. Lessons learned from successful youth entrepreneurship programmes   92
Box 18. Collective agreements on policies for youth employment   93
Box 19. Global youth employment repositories 95

Figures
Figure 1. Global youth unemployment and unemployment rate, 1991‐2013    10
Figure 2. Youth unemployment rate estimates and projections (2008‐2018, %)    11
Figure 3. Global and regional gender gaps in youth unemployment rates, selected years
(female rate minus male rate, percentage points)   13
Figure 4. Decomposition of changes in the employment‐to‐population ratio, 2007‐2012 13
Figure 5. Youth unemployment rates, 2008 and 2012 (second quarter, %) 15
Figure 6. Share of youth unemployed who have been unemployed for at least 6 months, 2008 and 2011 (%)  16
Figure 7. Part‐time employment rates in the Philippines and Thailand, by sex, 2008‐2012 (%)   21
Figure 8. Young workers in informal employment in the Russian Federation, by sex and age group, 2012 (%)    24
Figure 9. Economic context and skills mismatch   30
Figure 10. Skills mismatch and youth unemployment rates in selected countries, 2000‐2011, (%)   34vi
Figure 11. Average incidence of skills mismatch (all age groups, %)   41
Figure 12. Average incidence of skills mismatch (age group 15‐29, %) 42
Figure 13. Average incidence of skills mismatch by sex and age group (%) 43
Figure 14. Distribution of youth population by regular and irregular employment, unemployment (relaxed definition) and inactivity for four least‐developed countries (LDCs) and four high‐income countries (%) 52
Figure 15. Comparing the traditional and alternative framework of labour market status in Armenia and Togo  55
Figure 16. Expanded indicators measuring quality of work (%)   58
Figure 17. Distribution of youth population by stage of transition (%)   68
Figure 18. Share of transited youth in total youth population, by sex (%)   70
Figure 19. Liberia: Stages of transition (categories of “transited” and “in transition”) by household income level, educational attainment and geographic area (%)  71
Figure 20. Flows to stable and/or satisfactory employment (transited category)   75
Figure 21. Duration of transition to stable and/or satisfactory employment    78

Tables
Table 1. Incidence of overeducation in European countries (%)   36
Table 2. Incidence of undereducation in European countries (%)   36
Table 3. ISCO major groups and skill levels 37
Table 4. Incidence of overeducation by age group (%)   39
Table 5. Incidence of undereducation by age group (%)   39
Table 6. Country‐level trends in youth (aged 15‐29) mismatch incidence   44
Table 7. Selected overeducation model results for youth  46
Table 8. Selected undereducation model results for youth   47
Table 9. Employment by characteristics of education (share in total employment, %)   61
Table 10. Shares of overeducated and undereducated young workers in FYR Macedonia
and Togo by ISCO‐88 major occupational group (%)  62
Table 11. Job satisfaction rates by level of educational attainment, urban/rural residence, household wealth, regular/irregular/informal employment and overqualification and underqualification (%)   64
Table 12. Indicators on path of transition for transited youth in Armenia and Cambodia, by sex   76
Table 13. Average duration in transition for youth in the “in transition” category   79

Annexes
Annex A. World and regional tables  103
Annex B. OECD country tables  109
Annex C. Skills mismatch tables  121
Annex D. Selected tables from the SWTS, ten countries    132vii
Annex E. Note on global and regional projections 142
Annex F. Skills mismatch   147
Annex G. Global Employment Trends – Regional groupings  150

AnnexTables
Table A1. Global unemployment and unemployment rates, youth (15–24), adult (25+)
and total (15+), 2007–2013   103
Table A2. Youth unemployment rates 2008–2018, by region and sex (%)  104
Table A3. Change in youth unemployment and unemployment rates between 1998 and 2008 and between 2008 and 2012, by region  105
Table A4. Youth labour force participation rates 2008–2018, by region and sex (%)   106
Table A5. Global and regional youth employment‐to‐population ratios, 2008–2018 (%)  107
Table A6. Global and regional ratios of youth to adult unemployment rates, 2008–2018 (%)  108
Table B1. Youth unemployment rates, second quarter, 2000–2012 %  109
Table B2. Share of unemployed youth who are unemployed for at least 6 months, both sexes, 2000–2011 (%)   113
Table B3. NEET rates in OECD economies, age group 15–29, 2000–2010 (%)  115
Table B4. Incidence of part‐time work, youth, 2000–2011 (%)    117
Table B5. Incidence of temporary employment, youth, 2000–2011 (%)   119
Table C1. Skills mismatch between labour supply and demand, youth, 2000–2011 (%) 121
Table C2a. Unemployment rate of youth with primary education, both sexes, 2000–2011 (%)  123
Table C3. Country‐level trends in youth: skills mismatch incidence and macro‐level variables, age group 15–29  126
Table C4. Summary of overeducation model results   128
Table C5. Summary of undereducation model results 130
Table D1. Source information 132
Table D2. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (%)   133
Table D3. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, males, age group 15–29, 2012 (%) 134
Table D4. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, females, age group 15–29, 2012 (%)   135
Table D5. Indicators on quality of employment, ten SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (%)  136viii
Table D6. Stages of labour market transition, ten SWTS countries,  both sexes, age group 15–29,2012 (% share in total youth population)   137
Table D7. Stages of labour market transition, ten SWTS countries,  males, age group 15–29, 2012 (% share in total youth population)  138
Table D8. Stages of labour market transition, ten SWTS countries, females, age group 15–29, 2012 (% share in total youth population) 139
Table D9. Flows to completed labour market transition, nine SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (% share in total transited youth) 140
Table D10. Indicators on the path of transition for youth who have completed their labour market transition, nine SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012  141

Der Europatag

Jedes Jahr feiert die Europäische Union am 9. Mai ihren Europatag.  Warum?

Am 9. Mai 1950 wird in Paris die internationale Presse für 18.00 Uhr in das französischen Außenministeriums  zusammengerufen, um eine "Erklärung von höchster Bedeutung" entgegenzunehmen. Die Sensation wird zum Gründungsakt eines Friedensprojektes. Der Schuman-Plan aus der aus der Feder seines Mitarbeiters Jean Monnet. Schon die ersten Zeilen zeigen den Paradigmenwechsel in der europäischen Politik:
"Der Weltfriede kann nur durch schöpferische, den drohenden Gefahren angemessene Anstrengungen gesichert werden"... "Wenn Frankreich, Deutschland und weitere Beitrittsländer ihre wirtschaftliche Grundproduktion zusammenlegen und eine Hohe Behörde einsetzen, wird dieser Plan die ersten konkreten Grundlagen für eine europäische Föderation schaffen, die zur Erhaltung des Friedens notwendig ist". 

Schumanplan. Nach dem Zweiten Weltkrieg taten sich die ehemaligen Gegnern Frankreich und Deutschland schwer. Die Franzosen hatten nach dem von Hitlerdeutschland verursachten Krieg das Saargebiet übernommen, um dort die Kohle auszubeuten, die von Deutschland angerichteten Schäden für das französische Volk zu reparieren und ursoprünglich wohl auch um eine deutsche Wiederaufrüstung zu verhindern. Die Angst der Franzosen von dem deutschen Nachbarn, der immer wieder Kriege gegen Frankreich angezettelt hatte, war groß . Umgekehrt wollte Deutschland das Saargebiet zurück, war die industrielle Produktion, insbesondere die Rohstoffversorgung für den Wiederaufbau Deutschlands unabdingbar.

Die französische Regierung schlug also im Schumanplan vor, die Rohstoffe, die damals Grundvoraussetzung für die militärische Rüstung waren, nämlich Kohle und Stahl, durch ein supranationales europäisches Organ verwalten zu lassen. Man halte sich vor augen: Gerade die Nationen, die jetzt aufgerufen waren, auf diese Weise auf nationale Alleingänge zu verzichten, hatten sich soeben in einem schrecklichen Krieg zerrissen. Der Plan gelingt. Bereits am 18. April 1951 unterschreiben sechs Staaten - Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Italien, Luxemburg und die Niederlande - den Vertrag zur Gründung der "Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl" (EGKS).

Robert Schuman: Ein europäischer Citoyen. Auf Grund der Verwurzelung von Robert Schuman in der französischen und deutschen Kultur zugleich und trotz oder gerade wegen leidvoller Erfahrungen mit der jeweils anderen Seite hat er sich nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere als französischer Außenminister von 1948 bis 1953, mit ganzer Kraft für Frieden, Völkerverständigung und europäische Zusammenarbeit eingesetzt.

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Time lag: Verlust an Biodiversität als Sichtmarker der europäischen Wirtschaftsgeschichte

Europe’s other debt crisis caused by the long legacy of future extinctions

Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des 20. Jahrhunderts hat Europas Flora und Fauna unter Druck gesetzt. Nationale Rote Listen bewerten im Schnitt 20 bis 40 Prozent der heimischen Arten als gefährdet. Da sich Umweltzerstörungen oft erst mit langer Verzögerung auf die Biodiversität auswirken, ist die reale Bedrohungssituation wahrscheinlich größer als bisher angenommen.

Zu diesem Schluss kommt ein internationales ForscherInnen-Team unter der Leitung von Stefan Dullinger, Universität Wien, und Franz Essl vom österreichischen Umweltbundesamt. Ihr Artikel "Europe’s other debt crisis caused by the long legacy of future extinctions" stl in der angesehenen US-amerikanischen Fachzeitung PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America).  "Die Folgen unseres heutigen Handelns für Europas Biodiversität werden vermutlich erst in mehreren Jahrzehnten zur Gänze sichtbar sein", erläutert Franz Essl vom Umweltbundesamt. Die Einflussnahme des Menschen auf die europäische Flora und Fauna hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts massiv verstärkt. Durch die Zerstörung von Lebensräumen, eine vermehrte Schadstoffbelastung, Klimawandel und biologische Invasionen gerät die heimische Tier- und Pflanzenwelt immer stärker unter Druck. "Die Roten Listen werden in Zukunft länger werden und viele der aktuell bedrohten Arten könnten tatsächlich aussterben, wenn nicht rechtzeitig und ausreichend in Gegenmaßnahmen investiert wird", warnt Ökologe Dullinger.

Europe’s other debt crisis caused by the long legacy of future extinctions. Die ÖkologInnen haben Daten zu Besiedelungsdichte, Bruttosozialprodukt und Landnutzungsintensität aus den Jahren 1900, 1950 und 2000 in Zusammenhang mit den aktuellen Roten Listen verschiedener Tier- und Pflanzengruppen aus 22 europäischen Ländern analysiert und einen klaren Trend gefunden: "Je weiter wir ins 20. Jahrhundert zurückgehen, desto stärker wird der Zusammenhang zwischen den demographischen und wirtschaftlichen Daten und unserer aktuellen Einschätzung der Gefährdungssituation von Tieren und Pflanzen. Wir schließen daraus, dass sich in den aktuellen Roten Listen die Folgen bereits jahrzehntealter sozio-ökonomischer Verhältnisse spiegeln", so Stefan Dullinger. Die Langzeitfolgen wirtschaftlicher Entwicklungen auf die Biodiversität wurden also bislang unterschätzt.

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Handbuch Kultur & Geschichte der Roma

[Free-eBook] Rombase Pädagogik ist eine Handreichung für LehrerInnen, Roma-MediatorInnen und alle anderen Interessierten an Geschichte und Kultur der Roma - einer Europäischen Nation ohne eigenen Staat. Das Handbuch bietet in Form von Impulsartikeln einen Überblick über die Inhalte der Kulturdokumentation.

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