Der vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Blickpunkt-Band "Ältere Menschen in Deutschland und der EU" gibt einen vielfältigen Einblick in die Lebenswelten älterer Menschen in Deutschland und der Europäischen Union.
Die Broschüre soll neue Impulse für moderne Altersbilder in Wirtschaft und Gesellschaft setzen und Chancen der Lebensphase "Alter" aufzeigen. Freiwilliges Engagement Älterer, ihre Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt sowie Pflegebedürftigkeit oder Altersarmut werden in der Veröffentlichung des deutschen Statistischen Bundesamtes ausführlich und anschaulich dargestellt.
Interessant ist die Broschüre weil jedes Kapitel auch den Blick auf Europa richtet. Die Situation für Österreich ist zudem nicht unähnlich.
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Ältere Menschen in Deutschland und der EU [PDF]
31.8.11 [Letzte Aktualisierung 16.7.12]
Inhaltsübersicht:
Impressum 2
Inhalt 3
Zum Geleit 4
Vorwort 5
1 Ältere Menschen in Zahlen 7
>> Europa im Blick 13
2 Lebenswelten 17
2.1 Allein, zu zweit, mit Trauschein oder ohne: Leben im Alter 17
>> Europa im Blick 21
2.2 Zur Miete oder in den eigenen vier Wänden: Wohnsituation 23
2.3 Autos, Hometrainer und DVD-Player: Ausstattung mit Gebrauchsgütern 25
>> Europa im Blick 28
2.4 Sudoku oder Studium: Bildung und Lebenslanges Lernen 29
2.5 Die Silversurfer: Senioren im Netz 32
>> Europa im Blick 35
2.6 Früher war nicht alles besser: Lebenszufriedenheit und
familiäre Bindung 37
2.7 Keine Zeit zum träge sein: Freiwilliges Engagement
und Reisen 40
3 Erwerbsbeteiligung und Übergang in den Ruhestand 43
3.1 Steigt: Erwerbstätigkeit vor 65 44
3.2 Rastlos trotz Ruhestand: Erwerbstätigkeit 65+ 47
>> Europa im Blick 49
4 Finanzielle Situation 53
4.1 Woher kommt das Geld: Einkommen und Renten 53
>> Europa im Blick 57
4.2 Wo bleibt das Geld: Ausgaben 58
>> Europa im Blick 61
4.3 Wenn’s am Ende nicht reicht: Staatliche Grundsicherung 63
>> Europa im Blick 66
5 Gesundheitliche Lage 69
5.1 Noch nie so hoch: Lebenserwartung 69
>> Europa im Blick 71
5.2 Noch nie so fit: Gesundheitszustand und medizinische Versorgung 73
>> Europa im Blick 80
5.3 Wenn’s alleine schwierig wird: Pflegebedürftigkeit und
Schwerbehinderungen 82
5.4 Wenn’s zu Ende geht: Sterblichkeit und Todesursachen 85
>> Europa im Blick 87
6 Fazit 89
Datenquellen 90
Weiterführende Informationen 91
21.6.11/31.8.11/
Europa als die Heimat für den Citoyen - Europa und seine politischen Verhältnisse - Menschen die Europa (aus)machen. #Europaredaktion
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Montag, 16. Juli 2012
Donnerstag, 17. Mai 2012
Europäisches Jahr 2012: Aktives Altern
2012 ist das "Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen".
Das Europäische Jahr 2012 soll ein Altern in Gesundheit fördern, um damit sozialer Ausgrenzung und Vereinsamung entgegenzuwirken. Ziel ist ein nachhaltiges gewandeltes Verständnis des aktiven Alterns sowie die Unterstützung des Zusammenhalts der Generationen in der Gesellschaft. Das Europäische Jahr 2012 wendet sich deshalb ausdrücklich an öffentliche Verwaltungen, an die Sozialpartner und an die Zivilgesellschaft.
Diese Initiative soll zur Schaffung besserer Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa beitragen, ihnen helfen, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen, und ein gesundes Altern fördern. Hintergrund dieser Initiative ist, dass sich die europäische Politik mit einer stetigen demografischen Alterung und deren Auswirkungen auf die öffentlichen Dienstleistungen und Finanzen auseinanderzusetzen hat.
Demografischer Prozess. Die EU befindet sich in einem Prozess starker demografischer Alterung. Ab 2012 wird in Europa die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abzunehmen beginnen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Druck wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sog. geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand eintreten werden.
Dies stellt eine große Herausforderung für nachhaltige öffentliche Finanzen und insbesondere für die Finanzierung des Gesundheitswesens und der Renten dar und könnte die Solidarität zwischen den Generationen schwächen. Diese Betrachtungsweise vernachlässigt aber den erheblichen tatsächlichen und potenziellen Beitrag, den ältere Menschen – und insbesondere die geburtenstarken Jahrgänge – für die Gesellschaft leisten können.
Aktives Altern. Das Europäische Jahr für aktives Altern soll einen Rahmen für die Sensibilisierung der Bevölkerung und für das Erkennen und Verbreiten bewährter Praktiken bieten und vor allem Politiker und Akteure auf allen Ebenen zur Förderung aktiven Alterns anregen. Diese Akteure sollen im Vorlaufjahr 2011 zur Festlegung auf konkrete Aktionen und Ziele ermuntert werden, damit im Europäischen Jahr 2012 konkrete Ergebnisse präsentiert werden können.
Aktives Altern bedeutet auch, dass man älteren Menschen mehr Möglichkeiten bietet, weiterzuarbeiten, länger gesund zu bleiben und auf andere Weise (zum Beispiel durch ehrenamtliche Arbeit) weiterhin einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Dies muss durch eine breite Palette von Politikmaßnahmen auf allen Regierungsebenen gefördert werden. Die EU hat in Bereichen wie Beschäftigung, Sozialschutz und soziale Eingliederung, Gesundheit, Informationsgesellschaft und Verkehr eine gewisse Aufgabe zu erfüllen, aber die Hauptaufgabe kommt den nationalen, regionalen und kommunalen Regierungsebenen sowie der Zivilgesellschaft und den Sozialpartnern zu.
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- "Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen"
- GRÜNBUCH: Angemessene, nachhaltige und sichere europäische Pensions- und Rentensysteme 26.7.11/ [Letzte Aktualisierung 17.5.12]
Sonntag, 18. März 2012
Die Wiedergeburt der Bevölkerungsfrage
Eine wiederkehrende ideologische Leier: Die Falschen bekommen zu viele, die Richtigen zu wenig Kinder.
"In mehreren Ländern Europas wird der vermeintlich zu hohe Ausländeranteil gegen die heimische Geburtenrate in Stellung gebracht. So simpel wie einleuchtend scheint der Ausweg: Zuwanderung bremsen, Islamisten und Kriminelle abschieben, einheimische Frauen der Mittelschichten zu einer erhöhten Geburtenrate bewegen. Wie ein Ballon sollen Sie den Raum der Nation mit Kindern füllen und die Ausländer hinauszudrängen helfen — und zugleich die sozialen Unterschichten in Schach halten."
"In mehreren Ländern Europas wird der vermeintlich zu hohe Ausländeranteil gegen die heimische Geburtenrate in Stellung gebracht. So simpel wie einleuchtend scheint der Ausweg: Zuwanderung bremsen, Islamisten und Kriminelle abschieben, einheimische Frauen der Mittelschichten zu einer erhöhten Geburtenrate bewegen. Wie ein Ballon sollen Sie den Raum der Nation mit Kindern füllen und die Ausländer hinauszudrängen helfen — und zugleich die sozialen Unterschichten in Schach halten."
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