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Samstag, 11. Mai 2013

Nicht nur Deutschland braucht Zuwanderer – auch aus Nicht-EU-Staaten

Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Wanderungszahlen für 2012 publiziert. Wie nach den bereits veröffentlichten Zahlen für die ersten drei Quartale zu erwarten war, verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr die höchsten Zuwanderungszahlen des neuen Jahrtausends, genauer gesagt seit 1995. 

Dies gilt sowohl für die Zahl der Zuzüge, die mit knapp 1,1 Millionen 13 Prozent über dem Vorjahresniveau lag, als auch für den Wanderungsüberschuss, der mit 369.000 Personen sogar um knapp ein Drittel höher ausfiel als 2011. Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels ist dies für Deutschland eine erfreuliche Entwicklung, die auch verdeutlicht, dass die Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU immer besser funktioniert.

Darauf, dass Deutschland in Zukunft immer mehr auf qualifizierte Zuwanderer angewiesen sein wird, hat das Berlin-Institut in seiner Studie »Nach Punkten vorn – Was Deutschland von der Zuwanderungs- und Integrationspolitik Kanadas lernen kann« hingewiesen. Denn ohne Wanderungsüberschüsse würde selbst bei steigenden Erwerbsquoten, also wenn mehr Frauen und mehr Ältere beschäftigt wären, die Zahl an Erwerbspersonen bis 2050 von derzeit knapp 42 Millionen auf 29 Millionen Menschen zurückgehen. Eine Nettozuwanderung von jährlich 200.000 Menschen könnte diesen Rückgang etwa um die Hälfte abfedern.

Das Berlin-Institut weist insbesondere darauf hin, dass Deutschland sich nicht langfristig darauf verlassen kann, all seine Zuwanderer aus EU-Ländern rekrutieren zu können. Zwar steigt derzeit vor allem die Zuwanderung aus der EU und macht inzwischen knapp zwei Drittel der Gesamtzuwanderung aus. Doch bleibt unklar, wie viele der Neuzuwanderer mit der Absicht gekommen sind, permanent zu bleiben. Zudem sind Wanderungsströme innerhalb der EU äußerst volatil und können sich mit sich verändernder Konjunktur schnell umkehren. All dies deutet darauf hin, dass Deutschland auch der Zuwanderung von Personen aus Nicht-EU-Ländern vermehrte Aufmerksamkeit schenken sollte. Dies ist unter anderem mit der sogenannten Blue-Card-Richtlinie bereits geschehen. Trotzdem lohnt sich auch weiterhin ein Blick über den nationalen Tellerrand. Kanada verzeichnet große Erfolge beim Anwerben Hochqualifizierter anhand eines Punktesystems, das Zuwanderer vorwiegend nach deren Fähigkeiten und Kenntnissen auswählt, etwa dem Bildungsstand oder den Sprachfähigkeiten.

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INHALT
VORWORT: ZWEI LÄNDER – ZWEI GRUNDVERSCHIEDENE
VORSTELLUNGEN VON ZUWANDERUNG  4
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE   6
1. WER MACHT EIGENTLICH KÜNFTIG DIE ARBEIT?  8
2. KANADA – EIN KLASSISCHES EINWANDERUNGSLAND   15
3. DEUTSCHLAND – EINWANDERUNGSLAND WIDER WILLEN  20
4. DIE ZUWANDERER BEVÖLKERUNG IN DEUTSCHLAND UND KANADA  27
5. DAS KANADISCHE SYSTEM IN DER PRAXIS 34
5.1 DIE AUSWAHL DER ZUWANDERER  35
5.2 DIE INTEGRATION DER NEUANKÖMMLINGE  47
5.3 DIE INTEGRATION DER ZWEITEN GENERATION  58
6. WAS TUN?  66
QUELLEN  70

Donnerstag, 9. Mai 2013

ILO: Globale Jugendarbeitslosigkeit steigt trotz wirtschaftlicher Erholung weiter

Die negativen Auswirkungen der Jugendbeschäftigungskrise dürften noch jahrzehntelang zu spüren sein. Arbeitslosigkeit in jungen Jahren führt oft dazu, dass auch im späteren Berufsleben die Aussichten auf Beschäftigung und gute Löhne geringer sind, warnt die ILO in ihren neuen Bericht „Globale Jugendbeschäftigungstrends 2013“. 

Die ILO fordert in ihrem Bericht die Regierungen der Mitgliedsstaaten zu umgehenden und gezielten Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendbeschäftigungskrise auf. Ebenso nötig seien gemeinsame Anstrengungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmerorganisationen. Dabei gebe es keine pauschalen Lösungsansätze, sondern nur einen globalen Rahmen, der an nationale und lokale Umstände angepasst werden muss. Der Bericht nennt eine Reihe von möglichen Ansätzen:
  • Die Förderung von beschäftigungsintensivem Wachstum, von menschenwürdigen Arbeitsplätzen durch eine entsprechende Wirtschafts-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik, von Unternehmensgründungen durch junge Menschen sowie von Arbeitnehmerrechten – ohne dabei die haushaltspolitische Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren;
  • Umfassende Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche in den Industrieländern, wie zum Beispiel gezielte Ausbildungs- und Schulungsprogramme, das Ermöglichen von Arbeitserfahrung und Anreize für Unternehmen, solche Jugendliche einzustellen
  • Integrierte Strategien und Programme für Beschäftigung und Existenzsicherung in den Entwicklungsländern, wie etwa Alphabisierungsprogramme, die Vermittlung beruflicher und unternehmerischer Fähigkeiten und Unterstützung bei der Geschäftsgründung.
Riskantes NEETs-Wachstum. Die Jugendarbeitslosenquote nimmt weltweit weiterhin zu und dürfte im Jahr 2018 einen Stand von 12,8 Prozent erreicht haben. So lautet die Prognose der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem neuen Bericht „Globale Jugendbeschäftigungstrends“. Damit dürften die während der Erholung von der Finanzkrise zunächst erzielten Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit wieder zunichte gemacht werden.

Hinter dieser Zahl verbirgt sich ein noch düstereres Bild: Zu anhaltender Arbeitslosigkeit kommen in den Industrieländern immer mehr befristete und Leiharbeitsverhältnisse hinzu und eine immer größere Zahl Jugendlicher, die die Suche nach Arbeit aufgegeben haben. In den Entwicklungsländern finden viele Jugendliche nur im informellen Sektor Arbeit, ohne Sicherheit und mit einem Einkommen, das zum Leben kaum ausreicht.

Die ILO, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, schätzt, dass in diesem Jahr 73,4 Millionen junge Menschen auf der Welt ohne Arbeit sind. Das sind 3,5 Millionen mehr als 2007, vor Ausbruch der Finanzkrise. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,6 Prozent – annähernd das gleiche Niveau wie zum Höhepunkt der globalen Krise im Jahr 2009.

Die höchsten Arbeitslosenquoten unter Jugendlichen verzeichnet mit 28,3 Prozent der Nahe Osten. Dieser Wert dürfte bis 2018 sogar noch auf 30 Prozent ansteigen. Es folgt Nordafrika mit 23,7 Prozent. In beiden Regionen sind junge Frauen am schlimmsten betroffen. Im Nahen Osten sind 42,6 Prozent von ihnen arbeitslos, in Nordafrika sind es 37 Prozent. Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit weisen Ostasien mit 9,5 Prozent und Südasien mit 9,3 Prozent auf.
Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit weisen Ostasien mit 9,5 Prozent und Südasien mit 9,3 Prozent auf.
In den Industrieländern erreichte die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen 2012 im Schnitt 18,1 Prozent. Frühestens 2016 dürfte dieser Wert unter 17 Prozent fallen. In Griechenland und Spanien ist jeweils mehr als die Hälfte der wirtschaftlich aktiven Jugendlichen arbeitslos. Viele junge Menschen haben die Suche nach einem Job bereits aufgegeben. Würden sie in die Berechnung mit einbezogen, wären 2012 in den Industrieländern statt den offiziell gemeldeten 10,7 Millionen tatsächlich 13 Millionen Jugendliche arbeitslos gewesen.

Jeder sechste Jugendliche in den Industrieländern zählt mittlerweile zu den so genannten NEETs (not in education, employment or training), ist also weder in Ausbildung noch in Arbeit oder Schulungen. Ihr Risiko beruflicher und sozialer Ausgrenzung ist besonders hoch.Ein weiteres Problem stellt das Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und Nachfrage dar, das sich noch zu verschlimmern droht, wenn nicht für entsprechende Umschulungen gesorgt wird. Betroffen sind vor allem junge Frauen und Jugendliche beiderlei Geschlechts, die bereits eine Phase der Arbeitslosigkeit hinter sich haben.
„Je länger die Jugendbeschäftigungskrise anhält, desto schlimmer sind ihre Folgen“,
warnte Salazar-Xirinachs.
„Die ökonomischen und sozialen Kosten, einschließlich Armut und verlangsamtes Wirtschaftswachstum, werden dann weitaus höher ausfallen, als schnelles und entschiedenes Handeln zum jetzigen Zeitpunkt kosten würde.“
Internationale Arbeitsorganisation. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf. Sie ist zuständig für die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialstandards. Die weltweit geltenden Mindeststandards sollen die Rechte bei der Arbeit und damit menschenwürdige Arbeit für alle Menschen auf der Welt sicherstellen.

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Global Employment Trends for Youth 2013: A generation at risk, pdf. 
Google Search: ILO: Globale Jugendarbeitslosigkeit steigt trotz wirtschaftlicher Erholung weiter

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Contents
Acknowledgements ix
1. Introduction  1
1.1 Overview1
1.2 Organization ofthe report  2
1.3 Main findings 3
1.3.1 Globaltrends(Chapter 2) 3
1.3.2 Trendsin advanced economies(Chapter 2) 4
1.3.3 Trendsin developing regions(Chapter 2) 4
1.3.4 The skillsmismatch challenge (Chapter 3) 5
1.3.5 School‐to‐work transition surveys(Chapters 4 and 5) 6
1.3.6 Policiesto promote decent work for youth (Chapter 6)  6
2. Global youth employment crisis worsening 9
2.1 Youth labourmarketsin advanced economies 14
2.1.1 Quality of youth employment. 17
2.2 Youth labourmarketsin developing regions 18
2.2.1 South Asia .18
2.2.2 East Asia 19
2.2.3 South‐East Asia and the Pacific 19
2.2.4 Central and South‐Eastern Europe (non‐EU) and CIS 22
2.2.5 Latin America and the Caribbean  .24
2.2.6 Middle East 25
2.2.7 North Africa   26
2.2.8 Sub‐Saharan Africa 27
3. Youth unemployment, employment and skills mismatch in advanced economies   29
3.1 Skillsmismatch between laboursupply and demand 32
3.1.1 Skillsmismatch and unemployment.33
3.2 Skillsmismatch by occupation .35
3.2.1 Incidence and consequences ofmismatch  35
3.2.2 Measurement 36
3.2.3 Overeducation and undereducation in a sample of countries38
3.3 Explaining employment and skillsmismatch 44
3.3.1 The impact ofmacro factors on skillsmismatch   45
3.3.2 The impact of gender, age, immigrant background and disability onmismatch  48iv
3.3.3 The impact offamily characteristics on skillsmismatch 48
3.3.4 The impact oflabourmarket experience on skillsmismatch 48
4. Youth labour markets in developing economies: Preliminary evidence from the ILO school‐to‐work transition surveys  49
4.1 Introduction  49
4.2 Measuring and analysing youth labourmarketsin developing economies50
4.2.1 The dichotomy of youth labourmarketsin developed and developing economies51
4.2.2 Alternative framework for portraying youth labourmarketsin developing economies.53
4.3 Measuring job quality  57
4.3.1 Quality of employmentindicators and the dominance oflow‐quality employmentin developing economies 57
4.3.2. Skillsmismatch 60
4.3.3 Unravelling job satisfaction in developing economies .62
5. Labour market transitions of youth in developing economies   65
5.1 Introduction .65
5.2 Defining labourmarkettransitions  66
5.3 Stages oftransition in developing economies .68
5.3.1 A cross‐country comparison .68
5.3.2 A detailed transition analysisfor Liberia  70
5.4 Labourmarketflows and durations oftransition74
5.4.1 Labourmarketflows 74
5.4.2 Duration oflabourmarkettransitions  77
6 Policies for youth employment 81
6.1 A globalframework to tackle the youth employment crisis81
6.1.1 Stimulate demand and create jobsfor youth through pro‐employmentmacroeconomic policies 81
6.1.2 Investin education and training to enhance employability and facilitate the school‐towork transition  83
6.1.3 Improve labourmarketintegration of young people through targeted labourmarket policies 88
6.1.4 Provide career optionsto young people by supporting entrepreneurship and selfemployment 92
6.1.5 Ensure that young people receive equaltreatment and are afforded rights at work  93
6.2 Conclusions 94

Bibliography    97v

Boxes
Box 1. Youth employment: A G20 priority    7
Box 2. Voluntary and involuntary part‐time youth employment in Indonesia   22
Box 3. Measuring skills mismatch   31
Box 4. Work4Youth: An ILO project in partnership with The MasterCard Foundation   50
Box 5. Work4Youth tools and methodological framework   65
Box 6. How the LDES complements SWTS results and strengthens interpretation   73
Box 7. Future research and products of the Work4Youth project  79
Box 8. Approaches to boost aggregate demand and promote youth employment  82
Box 9. The Peruvian action plan for youth employment  83
Box 10. A skilled workforce for strong, sustainable and balanced growth   84
Box 11. The role of employment services in facilitating youth labour market transitions 85
Box 12. Gaining work experience through the dual apprenticeship in selected European countries  86
Box 13. ILO tools for anticipating skills needs   87
Box 14. Youth transitions to formal employment through labour market reforms: The
case of Argentina   88
Box 15. Youth guarantees: A response to the youth employment crisis?   89
Box 16. Youth employment programmes: Lessons from evaluation  90
Box 17. Lessons learned from successful youth entrepreneurship programmes   92
Box 18. Collective agreements on policies for youth employment   93
Box 19. Global youth employment repositories 95

Figures
Figure 1. Global youth unemployment and unemployment rate, 1991‐2013    10
Figure 2. Youth unemployment rate estimates and projections (2008‐2018, %)    11
Figure 3. Global and regional gender gaps in youth unemployment rates, selected years
(female rate minus male rate, percentage points)   13
Figure 4. Decomposition of changes in the employment‐to‐population ratio, 2007‐2012 13
Figure 5. Youth unemployment rates, 2008 and 2012 (second quarter, %) 15
Figure 6. Share of youth unemployed who have been unemployed for at least 6 months, 2008 and 2011 (%)  16
Figure 7. Part‐time employment rates in the Philippines and Thailand, by sex, 2008‐2012 (%)   21
Figure 8. Young workers in informal employment in the Russian Federation, by sex and age group, 2012 (%)    24
Figure 9. Economic context and skills mismatch   30
Figure 10. Skills mismatch and youth unemployment rates in selected countries, 2000‐2011, (%)   34vi
Figure 11. Average incidence of skills mismatch (all age groups, %)   41
Figure 12. Average incidence of skills mismatch (age group 15‐29, %) 42
Figure 13. Average incidence of skills mismatch by sex and age group (%) 43
Figure 14. Distribution of youth population by regular and irregular employment, unemployment (relaxed definition) and inactivity for four least‐developed countries (LDCs) and four high‐income countries (%) 52
Figure 15. Comparing the traditional and alternative framework of labour market status in Armenia and Togo  55
Figure 16. Expanded indicators measuring quality of work (%)   58
Figure 17. Distribution of youth population by stage of transition (%)   68
Figure 18. Share of transited youth in total youth population, by sex (%)   70
Figure 19. Liberia: Stages of transition (categories of “transited” and “in transition”) by household income level, educational attainment and geographic area (%)  71
Figure 20. Flows to stable and/or satisfactory employment (transited category)   75
Figure 21. Duration of transition to stable and/or satisfactory employment    78

Tables
Table 1. Incidence of overeducation in European countries (%)   36
Table 2. Incidence of undereducation in European countries (%)   36
Table 3. ISCO major groups and skill levels 37
Table 4. Incidence of overeducation by age group (%)   39
Table 5. Incidence of undereducation by age group (%)   39
Table 6. Country‐level trends in youth (aged 15‐29) mismatch incidence   44
Table 7. Selected overeducation model results for youth  46
Table 8. Selected undereducation model results for youth   47
Table 9. Employment by characteristics of education (share in total employment, %)   61
Table 10. Shares of overeducated and undereducated young workers in FYR Macedonia
and Togo by ISCO‐88 major occupational group (%)  62
Table 11. Job satisfaction rates by level of educational attainment, urban/rural residence, household wealth, regular/irregular/informal employment and overqualification and underqualification (%)   64
Table 12. Indicators on path of transition for transited youth in Armenia and Cambodia, by sex   76
Table 13. Average duration in transition for youth in the “in transition” category   79

Annexes
Annex A. World and regional tables  103
Annex B. OECD country tables  109
Annex C. Skills mismatch tables  121
Annex D. Selected tables from the SWTS, ten countries    132vii
Annex E. Note on global and regional projections 142
Annex F. Skills mismatch   147
Annex G. Global Employment Trends – Regional groupings  150

AnnexTables
Table A1. Global unemployment and unemployment rates, youth (15–24), adult (25+)
and total (15+), 2007–2013   103
Table A2. Youth unemployment rates 2008–2018, by region and sex (%)  104
Table A3. Change in youth unemployment and unemployment rates between 1998 and 2008 and between 2008 and 2012, by region  105
Table A4. Youth labour force participation rates 2008–2018, by region and sex (%)   106
Table A5. Global and regional youth employment‐to‐population ratios, 2008–2018 (%)  107
Table A6. Global and regional ratios of youth to adult unemployment rates, 2008–2018 (%)  108
Table B1. Youth unemployment rates, second quarter, 2000–2012 %  109
Table B2. Share of unemployed youth who are unemployed for at least 6 months, both sexes, 2000–2011 (%)   113
Table B3. NEET rates in OECD economies, age group 15–29, 2000–2010 (%)  115
Table B4. Incidence of part‐time work, youth, 2000–2011 (%)    117
Table B5. Incidence of temporary employment, youth, 2000–2011 (%)   119
Table C1. Skills mismatch between labour supply and demand, youth, 2000–2011 (%) 121
Table C2a. Unemployment rate of youth with primary education, both sexes, 2000–2011 (%)  123
Table C3. Country‐level trends in youth: skills mismatch incidence and macro‐level variables, age group 15–29  126
Table C4. Summary of overeducation model results   128
Table C5. Summary of undereducation model results 130
Table D1. Source information 132
Table D2. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (%)   133
Table D3. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, males, age group 15–29, 2012 (%) 134
Table D4. Youth labour market indicators, ten SWTS countries, females, age group 15–29, 2012 (%)   135
Table D5. Indicators on quality of employment, ten SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (%)  136viii
Table D6. Stages of labour market transition, ten SWTS countries,  both sexes, age group 15–29,2012 (% share in total youth population)   137
Table D7. Stages of labour market transition, ten SWTS countries,  males, age group 15–29, 2012 (% share in total youth population)  138
Table D8. Stages of labour market transition, ten SWTS countries, females, age group 15–29, 2012 (% share in total youth population) 139
Table D9. Flows to completed labour market transition, nine SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012 (% share in total transited youth) 140
Table D10. Indicators on the path of transition for youth who have completed their labour market transition, nine SWTS countries, both sexes, age group 15–29, 2012  141

Dienstag, 23. April 2013

Thesen zur künftigen Ausgestaltung der Sozialpolitik

Veränderte Lebensformen, Strukturanpassungen auf dem Arbeitsmarkt, demographische Entwicklungen, Globalisierung und zunehmende Mobilität, das mangelnde Zusammenspiel der historisch gewachsenen sozialen Sicherungssysteme sowie Finanzierungsprobleme fordern den Sozialstaat heraus. 

Parteien, involvierte Fachkreise, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen haben in jüngster Zeit zahlreiche Vorschläge zur partiellen oder umfassenden Reform der bestehenden Sicherungssysteme unterbreitet und neue Massnahmen vorgeschlagen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fand bisher hingegen kaum eine breitere Öffentlichkeit. Die ExpertInnengruppe «Sozialpolitik» der  Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)  hat daher ein Positionspapier verfasst, das diesen Stimmen Gewicht und Sichtbarkeit verleihen will. Das Papier kommt zwar aus der Schweiz, die Kernthesen dürfen aber auch hier  und in Europa diskutiert werden.

Fazit. Bessere Resultate in der Sozialpolitik sind nicht notwendigerweise teurer. Eine einseitige Sparpolitik ist dann nicht billiger, wenn sie durch soziale Vernachlässigung und Ausschluss den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet und die Kontrollkosten bei Polizei und Justiz erhöht. Es braucht aber nicht immer
mehr vom Gleichen, sondern statt emotional aufgeladenen Ideologiedebatten einen nüchternen Blick, der auch erlaubt, über die Ränder der Sozialpolitik im engen Sinn hinaus zu sehen, wie Wohlstand entsteht und erworben wird.

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Inhalt: 
Vorwort 3
1 | Sozialpolitik unter neuen Umständen 5
2 | Prämissen und Prinzipien 9
3 | Die zentralen Herausforderungen und Defizite 13
4 | Allgemeine Stossrichtung von Reformen 17
4.1 | Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten 17
4.2 | Strukturelle Vereinfachungen 19
4.3 | Korrektur konzeptioneller Mängel 23
4.4 | Behebung von Absicherungsproblemen 24
5 | Alterssicherung 27
6 | Soziale Absicherung bei Krankheit, Unfall,
Pflegebedürftigkeit und Invalidität 31
7 | Arbeitslosigkeit und Erwerbsintegration 33
8 | Familienpolitik 37
9 | Armutsbekämpfung und Existenzsicherung 39
Fazit 41
SAGW in Kürze 43

Sonntag, 10. März 2013

Einen Job in Europa finden – ein Leitfaden für Arbeitsuchende

Gemäß dem EU-Grundsatz der Freizügigkeit der Arbeitnehmer können EU-Bürger in jedem EU-Staat, dazu in Norwegen, Island und Liechtenstein (dem Europäischen Wirtschaftsraum) und in der Schweiz eine Arbeit aufnehmen.
  • Lediglich zwei Prozent der europäischen Bürger leben und arbeiten nicht in ihrem Herkunftsland, doch bietet das Arbeiten im großen Europa zahlreiche Vorteile.
  • Man kann seine beruflichen und persönlichen Fähigkeiten erweitern und Fachkenntnisse, Selbstbewusstsein und Kommunikationsstärke entwickeln und neue Einblicke und Perspektiven gewinnen und somit seinen kulturellen Hintergrund erweitern, neue Sprachen erlernen oder vorhandene Sprachkenntnisse verbessern.
  • Neues dazulernen und Berufserfahrung im Ausland sammeln bringt auf jeden Fall einen persönlichen Gewinn. Auch für einen späteren Arbeitsplatz in der Heimat.

Ein Leitfaden (Download unten) hilft dabei, sich in Europa zu orientieren.

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Inhalt:
  • Arbeiten im Ausland – Kurs auf die Zukunft
  • Daran sollten Sie denken, bevor Sie ins Ausland gehen 
  • Wo finden Sie Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz im Ausland?
  • Wie kann EURES Ihnen helfen?
  • Stellenbewerbung
  • Das EURES-Portal zur beruflichen Mobilität
  • Umziehen und Ankommen 
  • Mobilität für Unternehmer
  • Grenzüberschreitende Arbeitsmärkte
  • In welchen europäischen Ländern
  • gibt es EURES?
  • Das Besondere an EURES

Samstag, 24. November 2012

Handout: Der Europäische Betriebsrat

Der Leitfaden  der GEDIFO-Lerngruppe „Internationale Solidarität? –  Der Europäische Betriebsrat“ soll einerseits BetriebsrätInnen in der Gründungsphase dienlich sein, in dem er Punkt für Punkt  auflistet, worauf besonders zu achten wäre.

Andererseits kann er bereits bestehenden EBRs als Checkliste dienen um zu überprüfen, welche Anforderungen ausreichend abgedeckt sind und wo es unter Umständen noch einen Nachjustierungsbedarf  gibt.

GEDIFO. Das gesellschaftspolitische Diskussionsforum (GEDIFO) besteht aus gesellschaftspolitisch interessierten Menschen aus den österreichischen Arbeitnehmervertretungen ( AK, Gewerkschaften und betriebliche Interessensvertretungen). Ihre Mission verstehen sie als Aufgabe sich mit Menschen aus der Beratung, Wirtschaft, Politik und Kunst zu vernetzen.

Kernbereiche der Gesellschaft wie Gesundheit, Bildung und Arbeitsbedingungen sind dabei ihr ein Anliegen. Um diese nachhaltig zu verbessern, suchn sie eben auch  den Dialog und verbinden unterschiedliche Denk- und Handlungsweisen.  Ihre Visionen für eine humane Gesellschaft hat konkrete Ziele und Wege: Eine verbesserte Lebensqualität  und eine Kultur gegenseitiger Rücksichtnahme.

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Handout der GEDIFO-Lerngruppe „Internationale Solidarität? –  Der Europäische Betriebsrat“
12.1.12 [Letzte Aktualisierung  30.11.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Active Citizenship, Produktivität und Bildung im Alter

Eine Studie des Wiener Instituts für Sozialwissenschaftliche Dokumentation und Methodik (WISDOM) im Auftrag des österreichischen Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Seniorenpolitische Grundsatzfragen) als PDF-Download. 

Citizenship. Bildung für “Citizenship” (aktive Bürgerbeteiligung) rüstet Bürger mit Wissen, Fähigkeiten und Verständnis aus, um eine effektive  Rolle im öffentlichen Leben zu spielen. „Citizenship“ animiert sie, sich für aktuelle und kontroversielle Themen zu interessieren und in Diskussionen und Auseinandersetzungen zu engagieren.

Als deutsches Äquivalente zu Active Citizenship werden in der Literatur häufig ‚bürgerschaftliches Engagement‘ bzw. ‚zivilgesellschaftliches Engagement‘ verwendet.  Im „1. Bericht zum freiwilligen Engagement in Österreich“ im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) werden die beiden Begriffe dahingehend unterschieden, dass sich die Rolle der Personen bei zivilgesellschaftlichem Engagement eher auf politische Teilnahme und deren Beziehungen zu Staat und Markt konzentriert, während bürgerschaftliches Engagement auf die Selbstorganisation innerhalb einer Gemeinschaft abzielt (More-Hollerweger 2006).

Konzept des bürgerschaftlichen Engagements. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung hat das Konzept des bürgerschaftlichen Engagements aufgenommen und in Kooperation mit der Fachhochschule Vorarlberg eine Studie zum bürgerschaftlichen Engagement und Sozialkapital in Vorarlberg 2010 durchgeführt. Der Begriff des bürgerschaftlichen Engagements wird hierbei als Oberbegriff für gesellschaftliche Teilhabe sowie Aktivitäten des Ehrenamts bzw. der Freiwilligentätigkeit verwendet (Fredersdorf, Roux u.a. 2010).

Die Autoren zitieren die Definition der Enquete-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages (vgl. Deutscher Bundestag 2002). Dieser unterscheidet bürgerschaftliches Engagement nach neun Kategorien: politisches Engagement (e.g. Gemeinderat, Parteien, Gewerkschaften), soziales Engagement (e.g. Jugend- u. Wohlfahrtsverbände, Seniorenbeiräte), Engagement in Vereinen, Verbänden oder Kirchen (e.g. Vorstandstätigkeiten, Leitungstätigkeiten mit Verantwortungsübernahme), Engagement in öffentlichen Funktionen (e.g. Schöffen, ehrenamtliche Richter, Wahlhelfer, freiwillige Feuerwehr), Formen der Gegenseitigkeit (e.g. Nachbarschaftshilfe, Genossenschaften), Selbsthilfe (e.g. Selbsthilfegruppen), bürgerschaftliches Engagement in und von Unternehmen (e.g. Corporate Citizenship), philanthropisches Engagement (e.g. Stifter, Kulturvereine), Engagement in Bürgergesellschaften (e.g. Gesellschaften wie Rotary, Lions) (vgl. Deutscher Bundestag 2002).

Für die Erfassung bürgerschaftlichen Engagements in Vorarlberg wurden zwei Indizes zum Umfang und zur Intensität der Aktivitäten konstruiert. Ebenfalls wurde eine Engagementsquote nach der österreichischen Survey zur Freiwilligentätigkeit 2008 berechnet. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis,  dass ca. 58% der Bevölkerung Vorarlbergs in organisierter Form und ca. 45% in privater Form bürgerschaftlich tätig sind (Fredersdorf, Roux u.a. 2010: 40). Sie konnten allerdings hinsichtlich des Bildungs- und Berufsstatus kaum Unterschiede im Niveau des bürgerschaftlichen Engagements finden (Fredersdorf, Roux u.a. 2010).

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Active Citizenship, Produktivität und Bildung im Alter – Bestandsaufnahme und Bedeutungsanalyse - Endbericht - Autoren: Anton Amann | Karin Amann | Martina Dünser - Dezember 2011 - Wiener Institut für Sozialwissenschaftliche Dokumentation und Methodik (WISDOM)
Wikipedia: Anton Amann (Soziologe)

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Einleitung 7
1 Active Citizenship   11
1.1 Einleitung      11
1.2 Forschung      20
1.3 Politik         29
1.4 Aktivitäten      32
1.5 Best Practice Beispiele   35
2 Active Ageing      39
2.1 Einleitung      39
2.2 Forschung      48
2.3 Politik         54
2.4 Aktivitäten      61
2.5 Best Practice Beispiele   69
3 Productivity and Ageing   75
3.1 Einleitung      75
3.2 Forschung      86
3.3 Politik         97
3.4 Aktivitäten      99
3.5 Best Practice Beispiele  104
4 Education and Ageing   109
4.1 Einleitung     109
4.2 Forschung     118
4.3 Politik        130
4.4 Aktivitäten     132
4.5 Best Practice Beispiele  133
5 Political Participation    1375.1 Einleitung     137
5.2 Forschung     145
5.3 Politik        152
5.4 Aktivitäten     153
5.5 Best Practice Beispiele  154
6 Social Participation      157
6.1 Einleitung     157
6.2 Forschung     164
6.3 Politik        168
6.4 Aktivitäten     170
6.5 Best Practice Beispiele  171
7 Empirische Ergebnisse   173
7.1 Active Citizenship     173
7.2 Active Ageing  176
7.3 Productivity and Ageing  180
7.4 Education and Ageing  183
7.5 Political Participation   187
7.6 Social Participation    191

Dienstag, 30. Oktober 2012

Schon gehört: "NEETs"?

NEET ist ein englisches Akronym aus den Worten Not in Education, Employment or Training und bezeichnet die Gruppe junger Erwachsener zwischen 15 und 34 Jahren, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Fortbildung befinden und dies auch nicht unmittelbar anstreben.

NEETs werden einerseits als Problem, anderseits aber auch als billige stehende Arbeitsmarktreserve gesehen. Die englischen Militärbehörden überlegen nun unter konservativer Führung ein Programm, in Regionen mit  hohem NEET-Anteil  die Militärakademien auszubauen um den NEETS   "skills and discipline" (Fähigkeiten und Disziplin !) zu vermitteln und die personellen Resourcen der Militärs für die Zukunft abzudecken. Eine an sich historische Technik  von Berufs- und Söldnerheeren ihre Manpower für Kriege aus Arbeitslosen  und Armen zu rekrutieren.

EU-Studie zu jungen "Neets". Die europäische Stiftung Eurofound, eine Agentur der Europäischen Union mit dem Ziel der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa, hat die Situation junger Menschen beleuchtet, die weder arbeiten, noch zur Schule gehen oder studieren, noch in einer Ausbildungsphase sind, den so genannten NEETs (Englisches Acronym für: not in employment, education or training). Ziel des Forschungsauftrages war die Erfassung der aktuellen Lage dieser Jugendlichen in Europa und die damit verbundenden wirtschaftlichen und Auswirkungen der Abwendung der Jugendlichen vom Arbeitsmarkt beziehungsweise Bildungssektor. Das Dokument mit den vorläufigen Ergebnissen der Studie ist als Download in Englisch verfügbar.

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Sonntag, 7. Oktober 2012

Vorstoß für eine europäische Agenda für den sozialen Wohnungsbau

Die sozialdemokratische Fraktion im Ausschuss der Regionen hat ein Broschüre zu einer geforderten Agenda für den sozialen Wohnbau vorgelegt. Sie verweist darin darauf, dass Artikel 34 der Charta der Grundrechte lautet: 
„Um die soziale Ausgrenzung und die Armut zu bekämpfen, anerkennt und achtet die Union das Recht auf eine soziale Unterstützung und eine Unterstützung für die Wohnung, die allen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, ein menschenwürdiges Dasein sicherstellen sollen, nach Maßgabe des Gemeinschaftsrechts und der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten.“
Diese Broschüre soll nach Ansicht der AutorInnen dafür sensibilisieren, wie wichtig der soziale Wohnungsbau für Bürgerinnen und Bürger ist, und zeigen, was für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft getan werden soll.

Aus der Broschüre: Empfehlung 5 der Internationale Mieterallianz (IUT):
  • Bau  einer  ausreichenden  Zahl  erschwinglicher  Mietwohnungen  in  allen  Gebieten  und Erhöhung des Angebots insbesondere in boomenden Regionen und Universitätsstädten
  • In Zeiten der Kredit-, Schulden- und Euro-Krise verlagert sich die Wohnungsnachfrage von teurem zu erschwinglichem Wohnraum und von eigentümergenutzen zu gemieteten Wohnungen. Die meisten Regierungen handeln jedoch entgegengesetzt: Sie spornen die Anbieter von Sozialwohnungen dazu an, ihren Wohnungsbestand zu verkaufen, und fördern eine Politik der Eigentümernutzung, was eine Ausbreitung der Finanzkrise bewirken und noch mehr Probleme auf den Wohnungsmärkten verursachen wird. 
  • Der Markt kann sich nicht selbst regulieren und hat keine soziale oder integrative Dimension, weshalb Investitionen in erschwinglichen Wohnraum als  öffentliche  Verantwortung, öffentliches  Gut  und  öffentliche  Dienstleistung erachtet werden sollten. Da das Wohnen in Miete für die städtischen Armen eine wichtige Option ist, wird die Begrenzung des Mietwohnraums zur vermehrten Entstehung von Armenvierteln sowie dazu führen, dass Wohnungen unangemessen bzw. überbelegt sind. Deshalb muss die Erhöhung des Angebots an erschwinglichen Wohnungen eine unabdingbare Voraussetzung sein, insbesondere in boomenden Regionen und Universitätsstädten, in denen die Konzentration junger Menschen besonders hoch ist.
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PDF: Eine europäische Agenda für den sozialen Wohnungsbau
10.10.12  [Letzte Aktualisierung  10.10.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das INHALTSVERZEICHNIS:
  • VORWORT 4
  • EINLEITUNG  10
  • Menschenwürdiges Wohnen für alle: eine politische Priorität für die SPE-Fraktion im 
  • Ausschuss der Regionen 10
  • TEIL I  13
  • Die Erarbeitung einer Europäischen Agenda zum sozialen Wohnungsbau ..13
  • Erschwingliches Wohnen für alle zur Förderung der wirtschaftlichen Stabilität 16
  • Bessere Regierungsführung zur Förderung des erschwinglichen Wohnens für alle 24
  • Erschwingliches Wohnen für alle zur Förderung der sozialen Integration 30
  • Intelligentes Wachstum zur Förderung des erschwinglichen Wohnens für alle 44
  • Energieeffizientes Wohnen für alle zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit 50
  • Bestimmungen zum sozialen Wohnungsbau in der EU: Erfahrungen vor Ort 59
  • Belgien 60
  • Deutschland 66
  • Frankreich 75
  • Italien 84
  • Luxemburg 90
  • Malta 94
  • Österreich 99
  • Polen 103
  • Spanien 109
  • Tschechische Republik 114
  • Vereinigtes Königreich 120
  • TEIL III  127
  • Europa Habitabilis: Wohnungsbau durch die Linse von Loïc Delvaulx 127
  • Brüssel 130
  • Budapest 139
  • Dünkirchen  155
  • Lissabon 166
  • Malmö  178
  • DANKSAGUNG  187

Sonntag, 23. September 2012

Paradigmenwechsel? Nicht formale Bildung soll die Schlüsselkompetenzen bringen

Der Rat für Beschäftigung in der Europäischen Union will bessere Anerkennung nicht formalen Lernens. Keine Jugendbeschäftigungsgarantie!

Nichtformale Bildung. Der Begriff "nichtformale Bildung" entsteht aus der Abgrenzung von der "Formellen Bildung": die "formelle" Bildung wird an Schulen und Ausbildungsinstitutionen vermittelt und ist meistens durch Prüfungszeugnisse "beweisbar". Unter "nichtformaler Bildung" versteht man dagegen den Prozess der Aneignung von zusätzlichen Fähigkeiten und Qualifikationen, die NICHT im Rahmen von Schulen erlernt werden, sondern zum Beispiel durch die Erfahrungen, die Jugendliche durch ihre Mitarbeit in Vereinen, Jugendorganisationen oder anderen NGOs, sammeln.

Jugendbeschäftigungsgarantie. Die Anerkennung nicht formaler Bildung soll zur Erwerbsfähigkeit beitragen. Zu einer "Jugend-Beschätigungs-Garantie" wollen sich die EU-Mitgliedsländer jedoch nicht durchringen. Die EU- Kommission hatte sich in einer Mitteilung vom 15. September 2010 in diesem Punkt eine so genannte „Jugend-Garantie“ gewünscht, ein Anrecht für jeden Jugendlichen in der EU, spätestens vier Monate nach Schulabgang eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder eine Bildungsmaßnahme nutzen zu können. Damit ist sie nun am Widerstand der Mitgliedsländer gescheitert. Lazlo Andor, Kommissar für Beschäftigung und Soziales war darüber enttäuscht und drückte seine Hoffnung aus, "dass die Mitgliedstaaten bereit sein werden, diese Position in naher Zukunft zu revidieren und vergleichbare Maßnahmen einzuführen."

Rat für Beschäftigung. Der Rat für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, kurz. BeSoGeKo (englisch Employment, Social Policy, Health and Consumer Affairs Council, EPSCO) ist eine Formation des Rats der Europäischen Union, in der etwa viermal jährlich die für diese Politikbereiche zuständigen Minister der Mitgliedstaaten der EU zusammentreten. Diese Ministerinnen und Minister für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz in der Europäischen Union nahmen auf ihrer Ratssitzung 20. Juni 2011 Schlussfolgerungen zur Förderung der Jugendbeschäftigung an.

Vor dem Hintergrund der Strategie Europa 2020 erörterte der Rat die Situation der Jugendlichen auf den europäischen Arbeitsmärkten. Eine Jugendarbeitslosigkeit von im Schnitt 20,8 Prozent, prekäre Arbeitsverhältnisse und ein gleichzeitig drohender Fachkräftemangel kennzeichnen die Lage. Vor allem junge Menschen mit unzureichender Berufsausbildung, Schulabbrecher oder Jugendliche aus marginalisierten und benachteiligten Milieus sind gefährdet.

Erstmalig fordert der Rat nicht nur eine Verbesserung der formalen Bildungs- und Ausbildungssysteme, sondern auch eine bessere Anerkennung nicht formaler Bildung, „damit die Ungleichgewichte zwischen Qualifikationsangebot und Arbeitsmarktbedürfnissen verringert werden können.“ Im Klartext: Nicht formale Bildung soll die Schlüsselkompetenzen bringen, die Arbeitgeber häufig schmerzlich vermissen.

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16.7.11  [Letzte Aktualisierung  24.9.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Montag, 10. September 2012

EU-Jugendbericht: Beschäftigung und soziale Inklusion als oberste Priorität

Im Bericht, den die EU-Kommission im Dreijahresrhythmus erstellt, wird betont, dass die EU und die Mitgliedstaaten mehr tun müssen, um junge Menschen, die am stärksten unter der Wirtschaftskrise leiden, zu unterstützen.

Seit Ausbruch der Krise ist die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der 15-24-Jährigen EU-weit um 50 Prozent gestiegen – von durchschnittlich 15 Prozent im Februar 2008 auf 22,5 Prozent im Juli dieses Jahres. Nach den jüngsten von Eurostat veröffentlichten Zahlen sind die Quoten in Griechenland (53,8 Prozent) und Spanien (52,9 Prozent) am höchsten. Insgesamt sind in der EU mehr als 30 Prozent der jungen Arbeitslosen seit mehr als einem Jahr ohne Job.

Es gibt jedoch auch Anzeichen für Hoffnung: Laut dem Bericht setzen fast alle Mitgliedstaaten die EU-Jugendstrategie um, mit der mehr und bessere Chancen für junge Menschen geschaffen und aktive Bürgerschaft, soziale Inklusion und Solidarität gefördert werden sollen. Seit dem letzten Bericht 2009 haben die Mitgliedstaaten in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und Unternehmertum verstärkt Initiativen für junge Menschen gesetzt. Nach wie vor sind viele junge Menschen in Vereinigungen und sozialen Bewegungen aktiv.

Erasmus für alle. Der neue Programmvorschlag für die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend für 2014-2020, wird das Kernstück der neuen EU-Jugendstrategie bilden. Das neue Programm sieht eine deutliche Erhöhung der Finanzmittel vor, sodass bis zu fünf Millionen Menschen eine EU-Finanzhilfe erhalten könnten, um im Ausland zu studieren, eine Ausbildung zu absolvieren oder Freiwilligentätigkeit zu leisten – das sind fast doppelt so viele wie im Rahmen des derzeitigen Programms für 2007-2013.

Die nächsten Schritte. Der EU-Jugendbericht wird dem Rat vorgelegt und sollte im November als gemeinsamer Bericht des Rates und der Kommission angenommen werden.

Hintergrund. Die EU-Jugendstrategie (2010-2018) wurde am 27. November 2009 vom Rat verabschiedet. Ihre Ziele lauten,

  1. mehr und bessere Chancen für junge Menschen schaffen und 
  2. gesellschaftliches Engagement, soziale Inklusion und Solidarität fördern. 

Die Neunjahresstrategie ist in drei Zyklen gegliedert. Gegen Ende jedes Zyklus wird ein EU-Jugendbericht erstellt, in dem die Ergebnisse bewertet und neue Prioritäten für die nächsten drei Jahre vorgeschlagen werden. Wenn der Rat diesen Bericht annimmt, gelten die neuen Prioritäten für den Zeitraum 2013-2015.

Der Bericht. Der Bericht 2012 umfasst eine Zusammenfassung der Umsetzung der EU-Jugendstrategie auf nationaler und EU-Ebene seit 2010 und eine eingehende Analyse der Lage junger Menschen. Er stützt sich auf Daten aus den Mitgliedstaaten, von Regierungsstellen und Ministerien sowie auf Befragungen junger Menschen. Kandidatenländer und EFTA-Staaten haben auf freiwilliger Basis ebenfalls am Berichtsverfahren teilgenommen.

EU-Jugendstrategie. Die EU-Jugendstrategie ergänzt die Leitinitiative Jugend in Bewegung der Strategie Europa 2020 für Wachstum und Beschäftigung. Die EU-Jugendstrategie befasst sich mit den Bedürfnissen und Chancen junger Menschen in acht Aktionsfeldern:
Allgemeine und berufliche Bildung
Beschäftigung und Unternehmertum
Soziale Inklusion
Gesundheit und Wohlbefinden
Freiwilligendienst
Teilhabe
Kultur und Kreativität
Jugend in der Welt
Was unternimmt die EU gegen die Jugendarbeitslosigkeit?
Maßnahmen zur Eindämmung der Jugendarbeitslosigkeit und damit verbundener Probleme stehen im Zentrum der vom Rat im Juni verabschiedeten länderspezifischen Empfehlungen.

EURES. Im Beschäftigungspaket der Kommission (April 2012) wird betont, dass sich die Mitgliedstaaten auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum konzentrieren müssen und nicht nur auf Sparmaßnahmen. Die Kommission plant, ihr EURES-Jobportal, auf dem Arbeitsuchende und freie Stellen grenzüberschreitend abgeglichen werden, auszubauen, um die Arbeitsmobilität zu erleichtern.

Jugendgarantie. Bis Jahresende wird die Kommission einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zu „Jugendgarantien“ vorlegen. Damit soll gewährleistet werden, dass alle jungen Menschen innerhalb von vier Monaten nach ihrem Schulabschluss einen Arbeitsplatz haben oder eine weitere Ausbildung absolvieren. Zusätzlich dazu wird die Kommission eine Konsultation mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Gewerkschaften zum Qualitätsrahmen für Praktika starten.

Europäischer Sozialfonds. Darüber hinaus ermutigt die Kommission die Mitgliedstaaten, den Europäischen Sozialfonds stärker für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu nutzen; acht Mitgliedstaaten (Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Portugal, die Slowakei und Spanien), in denen die Jugendarbeitslosenrate besonders hoch ist, werden von Aktionsteams der Kommission unterstützt. Sie haben diesen Ländern geholfen, EU-Strukturfonds von insgesamt rund 7,3 Mrd. EUR umzuwidmen, wovon 460.000 junge Menschen profitieren werden.

Die Kommission will außerdem Hindernisse aus dem Weg zu räumen, denen sich EU-Bürgerinnen und –Bürger vor allem im Bereich der Freizügigkeit zum Zweck einer Freiwilligentätigkeit, für ein Studium oder einen Arbeitsplatz gegenübersehen.

Jugend in Aktion. Die Prioritäten und Empfehlungen der EU-Jugendstrategie werden über das Programm „Jugend in Aktion“ unterstützt, das Lernmöglichkeiten im Ausland für junge Menschen, in der Jugendarbeit Tätige und Jugendorganisationen finanziert. Im Einklang mit der Strategie fördert es das gesellschaftliche Engagement und die Solidarität junger Menschen und bietet ihnen die Möglichkeit, im Rahmen von Jugendarbeit, Freiwilligentätigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe Fähigkeiten zu entwickeln. Im Jahr 2011 haben rund 185.000 Teilnehmende das Programm genutzt; bei Einrichtung des Programms im Jahr 2007 waren es 111.000.

We Mean Business. Bemühungen, die Beschäftigungsfähigkeit, die Mobilität zu Lernzwecken und die Teilhabe junger Menschen zu steigern, werden über das derzeitige Programm für lebenslanges Lernen (einschließlich Erasmus und Leonardo da Vinci) unterstützt. Im Zeitraum 2012-2013 stellt die Kommission im Rahmen ihrer Initiative „We Mean Business“ über diese Programme Fördergelder für 280 000 Praktika für junge Menschen in der Berufsbildung und für Studierende zur Verfügung.

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Dienstag, 7. August 2012

Weibliche Familienernährerinnen: Rollenleitbilder und -realitäten in Europa

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass sich heute in allen Staaten Europas die Festlegung auf die Rollenteilung "er verdient das Geld, sie kümmert sich um Kind und Küche" überholt hat. An ihre Stelle ist ein breites Spektrum verschiedener Rollenbilder getreten, an denen sich die Lebenspläne von Männern und Frauen orientieren.

Der verantwortliche Umgang mit dieser Pluralität stellt für die Politik eine große Herausforderung dar. Dies hat die Dokumentation einer ersten gemeinsamen Tagung „Eigenverantwortung, private und öffentliche Solidarität – Rollenleitbilder im Familien- und Sozialrecht im europäischen Vergleich“ eindrucksvoll belegt. Diese Dokumentation ist 2008 als Band 3 der Forschungsreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erschienen.

2007 starteten das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht ein mehrjähriges gleichstellungspolitisches Kooperationsprojekt. Im Rahmen des interdisziplinären Workshops „Rollenleitbilder und -realitäten in Europa: Rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen“ sind im Oktober 2008 die Erkenntnisse der ersten Tagung vertieft ausgewertet worden. Der vorliegende Band dokumentiert die zweite Tagung und gibt neue Anstöße – nicht zuletzt für eine intensivere Synchronisation von Familien- und Sozialrechtsreformen.

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19.6.11 [Letzte Aktualisierung  7.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

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Inhaltsverzeichnis:
 Abkürzungsverzeichnis
 Einführung
 Eva Maria Hohnerlein und Edda Blenk-Knocke

I. Wandel und Kontinuität von Geschlechterrollen in Deutschland
  Überlegungen zur Dauerhaftigkeit von Geschlechterrollen und -leitbildern in Deutschland
 Martina Kessel
  Männerrollen im Wandel. Männer in Deutschland 2008. Zehn Jahre danach.
 Paul M. Zulehner
  Die Entwicklung der Aufgabenteilung im Eheverlauf in Deutschland
Hans-Peter Blossfeld
  Weibliche Familienernährerinnen in West- und Ostdeutschland – Wunschmodell oder neue Prekarität?
 Christina Klenner und Ute Klammer

II. Rollenleitbilder im Familien- und Sozialrecht in Europa
1. Unterhaltsrecht
  Eigenverantwortung und Solidarität im Scheidungsunterhaltsrecht: familienrechtliche Entwicklungen und Best-Practice-Beispiele aus Europa
 Dieter Martiny
  Einer zahlt und eine betreut? Rollenbilder im Kindesunterhaltsrecht und ihre Geschlechterdimensionen
 Kirsten Scheiwe
2. Ehegüterrecht
 Unterschiedliche Modelle der Teilhabe im europäischen Ehegüterrecht
 Walter Pintens
  Güterrechtlicher Vermögensausgleich und Aufteilung von Rentenanrechten im Scheidungsfall – zum Zusammenspiel
von Güter- und Sozialrecht in Europa
Eva Maria Hohnerlein
  Eigenverantwortung und Solidarität im deutschen Ehegüterrecht: Reformforderungen der bürgerlichen Frauenbewegung und künftige Ausgestaltung des Zugewinnausgleichsrechts
 Stephan Meder
  Familie als Wirtschaftseinheit – Privatautonomie im Familienrecht und Parallelen zum Gesellschaftsrecht
 Anne Sanders
 3.  Eigenverantwortung von Frauen und Männern und Scheidung einer Ehe mit asymmetrischer Arbeitsteilung
  Eigenverantwortung von Frauen und Männern während und nach einer Ehe mit asymmetrischer Arbeitsteilung – die Rechtslage in der Schweiz
 Heinz Hausheer
  Eigenverantwortung von Frauen und Männern nach einer Ehe in Schweden und England
 Jens M. Scherpe
 4.  Pflege und Sorge in der Familie  Rollenleitbilder bei der Pflege durch Angehörige und nahestehende Personen in Deutschland
 Ursula Rust
 Die soziale Absicherung von pflegenden Familienangehörigen in Spanien
 Hans-Joachim Reinhard
 Betreuung und Pflege durch Familienangehörige in den Niederlanden
 Trudie Knijn
  Die Anerkennung von Kindererziehung in der Rentenversicherung in Frankreich
Jeanne Fagnani

III. Berichte der Arbeitsgruppen
  Arbeitsgruppe: Reform des Ehegüterrechts
(Dieter Martiny)
  Arbeitsgruppe: Die Rolle des Ernährers im Familienrecht
(Christina Klenner)
 Arbeitsgruppe: Eigenständige Alterssicherung für Frauen und Männer
(Reinhold Thiede)

IV. Schlussfolgerungen
 Edda Blenk-Knocke und Eva Maria Hohnerlein
 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
  Teilnehmerliste des Workshops „Rollenleitbilder und -realitäten in Europa: Rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen“

Atypische Beschäftigung in Europa 1996 – 2009

In Österreich sind mehr Frauen in einer atypischen Beschäftigung als in einem Vollzeitarbeitsverhältnis. 

Frauen, Junge und Geringqualifizierte. Frauen, junge und geringqualifizierte Menschen sind in Europa besonders häufig in Teilzeit oder befristet beschäftigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die für 20 europäische Länder die Entwicklung der atypischen Beschäftigung von 1996 bis 2009 dokumentiert. Für einen Zeitraum von 14 Jahren (1996 bis 2009) betrachtet die Studie die Entwicklungen von Normalarbeitsverhältnissen, atypischer Beschäftigung und Nicht-Erwerbstätigkeit in 20 Ländern Europas (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn).

Auch finden unter 30-Jährige und Geringqualifizierte heute seltener einen unbefristeten Vollzeitjob als Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig ging die Zunahme flexibler Beschäftigungsformen mit einer wachsenden Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Menschen (50 bis 64 Jahre) einher.

In allen untersuchten Ländern – mit Ausnahme von Tschechien und Rumänien – kam es innerhalb des Beobachtungszeitraums zu einem Anstieg der Erwerbstätigkeit, wobei dieser nicht überall auf eine Ausbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse zurück zu führen ist.

Länder jedoch wie Österreich, Deutschland, Holland, Spanien, Italien ebenso wie Irland, Polen und Slowenien mussten Zuwächse bei der atypischen Beschäftigung von bis zu 11 Prozentpunkten im Betrachtungszeitraum verzeichnen. Die Studie zeigt neben den Gemeinsamkeiten auch die Unterschiede zwischen den Ländern. Nicht überall nahm die atypische Beschäftigung zu. So blieb ihr Anteil beispielsweise in den skandinavischen Ländern, Belgien, Frankreich oder Großbritannien nahezu konstant. Dagegen wuchs er in den Niederlanden von 29 auf 44 Prozent, in Deutschland von 19 auf 28 Prozent. Während in den Niederlanden gleichzeitig der Anteil der normal Beschäftigten zurückging, blieb dieser in Deutschland nahezu unverändert.

Österreich. Die Erwerbsbeteiligung nahm in Österreich zwischen 1996 bis 2009 nur zögerlich zu. Der österreichische Arbeitsmarkt weist zum einen eine Abnahme der Normalbeschäftigungsverhältnisse und zum anderen eine Zunahme atypischer Beschäftigungen auf. Während der Anteil arbeitsloser Personen im Betrachtungszeitraum relativ konstant zwischen 3 und 4 Prozent pendelte, zeigte sich bei der Erwerbsbeteiligung ein leichter Aufwärtstrend. Zwischen 1996 und 2006 stagnierte der Anteil der Beschäftigten zwischen 67 und 68 Prozent. Er erhöhte sich bis 2008 auf 71 Prozent und blieb bis 2009 auf
diesem Stand.

Insgesamt arbeitet ein größerer Anteil von Personen in unbefristeter Vollzeittätigkeit als in atypischer Beschäftigung, wenngleich deren Bedeutung seit 1996 zugenommen hat. Der Anteil flexibel Beschäftigter stieg von 16 Prozent (1996) auf 24 Prozent (2009).

Normalbeschäftigungsverhältnisse hingegen gingen von 48 Prozent (1996) auf 42 Prozent (2004) zurück. Zwar erhöhte sich bis 2008 der Anteil der normal Beschäftigten auf 44 Prozent, die Wirtschaftskrise 2009 bremste diesen leichten Aufschwung jedoch und reduzierte den Umfang an Normalarbeitsverhältnissen auf 43 Prozent. Insgesamt entsprach dies einem Rückgang von 2,541 Millionen normal Beschäftigten auf 2,410 Millionen.

Normalbeschäftigungsverhältnisse verloren sowohl bei Frauen als auch bei Männern an Bedeutung, gleichzeitig stieg der Anteil der atypisch Beschäftigten in beiden Gruppen. Vor allem Frauen waren von dieser Entwicklung betroffen: Der Anteil normal beschäftigter Frauen fiel von 36 Prozent (1996) auf 31 Prozent (2009), während der Anteil atypisch beschäftigter Frauen von 21 Prozent (1996) auf 34 Prozent (2009) stieg. Demzufolge arbeiteten 2009 mehr Frauen in einer flexiblen Anstellung als in einer unbefristeten Vollzeittätigkeit. Von den Männern waren bis 2003 59 bis 60 Prozent normal beschäftigt. 2005 verringerte sich ihr Anteil auf 54 Prozent. Er pendelte seit 2007 um ein Niveau von 56 Prozent. Im Vergleich dazu nahm der Teil der Männer in einer atypischen Beschäftigung zwar seit 1996 zu, umfasste 2009 aber nur 15 Prozent. Frauen hingegen waren mehr als doppelt so häufig flexibel beschäftigt.

Studie. Die Studie „Atypische Beschäftigung in Europa 1996 – 2009“ enthält erste Ergebnisse des Projekts „Institutionelle Bedingungen des Zusammenhangs von atypischer Beschäftigung und sozialer Ungleichheit in Europa“, das von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wird.

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Claudia Schmeißer, Stefan Stuth, Clara Behrend, Robert Budras, Lena Hipp, Kathrin Leuze, Johannes Giesecke: Atypische Beschäftigung in Europa 1996 – 2009  Discussion Paper - P 2012-001 - Juni 2012, PDF. 
7. 8.12   [Letzte Aktualisierung  7.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

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Ein informativer Blick auf das Inhaltsverzeichnis:
Einleitung 9
Definition atypische Beschäftigung 9
Datenbasis der deskriptiven Analysen und methodische Vorbemerkungen 10
Zentrale Ergebnisse der deskriptiven Analysen 12
Nutzen und Nutzung der Länderprofile 13
Wichtige Begriffe 14
Länderprofil Belgien 15
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 15
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 15
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 16
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 18
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 19
Zusammenfassung 21
Länderprofil Dänemark 22
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 22
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 22
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 24
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 25
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 26
Zusammenfassung 28
Länderprofil Deutschland 29
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 29
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 29
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 31
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 32
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 34
Zusammenfassung 35
Länderprofil Finnland 37
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 37
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 37
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 39
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 40
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 41
Zusammenfassung 43
Länderprofil Frankreich 44
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 44
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 44
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 46
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 47 Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 48
Zusammenfassung 50
Länderprofil Griechenland 51
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 51
Beschäftigungsentwicklung 1996 - 2009 insgesamt 51
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 52
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 54
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 55
Zusammenfassung 57
Länderprofil Irland 58
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 58
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 58
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 60
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 61
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 63
Zusammenfassung 65
Länderprofil Italien 66
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 66
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 66
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 68
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 69
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 71
Zusammenfassung 73
Länderprofil Niederlande 74
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 74
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 74
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 76
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 77
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 79
Zusammenfassung 80
Länderprofil Norwegen 81
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 81
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 81
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 83
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 85
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 87
Zusammenfassung 89
Länderprofil Österreich 91
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 91
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 91 Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 93
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 94
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 96
Zusammenfassung 98
Länderprofil Polen 100
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 100
Beschäftigungsentwicklung 1997 - 2009 insgesamt 100
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Geschlecht 102
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Alter 103
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Bildungsniveau 105
Zusammenfassung 107
Länderprofil Portugal 108
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 108
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 108
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 110
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 111
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 113
Zusammenfassung 115
Länderprofil Rumänien 116
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 116
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 insgesamt 116
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Geschlecht 118
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Alter 119
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Bildungsniveau 121
Zusammenfassung 122
Länderprofil Schweden 124
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 124
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 124
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 126
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 128
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 130
Zusammenfassung 131
Länderprofil Slowenien 133
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Slowenien 133
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 133
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 135
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 136
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 138
Zusammenfassung 140
Länderprofil Spanien 141Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 141
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 141
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 143
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 145
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 146
Zusammenfassung 149
Länderprofil Tschechien 150
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 150
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 insgesamt 150
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Geschlecht 152
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Alter 153
Beschäftigungsentwicklung 1998 – 2009 nach Bildungsniveau 155
Zusammenfassung 157
Länderprofil Ungarn 158
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 158
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 insgesamt 158
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 160
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 161
Beschäftigungsentwicklung 1997 – 2009 nach Bildungsniveau 163
Zusammenfassung 164
Länderprofil Vereinigtes Königreich 166
Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 166
Beschäftigungsentwicklung 1996 - 2009 insgesamt 166
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Geschlecht 168
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Alter 169
Beschäftigungsentwicklung 1996 – 2009 nach Bildungsniveau 171
Zusammenfassung 173
Literatur 174

Sonntag, 22. Juli 2012

Politik für Menschen mit Behinderung in der EU, den USA und Japan

Ein Überblick "Politik für Menschen mit Behinderung und zum Entschädigungsrecht in der EU, USA und Japan" mit beinahe 500 Seiten steht zur Information und kostenlosem Download zur Verfügung.

Das 2006 bei der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und 2008 in Kraft getretene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (auch: Behindertenrechtskonvention, BRK) ist ein bis 30. Juni 2011 von 100 Staaten und der EU durch Ratifizierung, Beitritt oder im Fall der EU formale Bestätigung abgeschlossener völkerrechtlicher Vertrag, der Menschenrechte für die Lebenssituation behinderter Menschen konkretisiert, um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Österreich hat am symbolischn 26. Oktober des Jahres 2008 (Nationalfeiertag) den Völkerrechtsvertrag ratifiziert. Im Übereinkommen finden sich neben grundlegenden Teilen der allgemeinen Menschenrechte, wie z. B. dem Recht auf Leben oder dem Recht auf Freizügigkeit, viele spezielle Bestimmungen, die auf die Lebenssituation behinderter Menschen eingehen.

Da bereits 100 Staaten das UN-Übereinkommen ratifiziert haben und eine erfolgreiche Behindertenpolitik umsetzen, soll in dieser Publikation diese Politik aller EU-Staaten und der Vertragsstaaten USA und Japan dargestellt werden, damit so die Zahlen und Fakten zur Lage behinderter Menschen und die Behindertenpolitik des jeweiligen Landes besser bekannt werden und verglichen werden können. Außerdem wird dargestellt, welche Maßnahmen andere Staaten in ihrer Behindertenpolitik ergriffen haben, um aus diesem Wissen Verbesserungspotenziale für die Politik zu Gunsten behinderter Menschen zu erkennen.

Aus diesem Grund sind die Regierungen der oben genannten Länder über die deutschen Botschaften um Hilfe gebeten worden, den Fragebogen zum Thema Behinderung zu beantworten. Neben diesem Fragebogen erfolgte eine weitere Abfrage zu Fragen aus dem Bereich des Sozialen Entschädigungsrechts einschließlich des Gewaltopferrechts.

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Politik für Menschen mit Behinderung und zum Entschädigungsrecht in der EU, USA und Japan - Ein Überblick 2011 [PDF, 5MB]
Disability Policy and Social Compensation Law including Criminal Injuries Legislation in th EU, USA and Japan [PDF, 5MB]

[Letzte Aktualisierung 22.7.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Lohnt sich ein Download?
Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis:
Fragebogen Europäischer/Internationaler Vergleich zur Politik für behinderte Menschen. 8
Questionnaire for a European/International Comparison of disability policy 11
Questionnaire Comparaison européenne / internationale de la politique en faveur
des personnes handicapées  14
Fragen aus dem Sozialen Entschädigungsrecht 17
Questions Relating to Social Compensation Law  18
Questions relatives au droit social d’indemnisation  19
Erläuterungen zu den Fragebögen
Soziales Entschädigungsrecht in Deutschland  20
Social compensation law in Germany 23
Le droit de  l’indemnisation sociale en Allemagne  26
Belgien  29
Bulgarien 51
Dänemark  87
Deutschland  105
Estland  119
Finnland  137
Frankreich  141
Griechenland  175
Großbritannien  193
Italien 201
Lettland 217
Litauen  237
Luxemburg 261
Malta  269
Niederlande  285
Österreich  299
Polen  313
Portugal  343
Rumänien  349
Slowenien  369
Spanien 399
Tschechien  425
Ungarn  441
USA  461
Japan  487