Mittwoch, 16. Februar 2022

[ #Euro ] Vom Tetradrachmen zum Euro: Österreichische Geldgeschichte

Tetradrachmen

Alles begann mit "griechischen" Münzen.

Historische Beispiele für die Rolle des Geldes als Motor der ökonomischen Entwicklung wie auch der gesellschaftlichen Integration sind die Weltreiche der Antike. Beide, Griechenland und Rom, verfügten über hoch entwickelte Geldsysteme, die das Fundament ihrer wirtschaftlichen Vormachtstellung bildeten und – bei fortschreitender Monetarisierung der Gesellschaft – auch die kulturellen und sozialen Beziehungen beeinflussten.

Die ersten Münzen traten auf dem Gebiet Österreichs Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts auf. Es handelte sich um Prägungen mittelkeltischer Stämme (Vindeliker, Boier, Noriker), die nach griechisch-makedonischen Vorbildern gestaltet waren. Zentrum des Regnum Noricum (113 bis 15 v. Chr.), zu dem große Teile des heutigen Österreich zählten, war vermutlich der Kärntner Magdalensberg. Dort dürfte sich auch die Münzstätte des westnorischen Königsbundes befunden haben, wo um 70 vor Christus mit der Prägung eigener Tetradrachmen begonnen wurde.

Im Dezember 1923 erhielt die Regierung vom Nationalrat die Ermächtigung, Silbermünzen zum Nennwert von 5.000, 10.000 und 20.000 Kronen mit den Bezeichnungen Halbschilling, Schilling und Doppelschilling auszuprägen. Eine umfassende Währungsreform erfolgte ein Jahr später, als mit Gesetz vom 20. Dezember 1924 die Schillingrechnung eingeführt und ein Umrechnungskurs von 10.000 Kronen zu 1 Schilling festgelegt wurde.

Als Mitglied der Europäischen Union wirkt Österreich seit 1995 aktiv an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die europäische Wirtschafts- und Geldpolitik mit. Höhepunkt der europäischen Integration nach der Herstellung des gemeinsamen Binnenmarktes war die Einführung einer gemeinsamen Währung, des Euro, der bis Ende Februar 2002 schrittweise die nationalen Währungseinheiten abgelöst hat. Die letzte Stufe der Errichtung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion begann mit 1. Jänner 1999. In elf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wurde der Umrechnungskurs zwischen den nationalen Währungen und dem Euro fixiert und eine einheitliche Geldpolitik vereinbart. Mit 1. Jänner 2001 wurde auch Griechenland in die Währungsunion aufgenommen.

Auf der Website der Österreichischen Natuionalbank befindet sich eine umfassende österreichische Geldgeschichte, beginnend mit der antiken Geldwirtschaft in Österreich bis zur Einführung des Euro:
  • Antike Geldwirtschaft im heutigen Österreich
  • Geld und Handel zur Zeit des Silberpfennigs
  • Die Krise des mittelalterlichen Münzwesens
  • Das Aufkommen der „groben Sorten“
  • An der Schwelle zur Neuzeit – Innovatives Land Tirol
  • Das Zeitalter des Talers
  • Reform und Krise – Die Ära der Konventionsmünzen
  • Gulden und Kronen
  • Schilling-Banknoten der OeNB
  • Vom Schilling zum Euro
  • Literatur

 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Freitag, 29. Oktober 2021

[ #interkultur ] Handbuch Kultur & Geschichte der Roma


[FreE-Book] Rombase Pädagogik ist eine Handreichung für LehrerInnen, Roma-MediatorInnen und alle anderen Interessierten an Geschichte und Kultur der Roma - einer Europäischen Nation ohne eigenen Staat. Das Handbuch bietet in Form von Impulsartikeln einen Überblick über die Inhalte der Kulturdokumentation.

Ergänzt durch die Anregungen zur didaktischen Umsetzung Roma-spezifischer Themenbereiche, die Materialiensammlung sowie weiterführende Literatur und Links ermöglicht Rombase-Pädagogik einen einfachen Einstieg in die Thematik und unterstützt zugleich die sinnvolle Umsetzung der Inhalte.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]   

Freitag, 9. Juli 2021

[ #wirtschaft ] Peter Barnes: Kapitalismus 3.0 - Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter


[Free eBook] Unser Wirtschaftssystem hat große Erfolge zu verzeichnen: Es hat Wohlstand geschaffen, Arbeiten erleichtert, Krankheiten besiegt, Mobilität geschenkt

Und doch werden seine Nachteile immer deutlicher: Viele Menschen werden ärmer, Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, ganze Landstriche dem kurzzeitigen Profit geopfert, die Tier- und Pflanzenwelt dezimiert. Unsere Art zu wirtschaften muss sich ändern, wenn wir die Erfolge sichern, den Reichtum der Natur retten und den zukünftigen Generationen die Chance auf ein würdiges Leben geben wollen.
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 [ #Heimat  #Politik #Menschen ] ⇒ 

Montag, 5. Juli 2021

[ #EU-Kommission ] Liberalisierung in Europa: Die Rolle der Europäischen Kommission


Die Gelegenheit, nationale Monopole mit Hilfe der Kommission und des EuGH aufzuweichen wurde unterstützt von den nationalen Fachbürokratien oder Ministern, welche bei national präsenten Widerständen billig(end) auf die Kommissionskompetenzen verwiesen.

Privatisierung. Liberalisierung und Privatisierung sind keine spezifisch europäischen Prozesse, sondern Bestandteile einer weltweiten Bewegung, die sich als Gegenreform gegenüber den nach dem zweiten Weltkrieg erreichten Reformfortschritten in aller Welt interpretieren lässt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die EU jedoch von einem Mitläufer dieser Bewegung zu einer Triebfeder entwickelt, welche auch die durch Volksabstimmungen, Parlamentsbeschlüsse und Zugeständnissen in Verhandlungslösungen nicht von dem Liberalisierungspfad abbringen lässt und mit einer konservativen Dynamik den Widerstand zu unterlaufen sucht.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Mittwoch, 16. Juni 2021

[ #unterrichtsmaterialien ] Grundkurs online: Vereinte Nationen - UN


Die Vereinten Nationen (VN) (englisch United Nations (UN), häufig auch UNO für United Nations Organization, deutsch Organisation der Vereinten Nationen) sind ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von (derzeit 193) Staaten und als globale Internationale Organisation uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt.

Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Die Vereinten Nationen wurden 1945 gegründet, um "künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren", wie im berühmten ersten Satz der UN-Charta die zentrale Aufgabe der neuen Organisation umschrieben wird. Dabei verstand man unter Frieden aber nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern schloss auch - im Sinne eines positiven Friedensverständnisses - Fragen der weltweiten Entwicklung und Gerechtigkeit mit ein. So zählte die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung von Anfang an zu den Aufgabenfeldern der Weltorganisation.
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 [ #Heimat  #Politik #Menschen ]  

Mittwoch, 28. April 2021

[ #geschichte ] Engels Friedrich: Zur Geschichte des Urchristentums

 


[eText] "Die Geschichte des Urchristentums bietet merkwürdige Berührungspunkte mit der modernen Arbeiterbewegung. Wie diese, war das Christentum im Ursprung eine Bewegung Unterdrückter: es trat zuerst auf als Religion der Sklaven und Freigelassenen, der Armen und Rechtlosen, der von Rom unterjochten oder zersprengten Völker ..."

Zur Geschichte des Urchristentums. So beginnt Friedrich Engels "Zur Geschichte des Urchristentums", entstanden zwischen 19.Juni und 16.Juli 1894. Erstdruck in: Die Neue Zeit (Berlin), 13. Jg., 1894-95, 1. Band, Nr. 1 und 2. In einer Fußnote setzt sich Engels dabei auch mit dem Islam auseinander. Es wird überraschen, dass Engels die christliche Auffassung für die fortschrittsfähigere hielt.

In einer Fußnote setzt sich Engels dabei auch mit dem Islam auseinander. Es wird überraschen, dass Engels die christliche Auffassung für die fortschrittsfähigere hielt.

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[ #Heimat  #Politik #Menschen ]  

Sonntag, 18. April 2021

[ #menschenrechte ] Unterrichtsmaterialien: Menschenrechte


d@dalos - der Internationale UNESCO Bildungsserver für Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtserziehung stellt einen mehrteiligen Online-Kurs zu den Menschenrechten online und kostenlos zur Verfügung.

Die Menschenrechte bilden in allen Bereichen die Grundlage des friedlichen Zusammenlebens: In der internationalen wie der nationalen Politik genauso wie am Wohnort oder in der Familie. Sie betreffen jeden Einzelnen und kommen jeder und jedem Einzelnen zu. Ihre Vermittlung gehört zu den wichtigsten Bildungsaufgaben.
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 [ #Heimat  #Politik #Menschen ]  

Dienstag, 2. März 2021

[ #EU ] Online-Lehrbuch: Europäische Union


d@dalos - der Internationale UNESCO Bildungsserver für Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtserziehung bietet ein recht umfassendes Online Lehrbuch zur Europäischen Union. 

Das scheint nötig, denn die Erfahrung zeigt, dass auch wenn man nicht viel über die EU weiß, so ist doch allen bewußt, dass die EU und alles drumherum irgendwie kompliziert ist. Auch in der politischen Bildung löst das Thema Europa in der Regel Abwehrreflexe aus. Zu keinem anderen Thema sei es so schwer, Teilnehmer zu rekrutieren und zu motivieren. Die Komplexität einer neuen multisprachlichen und multiethnischen wie multinationalen Organisation geht nun einher mit einer sich rasch ändernden Gesellschaft und natürlich auch einer psychischen Entlastungsfunktion, die alle Fehl- und Missgriffe einem beinahe anonymen, wenn auch benennbaren Sündenbock zuordnen will und kann.

Bedenkt man aber, welch überragende Bedeutung der EU, ihrer Politik und Arbeit für alle BürgerInnen und darüberhinaus für die Welt zukommt, ist das schon eine Tatsache über die es sich nachzudenken lohnt. Das Angebot des UNESCO-Bildungsservers ist da nur ein Angebot, das mittels Information und Bildung auf die Emanzipation der BürgerInnen Europas zielt.



 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
Inhaltsverzeichnis

Startseite des Online-Lehrbuchs

Abschnitt 1: Bedeutung der EU
Entwicklung der EU-Kompetenzen
Größter Wirtschaftsraum der Welt
Einzigartiges Rechtssystem
Beispiel für gelungene Konfliktregelung
Anforderungen bei einer Beschäftigung mit der EU
Zum Ertrag einer Beschäftigung mit der EU

Abschnitt 2: Was ist die EU?
Wie funktioniert ein politisches System?
Warum unser Modell nicht mehr zutrifft
Die EU als Mehrebenensystem
Der Nutzen des Mehrebenensystem-Modells

Abschnitt 3: EU-Entwicklung
Einführung: Überblick und Analyseraster
Etappe 1: Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu den Römischen Verträgen
Etappe 2: Von den Römischen Verträgen bis zur Einheitlichen Europäischen Akte (EEA)
Etappe 3: Von der EEA bis zur Gründung der EU
Etappe 4: Vom Maastrichter Vertrag bis zum Vertrag von Nizza
Etappe 5: Der mühsame Weg zum Vertrag von Lissabon (Konvent und gescheiterte Verfassung)
Etappe 6: Die Neuerungen des Lissaboner Vertrags im Überblick

Abschnitt 4: EU-Institutionen und -Entscheidungsprozesse
Rat der Europäischen Union
Europäische Kommission
Europäisches Parlament
Gerichtshof der EU
Europäischer Rat
Die nationale Ebene im EU-Mehrebenensystem
Das EU-Institutionengefüge im Zusammenspiel (inkl. ordentliches Gesetzgebungsverfahren)

Abschnitt 5: EU-Internetrecherche
Typ 1: Suchmaschinen
  Allgemeine Suchmaschinen
  Meta-Suchmaschinen
  Such-Interfaces