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Dienstag, 1. August 2023

[ #frieden ] D@dalos Online-Grundkurs: Friedenspädagogik


Frieden ist das höchste Ziel des Handelns - trotzdem sind Gewalt und Krieg allgegenwärtig. 

Friedliches Verhalten zählt unbestritten zu den wichtigsten Erziehungszielen - und es ist lehr- und lernbar. Diese Feststellung bildet die Grundlage und zentrale Voraussetzung für Friedenserziehung.

Der vorliegende Themenkomplex auf D@dalos beschäftigt sich mit dem theoretischen Fundament der Friedenspädagogik, wozu auch die Beschäftigung mit dem wissenschaftlichen Hintergrund, der Friedens- und Konfliktforschung zählt. Darüber hinaus geht es aber auch um praktische Ansätze der Friedenserziehung. Schließlich werden die vielfältigen Ressourcen auf D@dalos zu diesem Thema gebündelt. So stellen etwa die umfangreichen Unterrichtsmaterialien zu Menschen-, Kinder- und Frauenrechten ebenso einen wichtigen Beitrag dar wie die Porträts herausragender Personen (Martin Luther King, Mahatma Gandhi etc.) im Rahmen des Themenkomplexes Vorbilder.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [ #Heimat  #Politik #Menschen ] ⇒ 

Freitag, 27. März 2020

[ #geschichte ] Europäische Friedensverträge der Vormoderne: Kalkül – Transfer – Symbol


Können Friedensverträge Konflikte regeln?  War Europa in der Frühen Neuzeit ein einheitlicher Friedens- und Rechtsraum? Welche Instrumente förderten den Frieden und wie wurden dabei kulturelle und sprachliche Barrieren überwunden? 

Der vorliegende Sammelband gibt Anworten auf Fragen zur Bedeutung und zur Nachhaltigkeit vormoderner Friedensverträge. Als eigenständige Quellengattung sind Friedensverträge Teil des kulturellen Erbes Europas und offenbaren unter dem Blickwinkel »Kalkül – Transfer – Symbol« neue Erkenntnisse über dynastische Machtansprüche, grenzüberschreitende Kooperationen, Krisenmanagement oder gelehrte Referenzargumentationen. Und: Sie spiegeln vor allem wider, wie sich Europa allmählich konstituierte.

Institut für Europäische Geschichte. Das Institut für Europäische Geschichte in Mainz ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft. Es ist ein selbstständiges Forschungsinstitut und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland (AHF). Seine Aufgabe ist die wissenschaftliche Erforschung der europäischen Geschichte.

Das Institut verdankt seine Gründung (1950) den internationalen Historikergesprächen nach dem Zweiten Weltkrieg, in denen vor allem deutsche und französische Teilnehmer sich für eine dauerhafte europäische Zusammenarbeit einsetzten. Ihr Ziel war, durch eine vertiefte Kenntnis der Eigentümlichkeiten, Gemeinsamkeiten und Wechselbeziehungen in den konfessionellen und nationalen Entwicklungen Vorurteile überwinden zu helfen und zu einem besseren Verständnis zwischen den europäischen Völkern beizutragen.


 [ #Heimat  #Politik #Menschen ] ⇒ 

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:

Heinz Duchhardt
Vorwort
Heinhard Steiger
Vorsprüche zu und in Friedensverträgen der Vormoderne
Randall Lesaffer
The Three Peace Treaties of 1492–1493
Christine Roll
Politisches Kalkül und diplomatische Praxis. Zu den Verträgen und Vertragsverhandlungen zwischen Zar und Kaiser im 16. und 17. Jahrhundert
Andrea Weindl
Europäische Friedensordnung und Welthandel im 17. Jahrhundert
Andrea Schmidt–Rösler
Princeps Transilvaniae – Rex Hungariae? Gabriel Bethlens Außenpolitik zwischen Krieg und Frieden
Anuschka Tischer
Vom Kriegsgrund hin zum Friedensschluß: der Einfluß unterschiedlicher Faktoren auf die Formulierung von Friedensverträgen am Beispiel des Westfälischen Friedens
Bernd Klesmann
Der Friedensvertrag als Kriegsgrund. Politische Instrumentalisierung zwischenstaatlicher Abkommen in europäischen Kriegsmanifesten der Frühen Neuzeit
Martin Peters
Europäische Friedensverträge der Vormoderne (1500–1800) – rezipiert von Johann Gottfried Eichhorn
Arno Strohmeyer
Friedensverträge im Wandel der Zeit: Die Wahrnehmung des Friedens von Madrid 1526 in der deutschen Geschichtsforschung