BIP: Große Ungleichheit in den EU-Mitgliedsstaaten

Aufgrund der noch vorläufigen Schätzungen für 2010 variierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) von 43 Prozent (Bulgarien)  bis 134 Prozent (Niederlande) des EU27-Durchschnitts zwischen den Mitgliedstaaten. Die Daten von Luxemburg (283 Prozent) sind nicht vergleichbar.



Österreich im Spitzenfeld. In Spanien, Italien und Zypern lag das BIP pro Kopf um den EU27-Durchschnitt, während Frankreich ungefähr 5 Prozent über dem Durchschnitt lag. Deutschland, Belgien, Finnland und das Vereinigte Königreich lagen zwischen 10 Prozent und 20 Prozent über dem Durchschnitt, während Dänemark, Irland, Österreich und Schweden ungefähr 25 Prozent über dem Durchschnitt lagen. Die Niederlande lagen ungefähr ein Drittel über dem Durchschnitt, während der höchste  Wert des BIP pro Kopf in der EU27 in Luxemburgverzeichnet wurde.

Die Daten von Luxemburg (283 Prozent) sind nicht vergleichbar: Das hohe Niveau des BIP pro Kopf in Luxemburg ist teilweise auf den großen Anteil von Grenzgängern an der Gesamtzahl der Beschäftigten zurückzuführen. Sie tragen zwar zum BIP bei, werden aber bei der Wohnbevölkerung nicht berücksichtigt, die zur Berechnung des BIP pro Kopf herangezogen wird.

Problemregionen. Griechenland, Slowenien, Malta, Portugal und die Tschechische Republik lagen zwischen 10 Prozent und 20 Prozent unter dem EU27-Durchschnitt, während die Slowakei ungefähr 25 Prozent darunter lag. Estland, Ungarn, Polen, Litauen und Lettland lagen zwischen 35 Prozent und 50 Prozent darunter, während  Rumänien und  Bulgarien ungefähr 55 Prozent unter dem EU27-Durchschnitt lagen.

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29.6.11/27.10.11/

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