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Freitag, 17. August 2012

Handbuch zur Unterstützung von Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen

Das deutsche Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) unterstützt mit einem neuem Handbuch zur Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit Schulen und Organisationen in ihrem Engagement, globale Zusammenhänge in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. 

Hier sind Tipps, Anregungen, Beispiele aus der Praxis und weiterführende Links abrufbar, die auch auf andere Projekte anwendbar sind. Außerdem erfahren die Nutzer/-innen mehr über diskriminierungssensible Ansätze und die Bedeutung rassismuskritischer Öffentlichkeitsarbeit.

Entwicklungspolitische Themen lassen sich in der Öffentlichkeit oft nur schwer darstellen. Die Zusammenhänge sind meist komplex, die Bedeutung für unseren Alltag ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar und die Reproduktion von Stereotypen liegt häufig sehr nahe – und soll auf jeden Fall vermieden werden. Dennoch ist die Beschäftigung mit diesen Themen von großer Bedeutung.

Deshalb unterstützt ENSA Schulen und Organisationen in ihrem Engagement, globale Zusammenhänge, Fairen Handel, Gleichberechtigung und viele weitere Themen für Schülerinnen und Schüler ganz praktisch erfahrbar zu machen und die dabei gemachten Erfahrungen und Erlebnisse in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Hierzu findet man in dem 28seitigen Handbuch einige Tipps, Anregungen und Beispiele aus der Praxis.

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Handbuch zur Unterstützung von Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen (pdf, 28 Seiten, 1,24 MB)
17. 8.12   [Letzte Aktualisierung  17.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Lohnt sich ein Download? Ein Blick in das Handbuch:
EIN WORT VORAB 4
Öffentlichkeitsarbeit? Kommunikationsarbeit? Multiplikationsarbeit? Wozu? 4
Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit bei ENSA  5
Kommunikationsarbeit als Bildungsarbeit 5
Ihr seid Multiplikator_innen!  6
Wir unterstützen euch!6
Darstellung der ENSA-Förderung 7
Kommunikationsarbeit auf Augenhöhe  7
ENSA als Netzwerk und Plattform  8
Rassismen & Stereotypen begegnen 8

KOMMUNIKATION UND ZIELE   9
Die Stille-Projekt-Post  10
Die fünf „W-Fragen“  10
Einen Claim entwickeln  12
Eure Zielgruppen   13
Teamwork ist alles  14
Einen Fahrplan entwickeln 14

EIN KLEINER EXKURS – WELCHE MEDIEN EIGNEN SICH?  15
Die weite Welt im Internet   15
Bloggen: Tagebuch im Netz  16
Flyer, Broschüre und Co  17
Aktionen für Globales Lernen   18
Eine Aktion planen  19

TIPPS ZUR PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT  20
Sensible Öffentlichkeitsarbeit  21
Schöner Schreiben. 21
Umgang mit Fotos  21
Die Pressemitteilung  22
Presseeinladung, Pressekonferenz und Pressemappe  24
Vernetzung 25
Entscheidungsträger_innen ansprechen   26

WER WEISS WAS? – KONTAKTE UND MATERIALIEN 27

Mittwoch, 9. Mai 2012

Pressefreiheit: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt Türkei

Am 21. Februar 2012 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erneut einen unzulässigen Eingriff der türkischen Behörden in das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit festgestellt. Die Besonderheit bei diesem Fall liegt darin, dass sich der Premierminister Recep Tayyip Erdoğan selbst im Zentrum der Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention beim Straßburger Gerichtshof fand. Beschwerdeführer war Erbil Tuşalp, ein türkischer Journalist und Buchautor.

Die nationalen türkischen Gerichte hatten Premier Erdoğan jeweils 5.000 Türkische Lira (etwa halb so viel Euro) für die politische Kreditschädigung zugesprochen. Tuşalp wandte sich an den Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte , der in seinem Tuşalp einstimmig eine Verletzung des Art 10 EMRK durch die Türkei feststellte. Die Türkei wurde zu einer Entschädigungszahlung von 5000 Euro an Erbil Tuşalp verurteilt.

Etwas beunruhigend für den Rechtsstaat bleibt, dass der Europäische Gerichtshof 2008 angerufen wurde und jetzt im Jahre 2012 erst eine Entscheidung gefallen ist, wiewohl die Faktenlage nicht wirklich aufwändige Recherchen erforderten.

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CASE OF TUŞALP v. TURKEY
[Letzte Aktualisierung 9.5.12/ ] 

Sonntag, 4. September 2011

Soziale Netze: Nur zwei schützen standardmäßig die Profile Minderjähriger!

Die Zahl der Minderjährigen, die soziale Netze nutzen, nimmt in der EU zu: Gegenwärtig sind es 77 Prozent der 13- bis 16-jährigen und 38 Prozent der 9- bis 12-jährigen Internetnutzer.

Als Teil des in der Digitalen Agenda für Europa festgelegten Ziels der Stärkung des Vertrauens in das Internet hat die Kommission eine Überprüfung der derzeitigen Vereinbarungen zur Selbstregulierung für den Schutz Minderjähriger in Online-Medien eingeleitet.

Die Ergebnisse zeigen: Nur zwei im Auftrag der Europäischen Kommission getestete Webseiten zur sozialen Vernetzung (Bebo und MySpace) haben Standardeinstellungen, bei denen die Profile Minderjähriger nur den Mitgliedern auf der genehmigten Kontaktliste zugänglich sind. Nur vier Webseiten gewährleisten, dass Minderjährige standardmäßig nur von Freunden kontaktiert werden können (Bebo, MySpace, Netlog und SchülerVZ). Die Mehrzahl der getesteten 14 sozialen Netze gibt Minderjährigen jedoch altersgerechte Sicherheitsinformationen, beantwortet Hilfeanfragen und verhindert, dass die Profile Minderjähriger mit externen Suchmaschinen durchsucht werden können.

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22.6.11/4..11/

Sonntag, 28. August 2011

Roma-Filmprojekt gewinnt Journalismuspreis: "Colorful but Colorblind"


Ein von der Europäischen Union mitfinanziertes Filmprojekt zur Bekämpfung von Vorurteilen gegen Roma hat einen renommierten Preis der Society of Professional Journalists, einem US-amerikanischen Journalistenverband, gewonnen.


Das Projekt "Colorful but Colorblind" brachte Roma- und Nicht-Roma-Journalisten in Kontakt. Gemeinsam produzierten sie 25 Kurzfilme, in denen die Geschichte von in Mittel- und Osteuropa lebenden Roma erzählt wird. Das Projekt zielte darauf ab, einen tiefgründigeren Einblick in das Leben der Roma zu erhalten und Roma-Journalisten besser in die Produktion von Massenmedien einzubinden. Ein weiteres Ziel bestand darin, den interkulturellen Dialog und das gegenseitige Verständnis der Journalisten zu fördern. Das Projekt wurde mit dem Preis Sigma Delta Chi Award für herausragende journalistische Leistungen im Bereich der digitalen Medien ausgezeichnet.

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Colorful But Colorblind
Announcing winners of the 2010 Sigma Delta Chi Awards for journalism
Radio Free Europe/Radio Liberty: Colorful But Colorblind: Roma Identities Across Eastern Europe

Montag, 8. August 2011

EU-Kino: 3D-Filme sorgen 2010 für Rekorde - Marktanteil europäischer Filme sinkt jedoch

Das EU-Bruttoeinspielergebnis erreicht mit 6,45 Mrd. EUR zwar einen neuen Rekordstand und einen Zuwachs um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil europäischer Filme geht 2010 allerdings auf 25,3 Prozent zurück. 

Die Spielfilmproduktion in der EU wächst und erreicht 2010 mit 1203 Spielfilmen (einschließlich Dokumentarfilmen in Spielfilmlänge) ebenfalls ein Rekordergebnis. An der Spitze der EU Charts stehen Avatar, Harry Potter und Toy Story 3.

Steigende Einnahmen nur dank teurerer Tickets. Ausgehend von den verfügbaren provisorischen Zahlen, schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, dass das Kino Bruttoeinspielergebnis in der Europäischen Union 2010 um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist und mit ca. 6,45 Mrd. Euro eine Rekordhöhe erreicht hat. Angesichts eines Rückganges der Anzahl der verkauften Kinokarten um 1,6 Prozent auf ca 966 Mio., geht dieses Wachstum im Gegensatz zu 2009 ausschließlich auf den Anstieg des durchschnittlichen Kinoticketpreises zurück.

3D-Filme trugen aber wesentlich dazu bei, die Besucherzahlen auf dem zweithöchsten Stand seit 2004 zu halten und den durchschnittlichen Ticketpreis um geschätzte 6,8 Prozent wachsen zu lassen. Darüber hinaus hat die deutlich gestiegene Anzahl der 3D-Leinwände dazu beigetragen, dass immer mehr stereoskopische Blockbuster ihr Marktpotenzial ausschöpfen konnten. So sind die Marktanteile von 3D-Filmen in den großen Märkten wie Frankreich und Deutschland auf 16 Prozent bzw. 17 Prozent der Besucherzahlen und im Vereinigten Königreich und Russland sogar auf 24 Prozent bzw. 20 Prozent des Bruttoeinspielergebnisses an den Kinokassen angestiegen.

Österreichischer Markt stagniert. Was die Zahlen auf nationaler Ebene betrifft, so war 2010 ein Jahr mit gemischten Ergebnissen und mitunter deutlich unterschiedlichen Trends in den einzelnen europäischen Ländern. Der österreichische Kinomarkt gehört sowohl bei den Erlösen als auch bei der Besucherzahlen zu den "Verlierern".

Die Zahl der Kinobesucher ist in 14 Märkten zurückgegangen und in 13 Märkten gestiegen, während das Bruttoeinspielergebnis in 18 Märkten gestiegen und in 8 Märkten zurückgegangen ist, für die vorläufige Zahlen vorliegen. Zu den Kinomärkten, die sich 2010 besonders gut entwickelt haben, gehören Italien (+11 Prozent Besucherzahlen) und Frankreich (+5,6 Prozent Bruttoeinspielergebnis).

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13.6.11/9.8.11

Freitag, 22. Juli 2011

Schwarmintelligenz ausgehebelt: Wikipedia-Artikel für Pharmakonzern geschönt?

Das Projekt Wiki-Watch ist in die Schlagzeilen gekommen. Einer der Gründer soll Wikipedia-Artikel im Sinne des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis getrimmt haben. Just für ein Pharmaprodukt das im Verdacht steht, ein nicht unerhebliches Krebsrisiko in sich zu bergen.

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Wiki-Watch im Zwielicht: Hier prüft der Bürger das Insulin noch persönlich
[Letzte Aktualisierung 22.7.11]