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Sonntag, 31. März 2013

Steuertrends in den Mitgliedsländern der Europäischen Union


Die Europäische Kommission veröffentlichte die Daten zu Steuertrends in der Europäischen Union, dazu auch von Island und Norwegen. 

In der jüngsten Vergangenheit wurden, vor allem als Reaktion auf die Krise, in den EU-27 Staaten insbesondere indirekte Steuern erhöht. Der Steuersenkungswettlauf für Körperschaftssteuern hat sich während der Krise eingebremst, während die Steuerbelastung auf Arbeit in einigen Ländern verringert wurde. In Österreich ist jedoch ein anderer Trend auszumachen.

Verglichen mit den EU-27 Durchschnitten, tragen in Österreich Einkommensteuern mehr und Körperschaftssteuern weniger zum gesamten Steueraufkommen bei. Die Steuerlast auf Körperschaften fiel vor allem mit der Steuerreform 2005, als der Höchststeuersatz von 43 % auf 25 % verringert wurde. Im Gegensatz zu anderen EU-Mitgliedsländern wurden die Mehrwertsteuern während der Krise nicht erhöht. Zusätzlich gibt es in Österreich keine Steuern mehr auf Erbschaften, Schenkungen und Nettovermögen.

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Donnerstag, 12. April 2012

Das Steuerbuch 2012 - Tipps zur Arbeitnehmerveranlagung 2011


Sie haben fünf Jahre Zeit um die Arbeitnehmerveranlagung, auch elektronisch über FinanzOnline, durchzuführen. 

Die Arbeitnehmerveranlagung kann jede Arbeitnehmerin, jeder Arbeitnehmer beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt beantragen. So haben Sie die Möglichkeit für das abgelaufene Kalenderjahr Ihre Ausgaben sowie eine eventuelle Negativsteuer geltend zu machen.

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Das Steuerbuch 2012 - Tipps zur Arbeitnehmerveranlagung 2011
Das Geld wartet auf Sie: Das Steuerbuch 2011 - Tipps zur Arbeitnehmerveranlagung 2010
13.4.12

Freitag, 29. Juli 2011

EU: Regierungen holen sich die Krisenkosten nicht bei den Reichen

Mwst.-Normalsatz in den EU-Mitgliedsstaaten 

Der Normalsatz der Mehrwertsteuer stieg seit Beginn der Wirtschaftskrise im EU-Raumum 1,3 Punkte. Damit wurden die Vermögen und hohen Einkommen geschont, die Durchschnitts- und Geringverdiener überdurchschnittlich mehr belastet.

Ein Bereich auf den der Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise einen deutlichen Einfluss hatte waren  Konsumsteuern. Nachdem diese von 2000 bis 2008 nur leicht angestiegen sind, erhöhte sich der Normalsteuersatz der Mehrwertsteuer zwischen 2008 und 2011 in der EU27 stark. Im Jahr 2008 betrug er 19,4 Prozent und erreichte 20,7 Prozent im Jahr 2011. Im Jahr 2011 variierte der  Normalsteuersatz der MwSt. von 15,0 Prozent in  Zypern und  Luxemburg bis 25,0 Prozent in Dänemark, Ungarn und Schweden.

Ungefähr die Hälfte der Mitgliedstaaten erhöhten ihre Mehrwertsteuersätze zwischen 2008 und 2011. Die größten  Anstiege verzeichneten Ungarn (von 20,0 Prozent auf 25,0 Prozent), Rumänien (von 19,0 Prozent auf 24,0 Prozent), Griechenland (von 19,0 Prozent auf 23,0 Prozent) und Lettland (von 18,0 Prozent auf 22,0 Prozent).

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Recession drove EU27 overall tax revenue down to 38.4% of GDP in 2009
[Letzte Aktualisierung 29.7.11] 

Samstag, 23. Juli 2011

EU-Umfrage: Europäer pro Finanztransaktionssteuer (FTT)

Eine von Eurobarometer im Auftrag des Europäischen Parlaments zwischen dem 13. April und 2. Mai 2011 durchgeführte Meinungsumfrage zeigt eine eindeutige Unterstützung der Finanztransaktionssteuer (FTT) bei Bürgern aus den 27 EU- Mitgliedsstaaten. Demnach unterstützen 61 Prozent der (face-to-face befragten 26825) EU-Bürger die Einführung einer Finanztransaktionssteuer entweder global oder auch nur auf EU-Ebene.

81 Prozent davon sprechen sich sogar für die Einführung dieser Steuer aus, selbst dann wenn sie nur auf EU-Ebene erfolgen sollte. Die Mehrheit dieser Befürworter sehen diese Steuer als ein wirksames Mittel  um zukünftige Spekulationen  einzudämmen und neue Finanzkrisen zu unterbinden.
80 Prozent der Österreicher ebenfalls dafür!

TAX ON FINANCIAL TRANSACTION (TFT). Mit 80 Prozent Zustimmung zu einer Finanztransaktionssteuer liegen die Österreicher an erster Stelle der Befürworter dieser Spekulationssteuer in ganz Europa. Dahinter platzieren sich aber schon die Deutschen mit einer 70prozentigen Unterstützung! Und selbst in Großbritannien - mit Lodon eines der Hauptzentren des globalen Finanzwesens - sind rund zwei Drittel der Menschen für die Einführung einer "tax on financial transactions".

Europas Befürworter der "tax on financial transactions" wollen dies zu 41 Prozent als Schutz vor weiteren Finanzkrisen, zu 35 Prozent um die Verursacher der Finanzkrise an den Kosten zu beteiligen, zu 11 Prozent um die Budgetdefizite zu reduzieren und 10  Prozent begründen ihre Forderung mit Investitionen in den Umweltschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel.



Kaum Gegner. Nur 26 Prozent der in einem Face-to-face-Interview befragten Bürger der EU lehnen eine Finanztransaktionssteuer ganz oder teilweise ab. Gänzlich abgelehnt wird sie aber gerade mal von 11 Prozent.  13 Prozent wollen sich dazu noch nicht abschließend erklären.

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EUROPEANS AND THE CRISIS , PDF
European Parliament Eurobarometer (EB Parlemeter 75.2) Summary
Coverage:  EU 27 (26 825 European citizens)
Population:   Europeans aged 15 years or over
Methodology:   Face-to-face (CAPI) 
Fieldwork:   13 April - 02 May 2011, carried out by TNS opinion 
[Letzte Aktualisierung 23.7.11]