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Freitag, 18. April 2014

Unternehmerisch tätig im Bodenseeraum: A, CH,D, FL

Was tun und beachten, wenn ich als Unternehmen in der Bodenseeregion tätig sein möchte? 

Der Ratgeber „Unternehmen ohne Grenzen 2010 – Aufträge abwickeln in der Bodenseeregion“ gibt ausführliche Auskünfte – von A wie Angebot bis Z wie Zoll. Das von der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Rahmen der Grenzpartnerschaft Eures Bodensee herausgegebene Nachschlagewerk ist in der vierten aktualisierten Auflage erschienen und auch online recherchierbar als auch als PDF downloadbar.

Vier Länder im Vergleich. Kompakt und übersichtlich wird mit der Broschüre gerade kleinen und mittleren Unternehmen viel Recherche-Arbeit erspart und Rüstzeug für grenzübergreifende Aufträge zur Hand gegeben. Dieses wird auch intensiv genutzt, wie die Erfahrungen zeigen. „Gefragt sind vor allem Infos zur Schweiz und hier besonders zu den Steuerabgaben, der Einfuhrumsatzsteuer und zum Zoll“, erklärt Verfasserin Dipl-Verw. Wiss. Ute Denninger von EURES Bodensee.

Das Nachschlagewerk gibt einen Überblick der jeweiligen Anforderungen in der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und Österreich. Dabei wird für jedes der Eures-Bodensee-Mitgliederländer auf die Themen
  • Meldepflicht,
  • Gewerbliche Bedingungen,
  • Entsendung,
  • Allgemeines zum Handel, Angebotsgestaltung und Vertragsabschluss
  • Dienstleistungserbringung
  • Warentransport
näher eingegangen.

Dazu kommen praktische Tipps sowie aktuelle Links und Adressen, an die sich Interessierte für weitere Auskünfte jederzeit wenden können.

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Freitag, 23. März 2012

Europa: Große Unterschiede bei den Preisen

Im Jahr 2010 unterschieden sich die Preisniveaus für Verbrauchsgüter und Dienstleistunge deutlich zwischen den EU-Mitgliedstaaten.   

Österreich. Österreich im oberen Drittel. Im Jahr 2010 lag das durchschnittliche Preisniveau für vergleichbare Güter und Dienstleistungen des privaten Konsums innerhalb der EU bis zum 3-fachen auseinander. Dies zeigen jüngste Berechnungen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, das gemeinsam mit den statistischen Ämtern der Mitgliedsstaaten (sowie anderer europäischer Länder) umfangreiche Verbraucherpreiserhebungen durchführte.

Das höchste Preisniveau erzielte dabei Dänemark (143 Prozent des EU27-Durchschnittes, EU27 = 100), gefolgt von Finnland (123), Schweden und Luxemburg (beide 120). Österreich liegt mit einem Niveau von 107 an 8. Stelle und somit im oberen Drittel der 27 EU-Mitgliedstaaten, knapp vor den Niederlanden (106) bzw. Deutschland und Italien (jeweils 104). Die niedrigsten Preisniveaus wurden für Bulgarien (51), Rumänien (62), Litauen (67) und Polen (69) gemeldet.

Werden in dem Vergleich auch Nicht-EU-Länder mitberücksichtigt, erhöht sich die Spannbreite der Preisniveaus nochmals: Die Schweiz als Preisspitzenreiter (148) liegt um fast das 3,5-fache über dem Wert von Mazedonien.

Teuer: Nahrungsmittel und Haushaltsenergie. Neben den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte wurden auch die Preisniveaus für insgesamt 12 Hauptgruppen berechnet. Dabei kommen die österreichischen Preise für "Lebensmittel und antialkoholische Getränke" auf einem relativ hohen Niveau von 115 (EU27=100) zu liegen, gefolgt von den Preisen für Haushaltsenergie (110). Die relativ günstigsten Preise im europäischen Vergleich weist Österreich bei "Haushaltsgeräten" und "Kommunikation" (beide 96) auf, sowie im Bereich "Alkoholische Getränke und Tabakwaren" (92 Prozent des EU27-Durchschnitts). Letztere Warengruppe ist vor allem durch die unterschiedliche Steuergesetzgebung in den einzelnen Ländern geprägt.

Günstig: Bekleidung, Möbeln und Haushaltselektronik. Bei den Ausgabengruppen Bekleidung, Möbel und Haushaltselektronik reduzieren sich die Preisniveauunterschiede zwischen dem billigsten und dem teuersten EU-Land auf das 1,7-fache: Bulgarien meldete die geringsten Preise für "Bekleidung" mit 75 Prozent des EU27-Durchschnitts und Schweden die mit Abstand teuersten (126). Österreich liegt hier bei einem Wert von 103. Ein ähnliches Bild zeigen die Preisvergleiche bei Möbeln (Malta: 118, Rumänien: 61) und im Bereich "Haushaltselektronik" mit Werten von 89 in Bulgarien bis 115 in Schweden. Österreich rangiert hier knapp über dem Durchschnitt bei einem Wert von 102 (siehe Tabelle).

Harmonisierter Warenkorb. Die Preisniveauunterschiede kommen nicht durch Qualitätsdifferenzen zustande. Ein einheitlich definierter europäischer Warenkorb und ein spezielles Vergleichskonzept (auf Produktebene direkter Vergleich zwischen Ländern nur bei Vorliegen identischer Produktmerkmale) garantiert, dass der Einfluss von Qualitätsunterschieden nicht in die Berechnung eingeht.

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5.7.11/23.3.12/