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Mittwoch, 6. Mai 2020

[ #migration ] Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen


Vom Zuzug asylsuchender Menschen ist auch das österreichische Schulwesen betroffen, da sich unter den Flüchtlingen zahlreiche schulpflichtige Kinder sowie teilweise unbegleitete minderjährige Jugendliche befinden.
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 [ #Schülerclub Dornbirn ]⇒ 

Dienstag, 18. Juni 2019

[ #asyl ] Handbuch zu den europarechtlichen Grundlagen zu Asyl, Grenzen und Migration


Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) und das Recht der Europäischen Union bieten einen zunehmend bedeutenden Rahmen für den Schutz der Rechte von Ausländern. Das Unionsrecht zu Asyl, Grenzen und Migration ist heute aktueller denn je.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Samstag, 15. Juni 2019

[ #menschenrechte ] Die Genfer Flüchtlingskonvention


Das „Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“- wie der eigentliche Titel der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) lautet – wurde am 28. Juli 1951 verabschiedet. 

Bis heute ist sie das wichtigste internationale Dokument für den Flüchtlingsschutz und somit die Grundlage der Arbeit von UNHCR und der UNO-Flüchtlingshilfe. Bisher hat sie zum Schutz von über 50 Millionen Menschen beigetragen.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Samstag, 13. April 2019

[ #migration ] EU-Migrationspolitik und Westafrika


Die vorliegende Abhandlung analysiert einige der Folgewirkungen der Migrationspolitik der Europäischen Union auf das von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS vorangetriebene Projekt der wirtschaftlichen Regionalintegration in Westafrika und auf die Migrationspolitiken von drei Ländern der Region: Nigeria, Mali und Niger. 

Zentrale Punkte sind insbesondere die unterschiedlichen Sichtweisen dieser Problematik in Europa auf der einen und in Westafrika auf der anderen Seite.

Während sich die Migration aus Afrika südlich der Sahara aus Sicht europäischer Entscheidungsträger seit den frühen 2000er Jahren von einem Problem zu einer Krise ausgewachsen hat, wird sie in der Region Westafrika als neue Phase in der komplizierten Geschichte ihrer sozioökonomischen Entwicklung wahrgenommen.

 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Montag, 11. Februar 2019

[ #migration ] Fluchtursache Reichtum: EU, Rohstoffhandel und Migration in Westafrika


Die Wirtschaftsabkommen, mit denen die Europäische Union (EU) die rohstoffreichen Länder zwingt, ihre Handelsbedingungen zu liberalisieren und Exportsteuern abzuschaffen, verschärft die Migration. 

In dieser Broschüre werden die vielfältigen Ursachen für Migration in Westafrika beleuchtet. Anhand der drei Länder Mali, Sierra Leone und der Westsahara wird exemplarisch aufgezeigt, dass es paradoxerweise gerade der Reichtum an Rohstoffen ist, der Migrationsbewegungen innerhalb Afrikas und nach Europa hervorruft.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Donnerstag, 2. August 2018

[ #integration ] Gesellschaftliche Kosten unzureichender Integration


Integrationsausgaben rechnen sich. Gerade angesichts der verstärkten Fluchtbewegungen eine gute Nachricht.

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung wurden die gesellschaftlichen Kosten ermittelt, welche entstehen, wenn Personen mit Migrationshintergrund unzureichend integriert sind. Zentrale Messgrösse ist deren Beteiligung am Arbeitsmarkt, welche vom Integrationsgrad in den Bereichen Bildung, Sprache und soziale Integration abhängt. Die Berechnungen wurden für Deutschland im Jahr 2005 durchgeführt.

Die berechneten Kosten der unzureichenden Integration fallen bei unterschiedlichen Finanzträgern an. Als Finanzträger wurden in der Konzeptstudie  die Kommunen, die Länder, der Bund, die Sozialversicherungen sowie die Wirtschaft/Gesellschaft ermittelt.

Die berechneten Kosten der unzureichenden Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern beziehen sich auf die ersten vier dieser fünf gesellschaftlichen Ebenen, da sich die Kostenbestandteile der Fiskalbilanz alle auf öffentliche Haushalte beziehen. Die Wirtschaft profitiert von
verstärkter Integration der Personen mit Migrationshintergrund über Produktivitätsgewinne (höhere
Produktivität der beschäftigten Arbeitskräfte, zusätzliche Arbeitsplätze), die Gesellschaft als Ganzes durch einen erhöhten sozialen Frieden.

Bund: (42,5 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 3,6 Mrd. Euro
Land: (42,5 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 3,6 Mrd. Euro
Kommunen: (15 % der Einkommenssteuererträge): Mittelwert 1,3 Mrd. Euro
Sozialversicherungen: (Beiträge und Renten): Mittelwert 7,8 Mrd. Euro

 [ #Heimat #Politik #Menschen ] ⇒ 
Inhalt 
Zusammenfassung
1 Ausgangslage und Fragestellung
2 Modell zur Berechnung der Kosten unzureichender Integration
3 Zuwanderergruppen in Deutschland
4 Integration in den Bereichen Bildung, Sprache und Soziales
5 Auswirkungen unzureichender Integration auf Arbeitsmarkt und Fiskus
6 Hochrechnung und Schlussfolgerungen
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang

Mittwoch, 21. März 2018

[ #migration ] EU-Handbuch zur Integration für Entscheidungsträger und Praktiker

Bereits im Juni 2003 forderte der Europäische Rat von Thessaloniki eine intensivere Diskussion der Mitgliedstaaten über Fragen der Integration und den Austausch diesbezüglicher Erfahrungen.

Die Europäische Kommission beschloss, in Zusammenarbeit mit den nationalen Kontaktstellen für Integrationsfragen, bei denen regelmäßig Sachverständige zusammenkommen, ein Handbuch bewährter Verfahren zu erstellen.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Samstag, 9. Dezember 2017

[ #rassismus ] Handbuch zum europäischen Antidiskriminierungsrecht



Das Handbuch zum europäischen Antidiskriminierungsrecht wird gemeinsam von der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte veröffentlicht und ist die erste umfassende Einführung in europäisches Antidiskriminierungsrecht.
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 [ #Heimat #Politik #Menschen ]  

Donnerstag, 7. Dezember 2017

[ #migration ] Migration/Integration: Der Graben zwischen Stadt und Land

Die "Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR)" beschäftigte sich in ihrer Zeitschrift TANGRAM (Nr.28) schon vor Jahren mit dem Rassismus auf dem Lande und dem gesellschaftlichen/politischen Timelag zwischen Stadt und Land. Weit über die Schweiz hinaus beachtenswert und dreisprachig (deutsch/italienisch/französisch).

Betrachtet man das Abstimmungsverhalten der Schweizer Bevölkerung zum Ausländerrecht und zur Migrationspolitik der letzten Jahre, so zeigt sich ein auffälliger Trend: Ob bei der eidgenössischen Initiative zum Verbot von Minaretten (2009), der «Volksinitiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer» (2010) oder der Einbürgerungsinitiative (2008) – zu beobachten ist durchgängig eine deutliche Differenz zwischen den Städten und ländlichen Gebieten sowie zwischen den einzelnen Sprachregionen.

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus nimmt diesen Befund zum Anlass, um sich in der vorliegenden Ausgabe aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Phänomen eines Stadt-Land-
Gefälles im Umgang mit anderen Kulturen in einem Einwanderungsland wie der Schweiz zu beschäftigen. Tatsache ist, dass rechtspopulistische, ausländerfeindliche Abstimmungskampagnen in
ländlichen Gebieten sowie in den Vorstädten auf fruchtbaren Boden fallen und hier Ressentiments gegenüber der Migrationsbevölkerung einen stärkeren Rückhalt finden als in den Metropolen und Kernstädten.

Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR). Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) (französisch Commission fédérale contre le racisme, italienisch Commissione federale contro il razzismo) ist eine 1995 ins Leben gerufene ausserparlamentarische Kommission, die dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI = "innenministerium") untersteht.

Die Kommission entstand im Zuge der Ratifizierung der UN-Rassendiskriminierungskonvention (RDK) durch die Schweiz am 9. März 1993. Dazu musste neu eine Rassismus-Strafnorm (Art. 261 StGB) eingeführt werden. Diese stellt rassistische Taten und Propaganda unter Strafe. Daneben verpflichtet das Übereinkommen die Schweiz zu einer aktiven Präventionspolitik gegen Diskriminierung und die Gleichberechtigung aller Menschen ungeachtet ihrer nationalen Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Religion zu garantieren. Aus diesen Aufgaben leitet sich das weit gefasste Mandat der EKR ab.

 [ #Heimat  #Politik #Menschen ]

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Inhaltsverzeichnis/ Table des matières/ Indice

Editorial / Editorial / Editoriale

Aus der Kommission / Nouvelles de la commission /

La commissione informa

Wechsel im Präsidium der EKR / Changement à la présidence de la CFR /

Cambio alla presidenza della CFR

Stellungnahme / Prise de position / Parere

Medienmitteilungen / Communiqués de presse / Comunicati stampa

International / International / Internazionale

Fälle aus der Beratung / Cas tirés de la pratique juridique /

Casistica del servizio di consulenza

Der Gegensatz Stadt – Land: Mythos oder Wirklichkeit ?

L’opposition ville – campagne : mythe ou réalité ?

La contrapposizione città/campagna: mito o realtà?

Gedanken zum Stadt/Land-Graben der Gegenwart

A propos du fossé ville – campagne

Riflessioni sull’attuale divario fra città e campagna

Quando la campagna si fa dura: analisi dei processi di decisione dei cittadini

Wenn Abstimmungskämpfe härter werden: Analyse der Entscheidungsprozesse

der Bürgerinnen und Bürger

Quand la campagne de votations se durcit : analyse des processus de décision

des citoyens

Le vote sur les questions migratoires dans le canton du Tessin

Abstimmungen zu Migrationsfragen im Kanton Tessin

Il Canton Ticino e il voto su temi migratori

«Stadt» und «Land» – eine fragwürdige Deutungskategorie

« Ville» et «Campagne » – une catégorie d’interprétation contestable

«Città» e «Campagna» – una categorizzazione dubbia

Integration in ländlichen Gebieten – eine besondere Herausforderung

Les défis de l’intégration en milieu rural

Le sfide dell’integrazione in un contesto rurale

Eine Kindheit zwischen Bauernkindern und Holzschuhträgern

Une enfance entre fils de paysans et porteurs de sabots

Un’infanzia tra figli di contadini e zoccoli olandesi

Portogallo-Svizzera A/R: il lavoro degli immigrati portoghesi sugli alpeggi

ticinesi

Portugal – Schweiz retour: die Arbeit zweier portugiesischer Immigranten

auf den Tessiner Alpweiden

Portugal – Suisse, aller retour : le travail des immigrés portugais

dans les alpages tessinois

Bundesrat Didier Burkhalter

Ruth Dreifuss, alt Bundesrätin

Claude Longchamp

Alessandro Nai,

Laurent Tischler

Oscar Mazzoleni

Georg Kreis

Rob van de Pol

Veronica Galster,

Paolo Ruspini

Gülcan Akkaya

Stadt – Land / Ville – Campagne / Città – Campagna

Zuwanderer im ländlichen Raum – kommunale Integrationsstrukturen

Immigration dans l’espace rural – Les structures communales d’intégration

Migranti nelle regioni rurali – Strutture integrative dei Comuni

Rural Racism

Rassismus in ländlichen Gebieten

Le racisme rural

Razzismo rurale

Randgebiete

Les zones périphériques

Le zone periferiche

Vorstädte sind SVP-Land

La périphérie vote UDC

La periferia, terra d’elezione UDC

Periurban – Zusammenleben im ländlichen Raum

Periurban – Cohabitation dans les régions rurales

Periurban – Coabitazione nelle regioni rurali

Die Stadt als gesellschaftliches Versuchslabor

La ville, ce laboratoire social

La città come laboratorio sociale

L’intégration sociale grâce à la mixité sociale ?

Gesellschaftliche Integration dank sozialer Durchmischung?

La mescolanza sociale come catalizzatore dell’integrazione sociale?

Migrantes et migrants inégaux face aux projets d’aide à l’intégration

Ungleichstellung von Migrantinnen und Migranten bezüglich

Integrationsprojekten

Migranti svantaggiati nei progetti di aiuto all’integrazione

Stadtklischees – Landklischees

Clichés urbains – clichés ruraux

Stereotipi urbani e stereotipi rurali

Interview avec Papis Konnez et Marc Haldi, lutteurs au club de Carouge (GE)

La politique d’éloignement des centres d’accueil pour requérants d’asile

Die Politik der Verlegung von Asylbewerberzentren in abgelegene Gebiete

La politica di allontanamento dei centri di accoglienza per richiedenti l’asilo

Schweizer Natur den Schweizern

Le paysage suisse aux Suisses

Restituire agli Svizzeri la natura svizzera

Panorama

Fachstelle für Rassismusbekämpfung

Service de lutte contre le racisme

Servizio per la lotta al razzismo

Projets urbains und Diskriminierungsbekämpfung

Projets urbains et lutte contre la discrimination

Progetti urbani e lotta alla discriminazione

Finanzhilfen für Projekte zur Rassismusbekämpfung

Aides financières pour des projets contre le racisme

Aiuti finanziari per progetti contro il razzismo

Europäische Städtekoalition gegen Rassismus ECCAR

La Coalition européenne des villes contre le racisme ECCAR

La Coalizione europea delle città contro il razzismo ECCAR

Fairplay im Wahlkampf

Fair-play dans la campagne électorale

Fair play in campagna elettorale

Nouvelles prestations dans le canton de Vaud

Publikationen

Publications

Pubblicazioni

Fachstelle Extremismus in der Armee

Le Service spécialisé Extrémisme dans l’armée

Il Servizio specializzato per l’estremismo in seno all’esercito

Bonnes pratiques

Fortschrittliches Leitbild der Putzfrauenagentur

Une entreprise de nettoyage progressiste

Pulizie senza discriminazioni

Philip Morris untersagt rassistische Beleidigungen

Philip Morris interdit les insultes raciales

Philip Morris vieta gli insulti razzisti

Bestellungen / Commandes / Ordinazioni

Publikationen der EKR

Publications de la CFR

Pubblicazioni della CFR

Impressum

Freitag, 12. Februar 2016

[ #migration ] Brain Drain in den ARGE ALP Ländern – ein Gewinn oder ein Verlust?

Die öffentliche Diskussion beschäftigt sich mit der Zuwanderung. Doch wussten Sie, dass rund 21.000 Vorarlberger und 500.000 Österreicher als Migranten im Ausland leben?

Brain Drain. Das ist die Abwanderung von hochqualifizierten Personen in andere Regionen und Länder der Welt, ist ein Thema das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Wissen gilt in der sogenannten Wissensgesellschaft als primäre Quelle zur Schaffung von Wohlstand und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.

Brain Gain. Trotz der Bedeutung dieses Themas ist bis zum heutigen Zeitpunkt auf regionaler Ebene diesbezüglich wenig untersucht worden. Die Folgen der Abwanderung dieses Humankapitals sind beträchtlich, sowohl in finanzieller als auch in soziokultureller Hinsicht.

Während in der Migrationsforschung und in der öffentlichen Diskussion lange Zeit der Ansatz des Brain Drains dominiert hat, setzt sich nun verstärkt die Ansicht durch, dass dem einseitigen Verlust von Bildungsinvestitionen und Humankapital, auch ein langfristiger Gewinn für das Herkunftsland gegenübersteht. „Brain Gain“ stellt, gegenüber dem bekannteren Syndrom des Brain Drains, für das Herkunftsland einen gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrtsgewinn durch Migrationsbewegungen dar (Saldo aus Zu- und Abwanderung).

Durch Auslandsaufenthalte kann zudem die Qualifikation der Arbeitnehmer verbessert und erweitert werden. Von diesem Wissen kann die Volkswirtschaft des Herkunftslandes nicht nur bei einer Rückkehr profitieren, sondern auch bei Vorhandensein von Strukturen und Einrichtungen die diesen Wissens- und Kontaktaustausch fördern.

[Heimat✔ Politik Menschen✔] ⇒