Katholischer Familienverband für eine nachhaltigere volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Der Katholische Familienverband begrüßt die Diskussion um die Neueruierung von Wohlstand und Lebensqualität in Österreich – das BIP sagt zu wenig aus. So sind zum Beispiel die Leistungen der Familien nicht mitgerechnet.

„Derzeit ist nur das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Maßstab für gesellschaftlichen Wohlstand und Lebensqualität. Da dieses nur bedingt aussagekräftig ist, sollten noch weitere Faktoren herangezogen werden. Es ist daher positiv, dass WIFO-Chef Karl Aiginger dazu eine Diskussion angestoßen hat“, betont Mag. Irene Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ). Die KFÖ-Vizepräsidentin verdeutlicht ihre Kritik an der Berechnung des BIP damit, dass Umweltschäden oder Verkehrsunfälle das Bruttoinlandsprodukt steigen lassen, „was wohl nicht nachhaltig ist“.

Es sollten sowohl weitere materielle als auch immaterielle Werte inkludiert werden, fordert der KFÖ. In Frankreich und Deutschland gibt es bereits von der Politik eingerichtete Kommissionen, welche sich mit der möglichen Berechnung eines alternativen BIPs beschäftigen. Eine derartige Kommission sei auch in Österreich wünschenswert.

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