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Donnerstag, 9. Mai 2013

Atomkraftwerke in Europa

Das österreichische Umweltbundesamt bietet allen Interessierten Zugang zu Informationen über Atomkraftwerke in ganz Europa. Die WebGIS-Applikation liefert insbesondere Angaben zu Anlagen und Verfahren sowie relevanten Dokumenten für jeden einzelnen AKW-Standort.

Ob Armenien oder Weißrussland, Belgien oder die Ukraine – BenutzerInnen erfahren, wie viele AKW-Anlagen in den einzelnen Ländern Europas derzeit in Betrieb sind, sich in Bau befinden oder bereits stillgelegt worden sind. Dabei kann zwischen verschiedenen Darstellungsformen – vom Satellitenbild, über Landkarte bis hin zur Geländeansicht gewählt werden. Interessiert sich der /die BenutzerIn für einen konkreten Standort, liefert ein einziger Mausklick alle wichtigen Informationen über die Anzahl der am Standort befindlichen Reaktoren inklusive der spezifischen Reaktordaten. Angaben zu aktuellen Verfahren finden sich ebenso wie Links zur Google-Bildersuche und zum entsprechenden Wikipediaartikel. Darüber hinaus führen Links zu Websites über Betreiber, Aufsichtsbehörden, Strahlenfrühwarnsystemen und Nuklearinformationsabkommen.

Auch die Entfernung zum jeweils nächstgelegen AKW kann nach Eingabe von Postleitzahl oder Ort abgefragt werden. Dies kann für jeden beliebigen Ort in Europa durchgeführt werden.
Anlagen und Verfahren

Darüber hinaus gibt die Webseite detaillierte Auskunft über die einzelnen Anlagen (Reaktortyp, technischen Daten zur Brutto- und Nettoleistung, Baugeschichte,  Eigentümer,  Betreiber und Aufsichtsbehörde). Mit dem Link zum Power Reactor Information System (PRIS), einer Datenbank der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA) können BenutzerInnen die Erzeugungsdaten der betreffenden Anlage abrufen. Die AKW-Karte verweist auch auf alle bislang durchgeführten UVP- und SUP- Verfahren mit kerntechnischem Bezug sowie zu den aktuellen EU-Stresstestberichten und den 2011 Länderberichten zur Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über Nukleare Sicherheit. Auch alle aktuellen bilateralen Nuklearinformationsabkommen Österreichs mit anderen Staaten können abgerufen werden.

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Sonntag, 31. März 2013

Österreich: Höchste Recyclingrate der EU

Studie zeigt: Österreich hat im Jahr 2010 fast zwei Drittel (63 Prozent) der Siedlungsabfälle recycelt und ist damit europäischer Spitzenreiter bei der Wiederverwertung von Hausmüll und ähnlichen Abfällen.

Österreich, Deutschland und Belgien haben im Jahr 2010 in Europa am meisten Siedlungsabfall recycelt. Wenngleich einige Länder schnell ansteigende Recyclingraten verzeichnen, verschwendet Europa durch die Entsorgung über Abfalldeponien noch immer enorme Mengen wertvoller Ressourcen. Außerdem laufen viele Länder Gefahr, die gesetzlich festgelegten Recyclingziele nicht zu erreichen. Das zeigt der neue Bericht der Europäischen Umweltagentur über die Entsorgung von festen Siedlungsabfällen in den 27 Mitgliedstaaten der EU, Kroatien, Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei.

Insgesamt stieg der Anteil der recycelten Siedlungsabfälle in Europa von 2001-2010 von 23 Prozent auf 35 Prozent. Wie Österreich verzeichnen auch Deutschland (62 Prozent), Belgien (58 Prozent), die Niederlande (51 Prozent) und die Schweiz (51 Prozent) hohe Recyclingraten.

Andere Länder, wie Bulgarien und Rumänien, können das von der EU in der Abfallrichtlinie vorgegebene Ziel, bis 2020 mindestens 50 Prozent des Hausmülls und ähnlicher Abfälle wiederzuverwerten, nur schwer erreichen. Beide Länder müssen zur Erfüllung des Ziels bis 2020 ihre Recyclingtätigkeiten in diesem Jahrzehnt um mehr als vier Prozentpunkte pro Jahr erhöhen. Eine derartige Steigerung gelang zwischen 2001 und 2010 noch keinem Land.

Die größte Steigerungsrate bei den recycelten Siedlungsabfälle erzielte England. Im Berichtszeitraum stieg der Recyclinganteil von 12 auf 39 Prozent. Irland erhöhte die Recyclingraten von 2001-2010 von 11 auf 36 Prozent. Slowenien, Polen und Ungarn haben ihre Recyclingraten seit ihrem EU-Beitritt ebenfalls erheblich verbessert.

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EU-Projekt: Böden in Städten nachhaltig managen

In Österreich werden täglich ca. 10 ha Boden für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht.

In insgesamt sieben EU-Mitgliedstaaten wurde seit Oktober 2008 an Strategien und Instrumenten für nachhaltiges Boden- und Flächenmanagement in der Stadtplanung gearbeitet. Beim nationalen Abschluss-Workshop in Linz wurden die Ergebnisse aus dem Projekt URBAN SMS (Urban Soil Management Strategy) vorgestellt. Einig waren sich die elf Projektpartner, dass die Zusammenarbeit zwischen den EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung und unterschiedlichen InteressensvertreterInnen notwendig ist, um nachhaltiges Bodenmanagement in der Stadtentwicklung umzusetzen. Durch die internationale Partnerschaft im Projekt konnten gemeinsam überzeugende Arbeitshilfen erarbeitet werden, die bereits in unterschiedlichen Pilotregionen praktisch angewendet wurden.

Urbanes Flächenmanagement. In Österreich werden täglich ca. 10 ha Boden für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht, EU-weit wird der tägliche Flächenverbrauch dafür auf mind. 275 ha geschätzt. Zumeist werden landwirtschaftliche Böden in Bauland umgewandelt, vor allem hochwertige Böden rund um Siedlungen. Insbesondere für die verstädterten Gebiete Europas ist nachhaltiges Boden- und Flächenmanagement eine große Herausforderung. Dies war auch eindeutiger Tenor der Stakeholder-Workshops im Rahmen von URBAN SMS in Laibach, Wien, Mailand, Breslau, Prag und Bratislava. ExpertInnen aus den Bereichen Umweltschutz, Raumplanung, Stadtentwicklung sowie Umweltschutzorganisationen und Forschungseinrichtungen trafen zusammen, um urbanes Bodenmanagement zu diskutieren.

Bodenverlust. Die Verknappung offener Flächen im Zuge der Urbanisierung führt zum Verlust der Artenvielfalt urbaner Ökosysteme und hat großen Einfluss auf viele Aspekte der Stadtumwelt, wie Luftqualität, städtisches Mikroklima, Hochwässer und Landschaftsbild. Gleichermaßen wurde erkannt: Eine Weiterführung des aktuellen Flächenmanagements in Großstädten auf Basis derzeit gültiger Bestimmungen bedeutet eine zunehmende Verschlechterung bzw. führt zu einem Verlust der verschiedenen Funktionen des Bodens. In den Stakeholder-Workshops wurde erste Überzeugungsarbeit in Sachen Ressourcenschutz bei den unterschiedlichen AkteurInnen geleistet.

Als wichtiges Ergebnis von URBAN SMS stehen für unterschiedliche Bedingungen in Mitteleuropa übertragbare Strategien für die Bewirtschaftung urbaner Bodenressourcen bereit. Für die Umsetzung der Strategien in der Planungspraxis wurden sieben Instrumente zu Bewertung und Management von Böden entwickelt.

Die Praxistauglichkeit der Arbeitshilfen zur Verbesserung des Bodenschutzes wurde in Pilotanwendungen in den unterschiedlichen Partnerstädten getestet: Um die Ressource Boden in der Stadtplanung zu berücksichtigen, wurden u. a. Leitfäden für die Integration in die Umweltverträglichkeitsprüfung oder in die Strategische Umweltprüfung ausgearbeitet. Und es liegen Empfehlungen vor, wie Brachflächen wiedergenutzt und welche Kompensationsmaßnahmen getroffen werden können. Die Funktionalität der Böden kann zukünftig relativ einfach mittels EDV-Anwendung bewertet werden. Als wichtige Planungsgrundlage erleichtert dies StadtplanerInnen, die Bodenqualität zu berücksichtigen.  Für die unterschiedlichen AkteurInnen stehen als Ergebnis des Projekts Informationsmaterialien über Bodenfunktionen und nachhaltige Bodennutzung zur Verfügung.

Nachhaltiges Bodenmanagement in der Stadtplanung stand im Mittelpunkt des internationalen Projektes „Urban Soil Management Strategy“ (URBAN SMS). Dieses Projekt wurde im Rahmen des „CENTRAL EUROPE-Programmes“ vom ERDF/EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) kofinanziert. Laufzeit des Projekts: Oktober 2008 – März 2012. Projektpartner im Projekt URBAN SMS waren: Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart, Regierungspräsidium Stuttgart (DE); Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, Umweltbundesamt (A); Stadt Mailand, Universität Turin (IT); Stadt Celje, Agrarwissenschaftliches Institut Slowenien (SL); Institut für Bodenwissenschaften und Pflanzenkunde, Puławy (PL); Tschechische Universität für Biowissenschaften, Prag (CZ); Institut für Bodenkunde und Umweltschutz, Bratislava (SK).

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UNESCO-Weltwasserbericht 2012: Warnung vor Wasserkrise

Die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und die ungleiche Verteilung von Wasser können sich zu einer ernsthaften Krise ausweiten. 

Das geht aus dem vierten UNESCO-Weltwasserbericht hervor, der heute auf dem Weltwasserforum in Marseille vorgestellt wird. Bevölkerungswachstum und neue Konsummuster lassen den Wasserverbrauch ansteigen. Gleichzeitig verschärfen Klimawandel, Verschmutzung und Übernutzung den Mangel an sauberem Trinkwasser in vielen Regionen. Zudem konkurrieren Landwirtschaft, Industrie und Energieversorger stärker um die Ressource Wasser. Der Bericht fordert angesichts dieser Situation dringend eine bessere internationale Zusammenarbeit.

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Dienstag, 30. Oktober 2012

Durch die EU und in der Union geschützte Pflanzen

Bildquelle: Wikimedia
Europäische Union. Die Richtlinie des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (92/43/EWG), kurz Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie oder  FFH-Richtlinie, regelt mit ihren Anhängen ein breites Feld des Naturschutzes der Europäischen Union. Die Richtlinie sieht die Errichtung eines europaweiten ökologischen Netzes von Schutzgebieten (NATURA 2000) vor. Mit diesem Netzwerk sollen die natürlichen Lebensräume sowie die Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung von den Mitgliedsstaaten geschützt werden.

Europarat. Bereits 1979 wurde durch die Berner Konvention des Europarates das "Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume" ins Leben gerufen.

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Sonntag, 16. September 2012

Hollande will AKW Fessenheim schliessen

Bildquelle: Rémi Stosskopf (fr) via Wikimedia 
Das umstrittene  und  für den Atomwiderstand symbolträchtige Atomkraftwerk im französischen Fessenheim nahe der deutschen Grenze wird bis Ende 2016 endgültig abgeschaltet.

Das Kernkraftwerk Fessenheim (französisch Centrale Nucléaire de Fessenheim, Kürzel FSH) ist eine französische Nuklearanlage aus den 1970er Jahren, bestehend aus zwei Druckwasserreaktoren; es ist das derzeit (2012) älteste noch in Betrieb befindliche französische Kernkraftwerk.

Das Kraftwerk befindet sich knapp zwei Kilometer südöstlich des Ortes Fessenheim (Haut-Rhin/Oberelsass) am Rheinseitenkanal (Grand Canal d’Alsace), gut einen Kilometer westlich der Grenze zu Deutschland, etwa je knapp 25 Kilometer entfernt von den Städten Colmar und Mülhausen/Mulhouse (F) sowie Freiburg im Breisgau (D).

Am 14. September 2012 gab der französische Staatspräsident François Hollande bekannt, dass das Kernkraftwerk Ende 2016 stillgelegt werden solle.

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ATOM-Ticker von Dr. Hans Peter MARTIN: Hollande verkündet Stilllegung: AKW Fessenheim geht Ende 2016 vom Netz
Biografie Dr. Hans-Peter MARTIN
17.9.12  [Letzte Aktualisierung  17.9.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Freitag, 7. September 2012

Studie zu Bodenversiegelung in der EU: Strategien gegen den Bodenverlust

Das österreichische Umweltbundesamt hat im Auftrag der Europäischen Kommission eine aktuelle Studie zur Bodenversiegelung erstellt. Der Bericht enthält Empfehlungen, um den fortschreitenden Flächenverbrauch in der EU zu reduzieren und die Auswirkungen einzudämmen. 

Die Studie dient derzeit als Fachgrundlage für eine EU Arbeitsgruppe. Mit Jahresende will die EU Kommission ein technisches Dokument zur Bodenversieglung veröffentlichen. Dieses soll den nationalen, regionalen und lokalen Behörden als Handlungsanweisung zur Begrenzung der Bodenversiegelung und Eindämmung ihrer Auswirkungen dienen.


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  1. Studie: Overview of best practices for limiting soil sealing or mitigating its effects in EU-27, PDF. 223 S. 9,6 MB
  2. European Commission  - Environment: Soil
    2.7.11 
    [Letzte Aktualisierung  7.9.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Lohnt sich ein Download?
Die 223 Seiten der in englischer Sprache erschienenen Studie können als Ganzes oder kapitelweise heruntergeladen werden:

Overview of best practices for limiting soil sealing or mitigating its effects in EU-27
  • Executive Summary
  • Table of Contents, Figures, Tables & Preface
  • Chapter 1 – Introduction
  • Chapter 2 – Overview of existing Policies to reduce and mitigate soil sealing in the EU and Member States [Member State profiles from A –H]
  • Chapter 2 – Overview of existing Policies to reduce and mitigate soil sealing in the EU and Member States [Member State profiles from I – Z]
  • Chapter 3 – Technical Measures to Mitigate soil sealing
  • Chapter 4 – Compensation systems
  • Chapter 5 – Soil Quality Criteria
  • Chapter 6 – Networks
  • Chapter 7 – Conclusions & Recommendations
  • Sources of Information & Annex

Sonntag, 15. Juli 2012

Wie ernst nimmt China die Energiewende?

Thesenpapier von Hans-Peter Martin, Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China, auf Basis eines Dossiers des parlamentarischen Mitarbeiters Konstantin D. A. Scheller - 11.7.2012

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[ATOM-Ticker] Wie ernst nimmt China die Energiewende?
[Letzte Aktualisierung 14.7.12]

Samstag, 30. Juni 2012

Jugendliche und ihre Haltung zu nachhaltiger Entwicklung - Youth and Sustainable Development



ScenaRio 2012 : Youth and Sustainable Development - 30 000 Jugendliche, 30 Länder, 5 Kontintente
Die Publikation "Youth and Sustainable Development" fasst die Ergebnisse einer weltweiten Untersuchung zum Thema "Jugend und nachhaltige Entwicklung" zusammen. Damit sollte ein innovativer Beitrag für die in Rio de Janeiro stattgefundene UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung vom 20. bis 22. Juni 2012 geleistet werden.

Die internationale Ausrichtung dieser Untersuchung zeichnet ein Portrait von Jugendlichen der ganzen Welt bezüglich ihrer Haltung zu nachhaltiger Entwicklung: ihre Entscheidungen, Wahrnehmungen, Ängste, Hoffnungen. Befragt wurden 30 000 Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren aus 30 Ländern, darunter auch Deutschland, und fünf Kontinenten. Außerdem wurden weltweit 100 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich für die nachhaltige Entwicklung einsetzen, zu ihren Ansichten interviewt und gebeten, Kurzbotschaften an die Jugendlichen zu übermitteln.
  • Die meisten Jugendlichen fühlen sich zum Thema Umwelt gut informiert und meinen, dass es um die diese schlecht bestellt ist. 
  • Zum Thema Klimawechsel herrscht weniger Einigkeit. In einigen Ländern glauben bis zu 50 % der Jugendlichen nicht an die globale Erwärmung oder betrachten das Thema als überbewertet. 
  • Unter Umweltschutz verstehen die meisten Jugendlichen den Kampf gegen Wasser- und Luftverschmutzung. Andere fassen darunter auch die Bewahrung der Lebensvielfalt auf der Erde, den Tierschutz sowie die Erhaltung von Lebensqualität. 
  • Das Gros der Jugendlichen fühlt sich mit Blick auf zukünftige Generationen für den Umweltschutz verantwortlich. 
  • Nach Ansicht der meisten Jugendlichen sind vor allem die entwickelten Länder für den schlechten Zustand der Umwelt verantwortlich. 
  • Vor allem Jugendlichen aus den so genannten BRICS-Staaten* betrachten die Globalisierung als Chance.
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Download: Youth and Sustainable Development in fünf Sprachen

Mittwoch, 27. Juni 2012

Ethischer Konsum zwischen Verweigerern, Skeptikern, Pragmatikern und Aktiven



Verbrauchervertrauen durch persönliches Netzwerk und unabhängige Kontrollinstanzen.

Mit der LOHAS-Bewegung (Lifestyles of Health and Sustainability) vollzog sich eine Entideologisierung und Ästhetisierung des ethischen Konsums. Dieser individualistische, lifestyle- und genussorientierte Ansatz wird nun ergänzt durch ein verantwortungsvolles, pragmatisches Handeln, das sich an gemeinsamen Werten orientiert. Ethische Prinzipien haben für die Konsumkultur entscheidend an Relevanz gewonnen. Als „bio“ oder „fair“ gekennzeichnete Produkte geben den Menschen (noch) die Sicherheit, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Ethische Produkte bzw. ethisch handelnde Unternehmen gelten als vertrauenswürdig. Je größer und unübersichtlicher der „ethische Markt“ wird, umso größer ist allerdings auch die Gefahr, dass dieser Vertrauensvorschuss verpufft.

Parallel zur erhöhten „ethischen“ Sensibilität steigt auch die Unsicherheit: Nicht nur die Häuifgkeit von Skandalen und Krisen führt zu einem Leben in Dauerunsicherheit, auch die Konfusion und gefühlte Überforderung erschweren die alltägliche Navigation im Informationsdschungel und hemmen Orientierung und Vertrauensaufbau. In einer unübersichtlichen Welt suchen
Konsumenten nach klaren Werten und verlässlicher Orientierung. Vertrauen wird dabei zur neuen Währung.

Die Politik hat als Orientierung gebende und Vertrauen schaffende Instanz an Bedeutung verloren. Unternehmen stoßen in dieses Vakuum und besetzen das Thema durch CSR-Maßnahmen, erleiden aber auch Vertrauensverluste. Kontrollinstanzen wie Testinstitute oder NGOs
gelten grundsätzlich als vertrauenswürdig, ebenso wie das eigene soziale Netz.

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Otto Group Trendstudie 2011 - Verbraucher-Vertrauen: Auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur
22.11.11 [Letzte Aktualisierung 27.6.12]

Inhalt


SEITE 4 - EXECUTIVE SUMMARY


SEITE6 [KAPITEL1]
ENTWICKLUNG DES ETHISCHEN KONSUMS VON2007 BIS HEUTE
Von Ästhetik zu Verantwortung. Ethischer Konsum wird wichtiger und differenziert sich aus.


SEITE 14 [KAPITEL2]
ETHISCHER KONSUM UND VERBRAUCHERVERTRAUEN
Vertrauen heißt Erwartungen erfüllen und Unsicherheit vermeiden. Gemeinsame Werte und Handeln entlang ethischer Prinzipien fördern Vertrauensaufbau.


SEITE 20 [KAPITEL3]
VIERKONSUMTYPEN: VERWEIGERER, SKEPTIKER, PRAGMATIKER, AKTIVE
VierSegmente mit unterschiedlichen Einstellungen, Werteorientierungen und Handlungsmustern im Kontext von ethischem Konsum und Vertrauen


SEITE28 [KAPITEL4]
VERBRAUCHERVERTRAUEN IM STAKEHOLDER-UMFELD
Politik und Wirtschaft erleiden Vertrauensverluste, persönliche Bekannte und unabhängige Kontrollinstanzen sind Vertrauensgewinner.


SEITE 34 [KAPITEL5]
IMPLIKATIONEN FÜR UNTERNEHMEN
Langfristig, ehrlich, dialogorientiert: Unternehmenswerte werden wichtiger als Markenwerte.


SEITE 42 [KAPITEL6]
FAZIT UND AUSBLICK
Vertrauen als neue Währung und Treiber für den ethischen Konsum


SEITE 46
METHODIK


SEITE50
QUELLENVERZEICHNIS
IMPRESSUM

Die vorliegende Studie ist die dritte OttoGroup-Trendstudie zum Thema ethischer Konsum.

Dienstag, 26. Juni 2012

‘Zahlen für die Zukunft’ - 20 years of sustainable development in Europe? A guide for citizens

Diese Broschüre von EUROSTAT wurde anlässlich des 20. Jahrestags des ersten Erdgipfels in Rio de Janeiro veröffentlicht.

Figures for the future. ‘Zahlen für die Zukunft’ ist ein Leitfaden für die EU Indikatoren für nachhaltige Entwicklung (SDIs) und den Trend, den sie anzeigen. Er kommuniziert statistischer Zahlen, wie sie aus der Sicht einer fiktiven 17-jährigen Studentin Anne gesehen werden. Anne strebt danach Antworten zu finden auf viele Fragen des täglichen Lebens und unserer Zukunft. Sie hat die Aufgabe anderen Studenten aus der ganzen Welt zu vermitteln, ob sich Europa in the vergangenen 20 Jahren in Richtung nachhaltige Entwicklung bewegt hat. Sie beschäftigt sich mit den EU Indikatoren für nachhaltige Entwicklung von Eurostat und versucht der Vielzahl von Daten Sinn und Bedeutung zu geben. Sie veranschaulicht die Statistik indem sie die Themen mit einem wichtigen Tag in ihrem Leben verbindet. Andere Studenten aus der ganzen Welt fügen ihre Ansichten zu der europäischen Perspektive hinzu.

Vielleicht auch ein anderes Lehr- und Lernbuch für den Englisch-Unterricht.

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Figures for the future - 20 years of sustainable development in Europe? A guide for citizens 

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Contents
Foreword 3
Credits 4
1.  Why Anne gets interested in sustainable development issues 9
2. Growth, jobs and the crisis  17
3. Energy: increasing consumption, increasing dependence  27
4. Role of transport in the economy   37
5. Undesired impacts of transport 45
6. Regional disparities 55
7. Poverty and social exclusion in Europe 65
8. The waste problem and how it can be solved  77
9. How we are pushing back nature 85
10. Global climate change  95
11. Europe in a globalised world  105
12. Is Europe living up to its international commitments?  115
13. Fewer and fewer children in our ageing society  125
14. Is green growth a solution?135
15.  Conclusions on sustainable development:
the conversation continues 145
Abbreviations and acronyms 153

Sonntag, 17. Juni 2012

Österreichs Bundesländer einmütig gegen Subventionen für AKWs in der EU

Die Landesumweltreferenten der österreichischen Bundesländer haben sich gegen direkte und indirekte Subventionen für Atomkraftwerke in der EU ausgesprochen. 

Bei der Tagung im Vorarlberger Landhaus (15.6.12) wurde ein entsprechender Beschluss gefasst:

"Nicht zuletzt auf Grund der Katastrophenereignisse im vergangenen Jahr untermauern die Bundesländer ihre kritische Haltung gegenüber der Atomenergie an sich und lehnen direkte und indirekte Subventionierungen von Atomkraftwerken innerhalb der Europäischen Union ab. Bei bestehenden Atomkraftwerke werden die eingeführten Stresstests zur Sicherheit dieser Anlagen als unzureichend erachtet und sollte auf eine Verbesserung der Qualitätsstandards dieser Risikoanalysen sowie eine Verbesserung der Transparenz der Prüfverfahren hingewirkt werden."

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Montag, 11. Juni 2012

AKW in Frankreich und Spanien viel zu wenig vor Tsunami geschützt

 [ATOM-Ticker] Glück im Unglück hatten wir mit den jüngsten Erdbeben in Italien. Bei ihnen befand sich das Epizentrum unter dem Festland und nicht auf offener See, etwa im Mittelmeer oder im Atlantik. Nach der Tsunami-Katastrophe an Weihnachten 2004 in Thailand und Indonesien wurde zwar vor Europa ein Frühwarnsystem installiert. Doch es ist noch voller Lücken, wie nun die Antworten auf parlamentarische Anfragen von H.P. Martin ergeben. EU-Krisenreaktions-Kommissarin Kristalina Georgieva gab darin zu, dass „mindestens zusätzlich 20-30 Gezeitenmeßgeräte installiert werden müßten, wo sie am dringendsten erforderlich sind, um eine vollständige Überwachung des Mittelmeeres zu gewährleisten.“

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Aufgedeckt: AKW in Frankreich und Spanien viel zu wenig vor Tsunami geschützt
[Letzte Aktualisierung 10.6.12]

Freitag, 1. Juni 2012

Atomstrom-Import: Österreich ist 33 Jahre nach Zwentendorf-Abstimmung noch immer nicht atomfrei

Überall in Europa stehen Atomkraftwerke. Auch in Zwentendorf in Niederösterreich. Doch ans Netz gegangen ist das einzige österreichische AKW nie. Grund ist der Volksentscheid vom 5. November 1978, bei dem sich 50,4 Prozent der Österreicher gegen die Nutzung von Atomkraft ausgesprochen haben. Ist Österreich also das Musterland für alternative Energienutzung?

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[ATOM-Ticker] Atomstrom-Import: Österreich ist 33 Jahre nach Zwentendorf-Abstimmung noch immer nicht atomfrei
/[Letzte Aktualisierung 1.6.12] VB

Donnerstag, 31. Mai 2012

Saubere Badegewässer in den Feriengebieten der EU

Exzellente Ergebnisse in den Badegebieten auf Zypern, in Kroatien, auf Malta und in Griechenland. Qualität der Badeseen in Österreich online abrufbar. 

Zwar nicht alle, aber immerhin 92,1 Prozent der Badegewässer in der Europäischen Union erfüllen inzwischen die in der Badegewässerrichtlinie festgelegten Mindeststandards für Wasserqualität. Hierzu gehört auch der Serpentine Lake in London, in dem mehrere olympische Wettbewerbe ausgetragen werden, unter anderem das Freiwasser-Langstreckenschwimmen und das Schwimmen im Rahmen der Triathlonwettkämpfe.

Die Bürger legen Wert auf Wasserqualität. Das Wissen um sauberes und sicheres Wasser zum Schwimmen oder Spielen ist ein ausschlaggebender Faktor bei der Auswahl eines Urlaubsortes oder Ziels für einen Wochenendausflug. Auch für die Tourismuswirtschaft ist sauberes und sicheres Wasser ein bedeutender Faktor, um Besucher anzuziehen.

Die Ergebnisse des jüngsten Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur und der Europäischen Kommission über die Qualität der Badegewässer zeigen die letztjährige Wasserqualität von mehr als 22 000 Badegebieten an Stränden, Flüssen und Seen in ganz Europa.

Aus dem Bericht geht hervor, dass 77,1 Prozent der Badegebiete eine exzellente Wasserqualität aufweisen, d. h. die strengsten Leitwerte einhalten; dies bedeutet eine Verbesserung um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 93,1 Prozent der Badegewässer an den Küsten wurden als „ausreichend“ eingestuft, d. h. sie liegen innerhalb der weniger strengen zwingenden Werte; das ist ein Anstieg um 1 Prozent. Weniger als 2 Prozent der Badegewässer erfüllten die Anforderungen nicht.

Exzellente Ergebnisse. Exzellente Ergebnisse erzielten die Badegebiete in Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland. Dort erfüllen mehr als 90 Prozent der Badegewässer die strengsten Leitwerte (ausgezeichnete Qualität), und auch alle anderen Badegewässer liegen innerhalb der zwingenden Werte. Am anderen Ende der Skala weisen die Niederlande, Bulgarien, Lettland, Luxemburg und Belgien einen vergleichsweise geringen Anteil an Badegewässern auf, die die strengen Leitwerte erfüllen, vor allem bei den Binnengewässern.

Die Wasserqualität in den beliebtesten Feriengebieten Europas ist allgemein gut: Mehr als 90 Prozent der Badegewässer erfüllen die zwingenden Werte; in Spanien, Italien und Portugal weisen mehr als 80 Prozent der Badeorte eine ausgezeichnete Wasserqualität auf.

Erfolgreiche Kampagne. Insgesamt hat sich die Qualität der Badegewässer in der EU seit 1990 erheblich verbessert. Der Anteil der Küstengewässer, die nicht den Vorgaben der Bade­gewässerrichtlinie entsprachen, fiel im Zeitraum von 1990 bis 2011 von 9,2 Prozent auf 1,5 Prozent. Der Anteil der Badegebiete an Binnengewässern, die die zwingenden Werte nicht erfüllten, ging im selben Zeitraum von 11,9 Prozent auf 2,4 Prozent zurück, einen der bislang niedrigsten Werte überhaupt.

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Samstag, 31. März 2012

Dickmachende Weichmacher: EU muss endlich verantwortlich handeln!

Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie. Die EU darf nicht hinter dem generellen wissenschaftlichen Konsens und den Entscheidungen in Kanada zurückbleiben, wo bereits gehandelt wurde, und muss eine umgehende Revision ihrer Entscheidung zu BPA nach dem  Vorsorgeprinzip vornehmen. 

In Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen sind die gefährlichen Chemikalien enthalten. Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper. Bisher wurden sie vor allem mit Störungen der Sexualfunktionen in Verbindung gebracht. Die neue Studie, die fast 240 Untersuchungen zusammenfasst, zeigt deutlich, dass auch hormonelle Schadstoffe zu den Ursachen von Übergewicht und Diabetes gehören.

Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in Berlin zeitgleich mit einer Veröffentlichung in London und Brüssel vorstellte.
Eine jetzt vorgelegte Literaturstudie, die fast 240 Untersuchungen zusammenfasst, zeige deutlich, dass zu den Ursachen von Übergewicht und Diabetes auch hormonelle Schadstoffe gehören, sagte Sarah Häuser, Chemie-Expertin beim BUND.
"Die Belastung mit Chemikalien wie Bisphenol A im Mutterleib hat bei Versuchstieren zu einer späteren Gewichtszunahme und einer erhöhten Insulinresistenz geführt. Damit besteht die Gefahr, dass beim Menschen Diabetes ausgelöst wird. Angesichts dieser Erkenntnis muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Chemikalien-Belastung vor allem für empfindliche Gruppen wie schwangere Frauen und Kinder minimiert wird. Weichmacher und Bisphenol A müssen durch sichere Alternativen ersetzt werden", sagte Häuser. Eine bessere Regulierung dieser Chemikalien würde sich in einer besseren Lebensqualität für die Betroffenen und in massiven finanziellen Einsparungen im Gesundheitssystem auszahlen.

Die Zahl der unter Diabetes und Fettleibigkeit leidenden Menschen habe in den letzten Jahrzehnten weltweit massiv zugenommen, so Häuser. Während sich der Trend zu Übergewicht und Fettleibigkeit in den Industrieländern in den letzten Jahren auf einem - viel zu hohen Niveau - eingependelt habe, werde für Diabetes eine weitere Steigerung der Erkrankungen prognostiziert. Deutschland gehöre mit einer Diabetes-Rate von neun Prozent zu den am stärksten betroffenen Ländern in Europa.

Professor Gilbert Schönfelder, Toxikologe am Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité Berlin:
 "Die Diabetes- und Fettleibigkeitsraten haben weltweit epidemische Ausmaße angenommen. Als Ursachen dafür werden bisher in erster Linie falsche Ernährung und Bewegungsmangel gesehen. Neue Studien zeigen aber, dass die Belastung mit hormonellen Schadstoffen einen wichtigen und bisher unterschätzten Anteil daran haben könnte. Deshalb müssen die Vorsorgemaßnahmen ausgebaut werden. Hormonell wirksame Chemikalien dürfen vor allem nicht in die Körper von Kindern, aber auch nicht in die von Erwachsenen gelangen."
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31.3.12/

Samstag, 3. Dezember 2011

EU-Petitionsausschuss: Neuerschließung Schigebiet Mellau und Damüls



Dokumente des EU-Petitionsausschuses online.

Die  EU-Kommission  ersuchte  die  österreichischen  Behörden  am  14.  Februar  2011  um  weitere Informationen zur durchgeführten Überprüfung und darüber, was zu der Entscheidung führte, dass  für  das  Projekt  keine  Umweltverträglichkeitsprüfung  erforderlich  sei.  Im  Einzelnen wurden  die  Behörden  gebeten,  mitzuteilen,  welche  Kriterien  angewandt,  welche Auswirkungen  erkannt  und  berücksichtigt  wurden  sowie  wie  die  Zugänglichkeit  zum
Beschluss für die Öffentlichkeit geregelt ist.

Dokumente des Petitionsausschusses: Meeting / Réunion 03/10/2011:

Dokument Petitionsausschuss 17.3.2011:  Factfindingmission des EU-Petitionsausschusses nach Damüls/Mellau, Vorarlberg, Österreich (29. September - 1. Oktober 2010)
Petitionsausschuss: MITTEILUNG AN DIE MITGLIEDER 6.5.2011 Petition 0672/2007 - Skigebietsneuerschließungen in Mellau und Damüls
Letter from Commissioner Potocnik 20-7-11 concerning petition 672/2007 

Siehe auch: 
Skigebietserweiterung in Vorarlberg im EU-Parlament umstritten