EU: Regierungen holen sich die Krisenkosten nicht bei den Reichen

Mwst.-Normalsatz in den EU-Mitgliedsstaaten 

Der Normalsatz der Mehrwertsteuer stieg seit Beginn der Wirtschaftskrise im EU-Raumum 1,3 Punkte. Damit wurden die Vermögen und hohen Einkommen geschont, die Durchschnitts- und Geringverdiener überdurchschnittlich mehr belastet.

Ein Bereich auf den der Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise einen deutlichen Einfluss hatte waren  Konsumsteuern. Nachdem diese von 2000 bis 2008 nur leicht angestiegen sind, erhöhte sich der Normalsteuersatz der Mehrwertsteuer zwischen 2008 und 2011 in der EU27 stark. Im Jahr 2008 betrug er 19,4 Prozent und erreichte 20,7 Prozent im Jahr 2011. Im Jahr 2011 variierte der  Normalsteuersatz der MwSt. von 15,0 Prozent in  Zypern und  Luxemburg bis 25,0 Prozent in Dänemark, Ungarn und Schweden.

Ungefähr die Hälfte der Mitgliedstaaten erhöhten ihre Mehrwertsteuersätze zwischen 2008 und 2011. Die größten  Anstiege verzeichneten Ungarn (von 20,0 Prozent auf 25,0 Prozent), Rumänien (von 19,0 Prozent auf 24,0 Prozent), Griechenland (von 19,0 Prozent auf 23,0 Prozent) und Lettland (von 18,0 Prozent auf 22,0 Prozent).

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[Letzte Aktualisierung 29.7.11] 

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