Londoner Journalisten enthüllen EU-Kommissions-Luxus in „The Guardian“

In der Ausgabe vom 2. Juni 2011 der Londoner Tageszeitung „The Guardian“ enthüllt das „Bureau of Investigative Journalism“, dass die Europäische Kommission Unsummen für Privatjetflüge, luxuriöse 5-Sterne-Hotels, Feste und Geschenke von Tiffany-Schmuck ausgegeben hat, während sich europäische Staaten Haushaltskürzungen und IWF-Hilfspaketen gegenübersehen.
EU-Kommissare haben zwischen 2006 und 2010 über 7,5 Mio. € für Privatjetflüge ausgegeben;
  • EU-Kommissionspräsident Jose Manuel nBarroso und acht seiner Assistenten brachten es auf eine Rechnung von 28.000 €, als ihre Delegation vier Nächte im New Yorker Peninsula Hotel abstieg, wo Suiten im
  • Durchschnitt 780 € pro Nacht kosten;
  • Gastredner der EU-Kommission erhielten als Zeichen der AnerkennungSchmuckstücke, Manschettenknöpfe und Füllfederhalter von Tiffany. Von 2008-2010 beliefen sich die Gesamtausgaben für Besuchergeschenke auf über
  • 20.000 €.
  • 2009 wurden über 300.000 € für Veranstaltungen ausgegeben, welche die EU als „Cocktailpartys“ bezeichnete. Die Rechnung für eine von der EU-Exekutivagentur für Forschung subventionierte Veranstaltung in Amsterdam betrug 75.000 €. Den Gästen versprochen wurde ein „unvergleichlicher Abend voller Überraschungen … neuester Technologie und anspruchsvoller Kunst, gepaart mit schicken Cocktails, verblüffenden Darbietungen und Top-DJs“.
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H.P. Martin: Londoner Journalisten enthüllen EU-Kommissions-Luxus in „The Guardian“

12.6.11/1.8.11/

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