ÖBB-Hochleistungsstrecke Unterinntal: Europäische Investitionsbank finanziert eine Milliarde Euro

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt ein Darlehen in Höhe von insgesamt einer Mrd. Euro für das ÖBB-Projekt „Hochleistungsstrecke Unterinntal“ zur Verfügung. Mit der Unterzeichnung am 28. Juli 11 durch die EIB und die projektverantwortliche ÖBB-Infrastruktur AG des Vertrages wird ein weiterer Teilbetrag von 200 Mio. Euro im Rahmen dieser Gesamtfinanzierung verfügbar. Damit hat die EIB bisher 800 Mio. Euro für das TEN-Projekt (Transeuropäische Netze) finanziert. Das Darlehen für den Ausbau des Unterinntals gehört zu den 20 größten Finanzierungsprojekten der EIB und umfasst das größte je von der EIB in Österreich zugesagte Finanzierungsvolumen.

Mit dem Darlehen finanziert die EU-Förderbank den Ausbau des 41km langen Abschnitts zwischen Kundl/Radfeld und Baumkirchen im Tiroler Unterinntal zur Hochleistungsstrecke. Der Streckenabschnitt ist Teil der Zulaufstrecke zum künftigen Brennerbasistunnel und bildet ein zentrales Teilstück des europäischen TEN-Korridors 1 Berlin – Palermo. Bis 2012 wird die bestehende zweigleisige Eisenbahnstrecke, die an der Auslastungsgrenze steht, um eine neue, zweigleisige Hochleistungstrasse ergänzt. Mit dem Ausbau der Unterinntalstrecke werden die Kapazitäten auf Europas wichtigstem Nord-Süd-Bahnkorridor deutlich erweitert. Zusätzlich bietet die Neubautrasse auch die Möglichkeit zur Entflechtung von Personen- und Güterverkehr. Fahrgäste werden von verkürzten Fahrtzeiten profitieren, die Anrainer von geringerer Umwelt- und Lärmbelastung.

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