"We Mean Business“: Kommission startet Initiative zur Förderung von Praktika

Die Europäische Kommission startete am 17. April 2012 die Initiative "We Mean Business“ und will so Unternehmen animieren, mehr Praktikumsplätze zu schaffen. Ziel ist es, die Kompetenzen junger Menschen und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Im Zeitraum 2012-2013 wird die Kommission Geld  für insgesamt 280.000 Praktika im Rahmen ihrer Programme Leonardo da Vinci und Erasmus für Auszubildende und Studierende bereitstellen.


Die Initiative 'We Mean Business’ unterstützt die Anstrengungen der Mitgliedstaaten zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die in einigen Ländern der EU ein unannehmbar hohes Niveau erreicht hat. Insbesondere soll der Wert internationaler Praktika stärker ins Bewusstsein gerückt werden, da sie die Sprachkenntnisse der Praktikantinnen und Praktikanten fördern und ihnen zu mehr Selbstvertrauen und größerer Anpassungsfähigkeit verhelfen können. Untersuchungen zeigen, dass Arbeitgeber diese Kompetenzen zunehmend wertschätzen.

Praktika können jungen Menschen einen reibungslosen Übergang von der allgemeinen oder beruflichen Bildung zu einer ersten guten Arbeitsstelle erleichtern. Auch Unternehmen profitieren – sie können potenzielle künftige Spitzenkräfte finden, die mit ihren neuen Ideen im Hinblick auf die künftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens eine gewichtige Rolle spielen könnten. Studien haben ergeben, dass nur wenige Unternehmen von der Möglichkeit wissen, eine Praktikantin oder einen Praktikanten im Rahmen eines EU-Programms aufzunehmen. Die Initiative "We Mean Business“ soll das ändern und den Nutzen internationaler Praktika für Unternehmen verdeutlichen.

Weitere Information über die Initiative und über Praktika in einem andere EU-Land in der vollständigen Pressemitteilung.

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"We Mean Business“
19.4.12  [Letzte Aktualisierung  31.10.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
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