“Mit kolonialen Grüßen…"

Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet

Die im März 2012 erschienene Broschüre des glokal e.V. bietet einen Einstieg für Menschen, die sich Gedanken darüber machen wollen, inwiefern ihre Wahrnehmungen und Berichte über den globalen Süden in koloniale und rassistische Strukturen verwickelt sind.

Wenn wir auf Reisen oder sogar für eine längere Zeit in den globalen Süden gehen, erleben wir ungemein viel und möchten gerne unseren Freund en und Verwandten zuhause berichten und sie an unseren Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken teilhaben lassen.

Ganz egal, ob wir als Tourist en, z.B. als Backpacker (Rucksacktourist] unterwegs sind, dort einen Job, einen Freiwilligendienst oder ein Praktikum absolvieren – wir fotografieren und erzählen in E-Mails, Social Media, (Rund-)Briefen oder einem eigenen Blog, wie es uns geht, was uns bewegt, überrascht, glücklich macht oder irritiert. Wieder zurück in der Heimat geht das Erzählen und das Zeigen von Fotos meist erst richtig los.

Diese Broschüre bietet einen Einstieg für Menschen, die sich Gedanken darüber machen wollen, inwiefern ihre Wahrnehmungen und Berichte über den globalen Süden in rassistische und koloniale Strukturen verwickelt sind. Sie führt in  zentrale Themen wie Macht- und Herrschaftsverhältnisse im
globalen Kontext, Kolonialismus und Rassismus sowie in die Wirkmacht von Bildern und Sprache ein. Darüber hinaus werden einige der üblicherweise in Berichten auftauchenden Erzählmuster aufgezeigt und analysiert.

Leitfragen und Anregungen ermöglichen es, eigene Vorstellungen, Sprechweisen und Bilder selbstkritisch unter die Lupe zu nehmen und davon ausgehend alternative Handlungsoptionen zu entwickeln.

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“Mit kolonialen Grüßen… Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet” (pdf, 7,3 MB, 40 Seiten)
28.4.12/

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