[ #kultur ] Welterbe-Manual

Handbuch zur Umsetzung der UNESCO-Welterbekonvention in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.

Kein anderes Programm der UNESCO findet in der Öffentlichkeit so große Aufmerksamkeit wie das Welterbe. Über 180 Staaten haben das UNESCO-Übereinkommen von 1972 zum Schutz des Welterbes unterzeichnet. Es ist damit das erfolgreichste Übereinkommen, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet worden ist.

Manual. Mit der Herausgabe der 2. erweiterten Auflage des Manuals begegnen die UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs und der Schweiz dem wachsenden Informationsbedarf unter Denkmalpflegern, Touristikern, Entscheidungsträgern und Vertretern der Welterbestätten. Das Handbuch informiert über die Ziele der Welterbekonvention, über das Verfahren der Anerkennung und die Aufnahmekriterien der UNESCO, über die internationalen Verpflichtungen und die Anforderungen aus Sicht der Denkmalpflege, über die Monitoring-Instrumente und über die "Liste des gefährdeten Welterbes".

Länderinitiativen. Darüber hinaus werden deutsche Initiativen vorgestellt wie der UNESCO-Welterbetag, die Unterrichtsmappe "Welterbe für junge Menschen" und die Schulaktion "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule" sowie das "World Nature Forum" und das Ausstellungskonzept "World Nature Lab" als Beispiel für ein erfolgreiches Welterbemanagement in der Schweiz. Neben der deutschen Übersetzung der Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes stellt das Handbuch die Ansprechpartner aus dem Bereich Welterbe vor und liefert hilfreiche Adress- und Bibliografiehinweise.

[Heimat Politik Menschen]


Inhalt
Vorwort der Präsidenten der Deutschen, Luxemburgischen, 
Österreichischen und Schweizerischen UNESCO-Kommission   7
Einführung
Die Idee des universellen Erbes
Roland Bernecker, Gabriele Eschig, Paul Klein, Madeleine Viviani-Schaerer 10


Die Welterbekonvention
Das UNESCO-Welterbe
Kurt Schlünkes     16
Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt   27
Who is who im Welterbe
Annegret Petschat-Martens    46
Die Umsetzung des Übereinkommens
Anforderungen und Verpflichtungen der Welterbekonvention 
aus Sicht der Denkmalpflege in Deutschland
Birgitta Ringbeck   66
Kriterien für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste  68
Was es heißt, eine Welterbestätte zu sein
Sieben Thesen zu einer viel diskutierten Frage
Hermann Schefers     70
Das Aufnahmeverfahren
Claudia Brincks-Murmann    74
Leitfaden zur Nutzung des Namens und Logos der UNESCO und des Welterbelogos     804
Die Monitoring-Instrumente der Welterbekonvention
Birgitta Ringbeck   85
Die Liste des gefährdeten Welterbes
Dieter Offenhäußer     89
Die Globale Strategie für eine ausgewogene Welterbeliste
Kurt Schlünkes    104
Kulturlandschaften im Rahmen der UNESCO-Welterbekonvention
Mechtild Rössler     113
Das Welterbe-Städteprogramm
Kerstin Manz     120
Erklärung zur Erhaltung historischer Stadtlandschaften    129


Deutsche Beteiligung
Grußwort des Leiters der Abteilung Kultur und Kommunikation 
des Auswärtigen Amts
Martin Kobler    134
Grußwort der Präsidentin der Kultusministerkonferenz in Deutschland
Annegret Kramp-Karrenbauer 136
Welterbestätten in Deutschland   138
Deutsche Welterbestätten im Wartestand
Birgitta Ringbeck    142
Der UNESCO-Welterbetag
Claudia Brincks-Murmann / Katja Römer    145
Welterbe für junge Menschen
Susanne Braun / Carolin Poeplau      149
Das Schulprogramm »denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule«
Susanne Braun / Carolin Poeplau      152


Österreichische Beteiligung
Welterbe in Österreich
Gabriele Eschig / Mona Mairitsch / Franz Neuwirth / Bettina Rossbacher / 
Dina Yanni    156


Schweizerische Beteiligung
Welterbestätten in der Schweiz   168
Welterbe in der Schweiz
Daniel Gutscher   170
World Nature Forum und World Nature Lab
Welterbemanagement in der Schweiz 
am Beispiel der Alpenregion Jungfrau-Aletsch
Beat Ruppen    176


Luxemburgische Beteiligung
Welterbe Luxemburg
Paul Klein   182


Die Richtlinien der UNESCO
Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens 
zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt     193
Leitlinien für die Eintragung spezieller Arten von Gütern 
in die Liste des Erbes der Welt (Anlage 3 der Richtlinien)  283
Echtheit im Sinne des Welterbe-Übereinkommens 
(Anlage 4 der Richtlinien)   293
Erläuterungen zum Formblatt für die Anmeldung 
von Gütern zur Eintragung in die Liste des Erbes der Welt
(Anlage 5 der Richtlinien)   2996
Verfahren zur Beurteilung von Anmeldungen durch 
die beratenden Gremien (Anlage 6 der Richtlinien)    312
Formblatt für die regelmäßige Berichterstattung 
über die Anwendung des Welterbe-Übereinkommens
(Anlage 7 der Richtlinien)   319
Anhang
Wichtige Dokumente und Basisinformationen zum Welterbe
Annegret Petschat-Martens   330
Auswahlbibliografie
Annegret Petschat-Martens   334
Adressen   340
Autoren-/Autorinnenverzeichnis   352  

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