Peacemaking, Peacekeeping, Peacebuilding


"Erfolgreich gewaltfrei" geht zurück auf eine Studie des deutschen Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Sie zeigt Wege auf, Konflikte ohne Waffengewalt zu beenden oder diese gar nicht erst eskalieren zu lassen.


Die gewaltlose Austragung von Konflikten hat nichts mit einer passiven Haltung oder gut gemeinten, aber letztlich fruchtlosen Appellen zu tun. Ihr Potenzial ist groß, bislang aber nicht ansatzweise ausgeschöpft. Ausgehend von dieser Annahme werden hier professionelle Ansätze und Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung von der Prävention über die Suche nach Konfliktlösungen (Peacemaking), dem Schutz vor Gewalt- und Menschrechtsverletzungen (Peacekeeping) bis hin zur Friedenskonsolidierung (Peacebuilding) präsentiert.

Den Erfolg dieser Maßnahmen dokumentiert "Erfolgreich gewaltfrei" mit über 20 positiven Beispielen von der Konfliktprävention in Mazedonien, die Arbeit von Friedensbrigaden in Kolumbien, die Überwachung des Waffenstillstands auf den Philippinen oder den Beitrag von Mikrokrediten zum friedlichen Miteinander in Bangladesch.

Die umfassende Bestandsaufnahme richtet sich neben der interessierten Öffentlichkeit an Entscheidungsträger in Politik und Medien. Diesen will sie einen praxisnahen und entscheidungsorientierten "Werkzeugkasten" professioneller Methoden für eine Konfliktbearbeitung an die Hand geben, die den Einsatz von Gewalt ausschließt.

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Vorwort

Zusammenfassung

1. Grundlagen der Auseinandersetzung mit Ziviler Konfliktbearbeitung
1.1. Begrifflichkeiten und Instrumente
1.2. Akteure und Aufgabenfelder
1.3. Was ist gute Praxis? Allgemeine Lehren in der Zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung
1.4. Methodik und Gliederung der Studie

2. Übersicht über die Ziele und Instrumente Ziviler Krisenprävention und Konfliktbearbeitung
2.1. Einem gewaltsamen Konflikt vorbeugen: Prävention
2.2. Eine politische Regelung eines gewaltsamen Konfliktes suchen:  Peacemaking
2.3. Menschen schützen vor Gewalt und Verletzung ihrer Menschenrechte: Peacekeeping und menschliche Sicherheit
2.4. Die Ursachen und Folgen von Gewalt bearbeiten: Peacebuilding
2.4.1. Menschen zum Überleben helfen: Humanitäre Hilfe
2.4.2. Die Zahl von Waffen und Kämpfern einschränken: Abrüstung, DDR und Minenräumung
2.4.3. Die Schäden beseitigen und Menschen die Rückkehr ermöglichen: Wiederaufbau und Flüchtlingsrückkehr
2.4.4. Soziales Verhalten und soziale Beziehungen fördern, Menschen stark machen und ihnen helfen, Wunden des Krieges zu überwinden: Soziale und psychosoziale Arbeit
2.4.5. Ökonomische Entwicklung fördern
2.4.6. Gerechtigkeit schaffen: Übergangsjustiz und Vergangenheitsarbeit
2.4.7. Einen funktionierenden Staat schaffen: Staatsbildung und Demokratisierung
2.4.8. Zivilgesellschaft fördern
2.4.9. Friedensfähigkeit und Versöhnung direkt fördern: Friedensarbeit
2.4.10. Normalisierung von Beziehungen und Kooperation in weiteren gesellschaftlichen Bereichen fördern: Kooperationen im Kultur-, Sport- und Wissenschaftsbereich

3. Was Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung leisten können

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