2014: Handyfonieren in Europa um 24 Cent

Tarife und Handy kleiner
EU-Kommission: Roamingpreise weiter senken - 24 C ab 1. Juli 2014

Kunden sollten ab dem 1. Juli 2014 nach der Vorstellung der EU-Kommission einen billigeren Roamingvertrag abschließen und dennoch ihre Telefonnummer behalten können. Zudem sollen laut EU-Kommission Mobilfunkbetreiber (einschließlich Betreiber von virtuellen Mobilfunknetzen, die kein eigenes Netz besitzen) das Recht haben, die Netze anderer Betreiber in anderen Mitgliedstaaten zu regulierten Vorleistungspreisen zu nutzen. Dies soll einen Anreiz schaffen, um den Wettbewerb auf dem Roamingmarkt zu erhöhen.

Bis diese strukturellen Maßnahmen umgesetzt werden, sieht der Vorschlag eine schrittweise Senkung der aktuellen Preisobergrenzen auf der Endkundenebene für Sprach- und Text-(SMS) Dienste sowie eine neue Obergrenze bei den Endkundenpreisen für mobile Datendienste vor. Die Preise für Roamingkunden, die im Ausland unterwegs sind, sollten dann ab 1. Juli 2014 wie folgt aussehen: Höchstens 24 Cent/Minute für einen ausgehenden Anruf, maximal 10 Cent/Minute für einen eingehenden Anruf, maximal 10 Cent für das Versenden einer Textnachricht und maximal 50 Cent pro Megabyte (MB) für das Herunterladen von Daten oder das Surfen im Internet.

Mit dem Vorschlag soll das in der Digitalen Agenda für Europa festgelegte Ziel, die Tarife von Roaming- und Inlands-Mobilfunkdiensten bis 2015 weitgehend anzugleichen, erreicht werden. Dieses Ziel wird erfüllt, wenn den Verbrauchern infolge des Wettbewerbs auf den Mobilfunkmärkten eine schnelle und einfache Auswahl an Roamingdiensten zu gleichen oder fast gleichen Preisen wie auf einem Inlandsmarkt geboten wird. Der Vorschlag wird zur Annahme an das Europäische Parlament und den EU-Ministerrat weitergeleitet.

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