EU: Endlich Aus für gefährliches Spielzeug

Am 20. Juli 2011 ist die neue Spielzeugrichtlinie in der Europäischen Union in Kraft getreten, die die weltweit strengsten Sicherheitsvorschriften vorsieht.

Für fehlerhafte und gefährliche Spielzeuge wird auf dem EU-Markt kein Platz mehr sein. Nun gelten neue EU-Vorschriften mit den weltweit strengsten Sicherheitsvorschriften. Damit haben alle an der Herstellung, dem Verkauf und der Kontrolle von Spielzeug auf dem EU-Markt beteiligten Akteure mehr Verantwortung, damit Kinder besser geschützt werden.

Die Mitgliedstaaten müssen sicherstellen, dass die Marktüberwachungsbehörden sowohl an den Außengrenzen der EU als auch innerhalb der Union angemessene Kontrollen durchführen, unter anderem durch Vor-Ort-Besuche bei den Wirtschaftsteilnehmern, wodurch die sofortige Beschlagnahme gefährlicher Spielzeuge gewährleistet wird. Aber auch die Hersteller, Importeure und Vertriebshändler haben nun mehr Pflichten. Bevor sie ein neues Spielzeug auf den Markt bringen, müssen sie dessen Gefahren und die mögliche Exposition von Kindern gegenüber diesen Gefahren in einer Sicherheitsbewertung feststellen. Schließlich sind die Hersteller auch verpflichtet, die Rückverfolgbarkeit des Spielzeugs durch Angabe von Namen und Kontaktanschrift sowie der Identifikationsnummer des Spielzeugs sicherzustellen.

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